START
LINKS
KARTE
NEUES
HÖHLEN
KRASSES
KONTAKT
ÜBER UNS
STATISTIK
UNHÖHLEN
IMPRESSUM
KAMERADEN
HÖHLENBUCH


GAST
ANMELDEN

Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Markus OßwaldMichael KreilAntje HeidenreichSandra SchnurerRoland KonopacMark WeissMichael HärtlOliver WolframJürgen WipplingerAndreas Hirt

Am Anfang war das Aufseilen und das Hin-und-Herseilen.Wipplinger hält seinen Platz warm.Während Herr Müller stolz seinen Schweiss präsentiert.Herr Deim gibt Anweisungen.Und die Höhlenrettung bescheißt beim goldenen M. Allerdings nicht ungesehen.Unscharfe Situation: Man beobachtet gespannt, wie Herr Osswald von Meister Deim fachmännisch aus dem Seil geborgen wird.Komatös: Osswald.Dann begannen die zahlreichen Rettungsselbstversuche.Der etwas andere Gesichtsausdruck des Herrn Wolfram bereitet einigen von uns ...  Angst.Um Schlussendlich in der totaten Tortur zu enden: Der Endlosaufstieg - Foltermeister Manfred hatte seinen Spass.Simultanrettung. Herr Müller versucht sich unterdessen selbst zu retten.

Schlangenschlund Aktion 2007 - SRT
Die Qualitätssicherungsgruppe des Schlangenschlund Projektes bestand darauf. Daher sollten an einem Sonntag die Kenntnisse der CaveSeekers mittels eines Arbeitsladens in SRT und Kameradenrettung auf einheitliches hohes Niveau gebracht werden. Soweit zur Theorie. Was dann tatsächlich in einer stillgelegten Reithalle vor sich ging war folgendes:

Durch unermüdliches Engagement des Herren Deim und von Herrn Hamann samt Familie waren bereits um zehn Uhr Morgens nicht nur etliche Seilstrecken in der Halle aufgebaut, sondern - viel wichtiger - grinsten den erfahrenen Höhlengängern schon beim Einschlufen in die Halle Bierbänke und Thermoskannen mit Kaffee und Naschzeug an. Der unerbittliche Ausbilder kannte keine jedoch keine Pardon - also schlazte man sich unter Murren an und harrte der Dinge die da kommen sollten.

Erste Disziplin: Der Aufstieg

Hierbei konnten die meisten noch mit enormem Fachwissen glänzen, und so begann binnen kurzem eine Verschiebung der anwesenden Biomasse in Höhen von ca. 3-6m. Es wurde gebaumelt, von oben nach unten verarscht, von unten nach oben beschimpft - fast wie bei einer Höhlenbefahrung. Es folgte die

