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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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        | Mission 219: Erinnerungslücken 15:34-06:38 [19:51-22:07]:
Zuerst schuf der Herr die Nürnberger Bratwurst - und er roch,
dass sie gut war. Zufrieden und erschöpft ruhte er einige Tage, während derer ihm
der Umstand bewusst wurde, dass sich ausser ihm nichts an der Bratwurst erfreuen
konnte.
|    | Mission 217: Der Feststecker 18:00-01:34 [19:51-00:23]:
Wenn zwei Menschen, deren Wohnorte sich ca. 1200 Meter voneinander
entfernt befinden, in zwei unterschiedlichen Fahrzeugen jeweils eine Strecke von
ca. 160 km fahren, nur um zu einem Loch in der Oberpfalz zu gelangen, so handelt
es sich bei denjenigen entweder um Hirntote, Ölunternehmer, oder gar um CaveSeekers.
|  | Mission 216: Auf der Suche nach Blei 10:00 - 19:00 [11:30 - 16:00]:
Die 5 Kameraden, die sich vorher nur per Elektropost kannten, waren alle unerwartet
pünktlich. Nach kurzer gegenseitiger Vorstellung, konnte pünktlich unter Anleitung
des Chefgeophilen losgezogen werden. Er führte uns zu den ersten Eingang. Voller
Erwartung wurde der erste Stollen befahren. Leider war schon nach EINEM
Meter Schluß. Ein kleiner Scherz!
|      | Mission 215: Geschrei! 17:30-03:49 [20:37-00:14]:
Auf dem halben Weg nach Slowenien liegt das Altmühltal. Nach
nur etwa 30 Kilomenter weiterer Fahrt über verwinkelte Sträßlein, findet sich das
MC in Kehlheim - beliebter Treffpunkt für allerlei Geschmeiß und hin- und wieder
auch für schlimme CaveSeekers. Da es unmöglich zu sein scheint, die benötigte Reisezeit
nach Kelheim korrekt zu planen, war schon von Anfang an klar, dass der angesetzt
Termin um 18:30 nicht wirklich zu halten sein wird. Man tröpfelte ein, tauschte vergnügt
Geld gegen Kalorien - und dann, gegen 19:25, tauchte er auf: Herr Härtl.
|     | Mission 214: Die Aufnahmeprüfung 15:30-21:38 [16:17-20:26]:
Weil der niedrige Wasserstand schon bei der letzten Mission
nachdenklich stimmte, musste zwangsläufig noch einmal eingefahren werden, um sicher
zu stellen, dass nichts übersehen worden war.
|   | Mission 213: Endzeitszenario 10:00-17:00 [14:00-15:30]:
Diese Höhle ist gewaltig. Das wird schon am überfüllten Parkplatz
vor dem Loch ruchbar. Wo sollten all die Menschen sein? Noch hatten wir die Hoffnung,
dass die Massen nur aufgrund des zeitgleich vor der Höhle stattfindenden Autorennens
vor Ort waren. Dem war jedoch nicht so. Immerhin, beim Kartenkauf mußten wir nicht
anstehen.
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      | Slowenien 2 - Tiefe Schlünde
Tag 4, Heimfahrt aus Slowenien. Noch einmal stand ein volles Programm an. Herr Konopac
drängte zum frühen Aufbruch und mahnte zur Eile. Dies hielt ihn jedoch nicht davon
ab, nach geschätzten 20 Minuten Fahrtzeit zum Ausgangsort zurückzukehren, um den
vermeintlich vergessenen Hausschlüssel zu suchen. Klar, dass dieser nicht gefunden
wurde.
Am Ziel, der Skojanske jama, angekommen, war die erste Führung verpaßt. Die erzwungene
Pause wurde zum Frühstücken genutzt, während die Slowenen an den Nebentischen ihr
Mittagessen beendeten. Da nach dem Essen zur nächsten Führung noch immer Zeit war,
fuhren wir an der Kacna jama vor. Ein beeindruckendes Loch im Boden von 250m Tiefe.