Zweite Disziplin: Der Umstieg

Spätestens hier gesellte sich manch fragender Gesichtsausdruck in die angstschweissnassen Fratzen der Kameraden: ist der durchschnittliche fränkische Schacht doch selten tiefer als eine Seillänge (in Franken in der Regel 12m) - wozu also umsteigen? Doch auch diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert (wenngleich ein Mitglied der Höhlenrettung gar eindrucksvoll demonstrierte, wie man es nicht machen sollte -- > Stichwort 'Cavebondage'), und nachdem alle das 'goldene M' (Zitat Herr Müller) überwunden hatten, war erst mal Mittagszeit. Großzügige Förderer der freien Höhlenbefahrung stellten Leberkäs und Semmeln zur Verfügung, welchen auch kräftig zugesprochen wurde. Wusste doch kaum einer, dass das Schlimmste noch bevorstand... --dbreak -- Dritte Disziplin: --bold --Professionelle Kameradenrettung--dlob ----dbreak -- Wieder fragende Gesichter allenthalben: Sollte in Franken mal ein Kamerad ohnmächtig im Seil hängen, schneidet man das Seil eben ab. Durch die oben schon erwähnten typischen fränkischen Schachthöhen sind keine Verletzungen durch den Sturz zu erwarten. Aber sollten jetzt wirklich die ganzen guten Seile die zu Trainingszwecken eingebaut wurden einfach abgeschnitten werden? Herr Deim klärte uns auf: anderswo gäbe es Seillängen von 50m und mehr, genau deshalb sei es von Vorteil, wenn der entsprechende Kamerad geborgen und nicht einfach nur abgeschnitten werden würde. --dbreak -- Nach einer professionellen Einführung in bergwachterprobte Rettungstechniken, sollte das ganze in die Praxis umgesetzt werden. Ausgangssituation: Ein Kamerad hängt ohnmächtig im Seil. Kurze Zeit später baumelten an vier Seilen engumschlungene Paare, wobei selten sofort ersichtlich war, wer rettete und wer gerettet wurde, und sich manch ein Geretteter wünschte tatsächlich ohnmächtig zu sein. Die eigene Erfahrung lehrt: gerettet werden tut mehr weh, als zu retten, Spaß macht beides kaum. Jedoch zeichneten sich bald erste Erfolge ab und die ersten Paare konnten engumschlungen in die Tiefe abfahren. Wer sich jetzt schon in Sicherheit wähnte, wurde böse überrascht. Schließlich befand man sich jetzt am Schachtgrund der imaginären Höhle, so dass noch --dbreak -- Vierte Disziplin: --bold --Der Aufstieg - mit allem und viel scharf--dlob ----dbreak -- bevorstand. Der Verkünder hatte in seinem teuflischen Labor eine Foltermaschine der besonderen Art ersonnen: Der CaveSeekers-Aufsteigomat - 100m Seil derart eingebaut, dass ein kontinuierlicher Aufstieg über die komplette Seillänge möglich ist, ohne jemals weiter als fünf Meter vom Boden entfernt zu sein. Einige vermuteten nach kurzer Zeit am Seil Hexenwerk und sprachen von 'endlosen Seilen, immerwährend im Umlauf begriffen...'. Auch hier wurden wieder unterschiedlichste Techniken demonstriert - von der kräftigen Reissermethode, die ob ihrer Ineffektivität gerügt wurde (Herr Uhl) über die wipplingersche Sitz-und Steig Methode, die sich durch ein ausgeklügeltes System von Ruhepausen und Aufstiegsetappen im Verhältnis 3:1 auszeichnete bis hin zur 'Mensch-Maschine' Roland Deim, der effektiv und gleichmäßig wie ein Murnauer Uhrwerk die 100m in Bestzeit (9 Minuten) erstieg und dabei nicht mal schwitzte. In der Frauenwertung führte Frau Tirge, welche die 100m in 10 Minuten schaffte. Diese Zeit sicherte Ihr den zweiten Platz, mit deutlichem Vorsprung zu dem Drittplazierten Herrn Konopac, der 16 Minuten benötigte, Herr Kreil folgte mit knapp 20 Minuten. Über die restlichen Zeiten sprechen wir besser nicht, zumindest kamen alle an. --dbreak -- Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Sicherheit jeder Teilnehmer einiges an Wissen und Erfahrung mitnehmen konnte, und die Gelegenheit in einer 'sicheren' Umgebung die gesamte SRT-Palette, sowie die eigene Ausrüstung kennenzulernen und verbessern zu können nicht besser hätte sein können. --dbreak -- Unser Respekt gebührt Herrn Deim und Familie Hamann, die uns freundlichst für einen Tag beherbergt haben. --

Michael KreilAntje HeidenreichFriedrich SchweikertAndreas MeyerAdrian SchneiderMark WeissOliver ArendtStephan BunkPeter Klampfl

Mission 238: Hohlraumfilmrausch
15:34-06:38 [19:51-22:07]: An einem dunklen Tag zu einer dunklen Stunde machte sich eine Gruppe von künstlerisch ambitionierten Damen und Herren in Richtung Anton Völkl Grotte auf, um diese erst vor kurzem von Hollywood entdeckte Höhle zum einen zum Schauplatz grosser Ereignisse zu machen und diese - parallel dazu - im Stile der CaveSeekers zu erfassen.

Peter WüstnerMichael KreilAntje HeidenreichRoland KonopacMark WeissJürgen WipplingerDirk Heumann

Saufen.Austragungsort.

INH 2007
Nach einjähriger Abstinenz fanden sich dieses Jahr wieder mal ein paar CaveSeekers zum alljährlichen INH-Treffen ein. Genauer gesagt waren es 12 CaveSeekers auf 55 professionelle Höhlenforscher aus ca. 140 Vereinen.

Geplant war das Verlesen einer Elekropost, die im vergangenen Jahr für viel Adrenalin gesorgt hatte.

Aus diesem Grund hatten die Herren Wipplinger und Müller sich vorher schon ins Zeug gelegt, um durch das Verteilen von kostenlosen CaveSeekers CDs zumindest ein bisschen das Eis zu brechen. Das Los fiel dann auf letzteren der Herren um sich vor versammelter fränksicher Höhlenkompetenz zum Affen zu machen.

Mit einem halben Liter urfränkischem Bier sediert, schaffte Herr Müller es doch wieder Erwarten, zum Einen die Diskussioun um besagte Elektropost und die freilebende Feldermaus im Rahmen zu halten und zum Anderen auch noch versöhnende Töne aus Herrn Preu und der restlichen Höhlenforscherschaft zu locken. Unser Punktesystem verleiht flüssige Rede...

In der anschliessenden freien Diskussionsrunde wurde geduldig erklärt, dass uns die Feldermaus in keinster Weise interessiert, wir Ihr also nicht am Flügelein zipfeln oder sie gar verspeisen wollen. Auch wurde auf den Begriff Unhöhle als ethymologisches Wortmonster eingegangen und auch der Schnee auf manch alten Missionsbildern erklärt.

Die Diskussionsrunde bewirkte auch, dass wir, um Vorurteilen entgegenzuwirken, in Zukunft auf der Heimseite einen professionellen Feldermauszähltrainer anbieten werden, so dass man auch im Sommer was für den Naturschutz tun kann.

Ansonsten punktete Herr Maccioni mit dem höchsten 'Weizen pro IQ-Punkt'-Faktor der Veranstaltung. Herr Konopac glänzte durch das subversive Eintragen seiner selbst in der herumgehenden Namensliste als VHM Mitglied und dem unkoordinierten Stammeln von zusammenhangslosen Satzteilen.

Fazit des Abends: Wenn man mal 'was gescheites' machen will, braucht man einen Verein. Klar. Dies wurde uns dann direkt am nächsten Tag beim Schlangenschlund SRT Training bewußt. Bericht folgt.

Jürgen WipplingerMichael HärtlDer Verkünder

Mission 237: Rohypnol in Blau
14:00-21:17 [16:34-18:31]: Abfahrt um 14:00 Uhr mit starkem Hunger. Kopfloses umherirren bis zum einzigen Wirtshaus in Franken, welches um kurz nach 14:30 Uhr noch bereit ist, Nahrung zu verkaufen - schließlich wirft die angeschlossene Subventionsbetrügerei - äh, Landwirtschaft genug Geld ab. Schäuferle mit Spezi, schlimmes Ranzenspannen. Herr Härtl jedoch ist anders. Er bestellt Erdbeerkuchen - krass die Oberpfälzer. Wie später bekannt wurde, waren wohl Drogen in den Erdbeeren.

Roland KonopacOliver WolframMichael KreilAntje HeidenreichHerr Anders

Erfrorenes oder ersoffenes Getier, rattengroß. Was ist es?Manche haben's trotzdem geschafft: Sau sein in 30 Minuten.

Das Blitztäschchen
Der Augsburger Kuhjunge mit der rosa Kajakfahrerseite hatte diese Mission organisiert. Es klang vielversprechend: 'Hi vertraulich Vertrauliche Informationlink! Nimm evtl. dünnen Neopren mit, als wir vor zwei Wochen dort waren, stand die Soße zehn cm tief im Eingangsschluf und ein dicker Wasserfall ist reingeplätschert. Bis vertraulich Vertrauliche Informationlink, Gregor.' Man konnte also annehmen Herr -vertraulich Vertrauliche Informationlinkhat die Mission ausrüstungstechnisch im Griff. Diese Erwartung wurde zunächst nicht enttäuscht. Schon vor der eigentlichen Befahrung, bei der Zusammenrottung der Beteiligten, konnte er den Beweis antreten.

Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink war pünktlich. Auch Herr Anders aus Berlin war schon da, als die Franken eintrafen. Herr Konopac brachte zwei NachwuchsSeeker mit und Herr Wolfram eine Schönheit, ganz in blau. Um diese zu beeindrucken wurde das Automobil rasant eingeparkt, worauf das Gefährt erst mal im Feldweg steckte. Um das Problem zu vergrößern schüttete Herr Wolfram auch noch einen Sack Sand vor den Reifen. Es wäre nun ein leichtes gewesen, Herrn Wolfram der Einfachheit halber und aus erzieherischen Gründen stecken zu lassen, hätte sich nicht am Waldesrand der Traktor des Forstwirts abgezeichnet. Herr Wolframs Kleinwagen als Traktorsperre wäre wohl nicht wirklich ein Hindernis gewesen, doch es schlug die Stunde von Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink. Er hatte einen etwa 12m langen, garantiert LKWtauglichen Bergegurt dabei, den Herr Wolfram geübt befestigte. Sicher nicht die erste Bergung der beiden, so perfekt lief die Aktion ab.