Herrn Wipplinger ging gehörig die Muffe. Brauchbares Fotomaterial ist deshalb nicht
entstanden. Diese Schmach soll aber im Frühjahr ausgeglichen werden.
Am Nachmittag erfolgte ein erneuter Versuch an der Schauhöhle, im Pulk mit vielen
anderen Menschen. Kosten 10.85 Euronen. Dafür durfte jeder zunächst in die falsche
Richtung laufen, zurück zur Autobahn. Rechts ab, wieder nichts. Herr Wipplinger fluchte
und schwitzte, dennoch war kein Ziel in Sicht. Das Alterssprektrum der Wandergruppe
reichte von 1 bis 81. Nach 15 Minuten endlich am Loch, roh es stark nach altem Mann.
In der Höhle wurde allen klar, dass nicht die Höhle nach altem Mann roch, sondern
der 81jährige Tatterer voraus. Schlimm, vor allem wenn es der gemeinsame Plan war,
immer Letzter zu sein, um eventuell, trotz Verbots, doch Bilder erstellen zu können.
Das Welterbe selbst enttäuschte im Vergleich mit der Adelsberger Grotte auf den ersten
250 Metern. Doch dann glich sich alles aus: wir betraten eine riesige Halle mit tausenden
von Tropfsteinen. Zentral ein ungelogen recht stattlicher Tropfstein, über 25m hoch
- seine Masse ausreichend um alle fränkischen Höhlen zu verfüllen. Das zweite Hochlicht
dieser Höhle kann schlechter beschrieben werden. Ein Versuch: Der Eindruck ist, man
befindet sich auf halber Höhe in einer überdachten, 100m tiefen, Alpenschlucht. Mit
dieser kurzen Kritik sind wir möglichweise nicht gerecht, wie schon beschrieben roch
der Alte quer durch das ganze Loch. Die tollen optischen Eindrücke waren jedoch durchaus
reizvoll.
|   | Mission 212: Schleifsackkraulen 10:10-16:43 [11:21-16:52]:
Man konnte die Angst vor den Schmerzen, die da kommen mochten,
in den Lenden spüren. Was für diesen Tag bis einen Tag vorher geplant gewesen war,
war folgendes: Vormittags ein Loch - es gibt ja genug - und Nachmittags dann halt
noch eins: Das Beste in Slowenien. Aufgrund der schlimmen Spätschicht vom Tag vorher,
waren Zweifel erlaubt.
|   | Mission 211: Der Unsichtbare 17:00-23:00 [18:00-22:10]:
Trotz einer Anfahrt, welche durch ein sinnfreies Autorennen
sehr behindert wurde, schafften wir es noch rechtzeitig zum Treffpunkt. Der anwesende
und nur am Schlaz erkennbare Hollowman verteilte Schwimmwesten. Auf gut ausgebauten
Weg ging es entlang der Pivka zum Schlauchboot. Dieses lag hochwassersicher auf einer
Stütze. Vor dem Einsatz mußten wir es herunterheben. Kaum zu glauben, wie schwer
ein Gummiboot sein kann. Glücklich im Wasser sicherte sich Herr Wipplinger den Platz
am Bug, um von dort eingehend in die Gegebenheiten des Hohlraums einführen zu können.
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   | Slowenien 1 - Höhlenweg
Am Tag 2 des Slowenienausflugs blieb Zeit für einen netten Spaziergang. Eher zufällig
verirrten wir uns auf den 'Höhlenweg'. Gesucht wurde die Vranja jama. Der Eingang
ist nur etwa 40m breit und ca 30m hoch und deshalb schwer zu finden. Herr Wipplinger
zog es nach einer halbe Stunde vor am Auto zu warten. Da nun keiner mehr meckerte,
fanden Frau Tirge und Herr Konopac sogleich den Zugang. Sie stiegen etwa 80m tief
in die Doline und stiessen 60m tief, bis an die Grenze des Lichts, in die Höhle vor.
Ein gigantisches Tor zur Unterwelt. Nur noch 60 weitere Meter und die Höhle wäre
durchschritten. Dieser zweite Ausgang heißt Mrzla jama. Schade, hätten 2 Punkte werden
können.
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