Nach dieser doch recht unterhaltsamen Einlage konnte mit dem Umziehen begonnen werden. Herr Wolframs Freundin, wie gesagt, ganz in modisch blau, die Handschuhe und der Helm, alles farblich aufeinander abgestimt. Einzig bei den Gummistiefeln wurde eine andere Farbwahl getroffen, schwarz und weiss. Auch dies stimmig passend zur Gesamtkombination, welche von den Umstehenden hoch gelobt wurde. Die schicken schwarzen CaveSeekerSchlaze sind leider noch nicht über den Planungsstand hinaus, weshalb keiner der anderen ein Lob erhielt. Wie immer wurde die höchst bunte Ausrüstung verteilt, von allem war in Überfluss vorhanden. Seile. Karabiner, Wechselwäsche wurde in den Fahrzeugen zurückgelassen, aber auch eine komplette Fotoausrüstung, denn Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink wollte seine Kamera samt Blitz mitnehmen. Letzteres sorgsam verpackt in einer Pelibox, geschätzt 20/35/45 cm, Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink Blitztäschchen. Nach der souverän durchgeführten Rettung des Wolfram-Mobils von zweifelte niemand an dieser Entscheidung.

Endlich wurde in das Loch eingerückt. Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink fotografierte noch ein vertraulich Vertrauliche Informationlink Tier im Eingangsbereich, bevor er als letzter den Eingangsschluf bewältigen wollte. Herr Kreil war schon mit seiner Kamera voraus, wartete am Fuss des 7m Schachtes auf den Blitz in der Pelibox. Der Schluf führte tatsächlich etwa 8 cm Wasser. Dies bedeutet, das das Gesicht schon mal in den Dreck fällt, denn der Gang windet sich an Stellen bis auf weniger als das vierfache dieser Höhe herab. An anderer Stelle ist der Schluf nur wieder hochkant passierbar. Für einen muskulösen Menschen mit etwa 1,85m ist das schon sehr eng, fast grenzwertig. Aber alle kamen hindurch, alle saßen dampfend oberhalb des Schachtes an dessen Fuss Herr Kreil wartete. Es wurde kalt, das Wasser hatte optimistisch geschätzt 10 Grad, Neo hatte keiner an. Neo und 185m Größe wäre sowieso nicht duch den Schluf gegangen. Und alle warteten auf den Blitz von Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink.

Es kam nur kein Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink und auch der Blitz nicht. Kurzentschlossen entschied Herr Kreil den Abbruch der Mission. Der Rest stieg noch zum Sinterfall hinab. Herr Konopac drehte dort mit dem Nachwuchs um, alle waren bis auf die Knochen durchnäßt. Die anderen suhlten sich noch 20 Minuten in einem anschliessenden Schluf, doch dann setzte sich auch bei den Harten die Kälte durch. Immerhin wurde respektabler Dreck mit nach oben gebracht. Herr Kreil auf die Mission angesprochen: 'Mir fällt nix ein, ... nur schlimmes Gemecker ob der Tatsache, dass ich keinen Blitz hatte.' Das faßt treffend die ganze Mission in einem Satz zusammen, von der völligen Durchnässung abgesehen. Es blieb offen, ob Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink, oder sein Täschchen, nicht durch den Schluf passten. Vielleicht tritt Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink bei weniger Wasser zu einem erneuten Versuch an.

Immerhin der Nachwuchs und die Freundin von Herrn Wolfram, alle neu in Sachen Höhlerei, haben sich auf dieser Misson perfekt geschlagen. Herr vertraulich Vertrauliche Informationlink hingegen hat unsere Reihen inzwischen verlassen.

Jürgen WipplingerPeter WüstnerOliver WolframMichael HärtlMichael AndrichDirk HeumannMark Weiss

Mission 236: Eine Stunde Heumann
18:15-01:12 [19:32-22:37]: Eigentlich war allen alles klar. Obwohl Kamerad Heumann - ein Garant für das Auffinden von Hohlräumen - wenige Tage vorher direkt am Eingang zu stehen gekommen sein soll, trat man in großer Besetzung am Treffpunkt an. Fehler.

Jürgen WipplingerMichael KreilAntje HeidenreichThomas LindnerMichael HärtlMichael AndrichSandra SchnurerMark WeissOliver Arendt

Mission 235: Experimentalphysik im Nanoamperebereich
18:02-01:33 [19:51-21:47]: Eigentlich war das Missionsziel lediglich ein privates Treffen der Herren Wipplinger und Andrich, um in einer großräumigen Höhle Experimente mit dem ersten funktionstüchtigen Prototyp des CaveSeekers Höhlenfeuers zu unternehmen. Schöner Plan. Es kam anders.

Oliver Wolfram

Mission 234: Sardinentechnik
16:00-17:30 [10:57-13:21]: Um den Frust des in's Wasser (bzw. Schnee) gefallenen ersten Ansturmes zur Frickenhoehle zu kompensieren, wurde das Team kräftig aufgestockt, der Schnee kurzerhand mit warmen Winden abgetaut und mit grösserem Zeitfenster angerückt.

Michael HärtlJürgen WipplingerOliver WolframMark Weiss

Grill im Wald. Bestückt mit einer dreistelligen Zahl an Bratwürsten. Klar, immerhin war man zu fünft. Der Boden ist übersäht mit verbranntem Magnesium.Hungerleider: Herr Härtl beim einhändigen Aufsteigen.Allerhand Seile noch recht locker am Baum.Noch mehr Seile, aber schon ein bisschen Strammer.Der Alte: Wipplinger beim queren der Kurzstrecke.

Seilwald 2
Über hundert Bratwürste lagen im Wald. Daneben Senf des Herrn Zimmer. Ein Grill, ein paar Rollen Magnesium und eine Armbrust.

Zunächst verlief alles eher schleppend - die ersten Stimmen wurden laut, sich heute vielleicht vollständig auf das vertilgen der Bratwürste zu konzentrieren. Dann aber gelang es Herrn Härtl vom Baum 2 aus eine angeleinte Taschenlampe über einen ansprechenden Ast des Baums 3 zu werfen.

Dank des Talents des Herrn Müllers - welcher am Boden alle zu Verfügung stehenden Seile korrekt miteinander Verband, und den Buben auf den Bäumen 1, 2 und 3 an ihre Aufstiegsseile hängte - konnte exakt um 23:00 Uhr die Fertigstellung des ersten Teiles des Seilwaldes bekanntgegeben werden. Nun kann zum Spass jederzeit auf 15 Meter auf- und abgeseilt werden. Für die ganz Harten auch hin- und her.

Als kleine Komplikation am Ende, musste sich jemand von Baum 2 zu Baum 3 überseilen, um eine Problemstelle auf Baum 3 zu beseitigen. Warum dies ausgerechnet der Gewichtigste tun musste, ist dem Autor schleierhaft...

Am nächsten Morgen spielten die Eichhörner völlig unbeeindruckt im Schatten der Seile.

Jürgen WipplingerOliver WolframMark Weiss

Wald bei Nacht, roter Helm und ein Spezialarmbrustumbau.Seil-auf-Baum-schiess-Armbrust.Schlecht zu erkennen: Herr Wolfram. Baum einfach zu hoch, um noch anständige Bilder zu ermöglichen. Trotz 750 Watt Scheinwerfer.Schlank wie vor 4 Jahren: Wipplinger. Man beachte das gute, schwarze GSG9-Spezial-Abseil-Seil.Armseelig: Wer dem Seil nicht traut, der hält sich vorsichtshalber direkt am astlosen Baum fest.

Seilwald 1
Um den allgemeinen Trend zum Dönerrantzen zu brechen, und um am Schlangenschlund ein nicht allzu trauriges Bild abzugeben, fand man sich im Nürnberger Steckenwald ein, um ein paar Bäumlein mit Seilen zu behängen. An diesen Seilen soll dann in Zukunft vermehrt Auf-, Ab-, Hin- und Hergeseilt werden.

Niemand konnte damit rechnen, das es genügt, drei Wahnsinnige mit einem 750 Watt Strahler, einer Armbrust, ein paar neuen Seilen in dunkler Nacht in den Wald zu stellen, um eine mustergültige Verbindung zwischen zwei Bäumen auf 15 Metern Höhe herzustellen - auch wenn einer der gesteckten Achter nur unter peinlichsten Umständen glückte.

Aber nur einige wenige Gramm dünnflüssigen Kot später - zu finden in diversen Unterhosen - war es geschafft.

Noch müssen zwar ein paar weitere Bäume beseilt werden, bevor mit dem ernsthaften Training begonnen werden kann, aber es gibt Hoffnung - und noch viele Bäume.