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Mordloch Verknüpfung |
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206 - Der Filmung zweiter Teil |
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vertraulich link [Sonntag] |
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![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
6:57 -23:47 [09:28 - 15:17] |
| Nettozeit: |
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5:49 Stunden |
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50% |
| Mobil: |
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Höhlenkangoo u.a. |
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| Besprechung: |
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Brrr. Ist das kalt. Und so dunkel. Und wo ist denn blos diese scheiß Führungsleine?
Der Griff nach dem Reel führt ins Leere. Aber halt. Was sind das für Fransen? Abgerissen.
"Spinnst du, es ist vier Uhr morgens ". Der wütende Protest einer unter der Decke verschwindenen Frau Fitzner
bringt mich zurück in´s Leben. Die Decke liegt am Boden. Also los, auf. An Schlaf ist sowieso nicht mehr zu denken.
Und wieder traf man sich auf dem Parkplatz vorm Loch der Wahl, dem Mordloch.
Unsere heutige Aufgabe ist die Beendigung der Dreharbeiten mit hoefo.de; nicht, weil man sich nichts mehr zu
sagen hätte, nein, der Hohlraum wäre dann vollkommen mit der Kamera durchschritten.
Ziel ist diesmal der südl. Endsiphon mit dessen Durchtauchung und ein eine stückweite Befahrung (? eher Masochistentortour)
des Rattenganges. Und das auch noch mit Akkutonne und Filmkamera - die spinnen, der hoefo.de und die caveseekers.com.
Da man sich nun schon kannte - bis auf eine Einwechselung die gleiche Mannschaft - konnte man auf
das Warm-up der Schauspieler verzichten und sofort mit den Dreharbeiten beginnen.
Und es begann gut, hatte doch der eine odere andere vorher zwei Tage lang mit dem Bayerischen Fernsehen
ein Stell-dich-ein.
Die Motivation der Truppe war ausgezeichnet, obwohl diesmal zur kompletten Filmausrüstung auch noch
die Tauchausrüstung des Hr. Fitzner´s mitgeschleift werden mußte. Damit mit den schweren Säcken keiner
heldenhaft in den Schwimmstrecken absäuft bzw. dann doch lieber den Sack aufgibt, hatte sich Hr.
Fitzner die aufblasbaren Strandbälle seiner Kinder entliehen.
Am Siphon angekommen, wurde noch schnell um die Alarmzeit gefeilscht (Minuten!!!). 20 min gibt´s und nicht länger.
Film ab, Kamera läuft.
Der Taucher macht sich auf den Weg.
Schön langsam ins Wasser gleiten. Die Sicht ist gut. Die Leine verschwindet rechts um´s Eck. Bis hierher war man
schon in Apnoe. Der Rückweg war dann aber zappenduster. Also aufgepasst. Ein letzter Systemcheck. Ein letzter (?)
Gruß mit der Tauchlampe an die Freunde vor dem Siphon. Der erste lange Höhlentauchgang. Also ruhig Blut.
Der Siphon führt über Blockwerk und ein paar Ecken weiter in die Höhle hinein.
78m - 80m sind meine max. Apnoemöglichkeiten im Schwimmbad - das wird knapp. Nach 50bar Luftverbrauch der Wechsel
der Automaten. Ich tauche nach der 1/4 Regel, d.h. ein Viertel des Gesamtluftvorrates darf ich für den Hinweg verbrauchen.
Natürlich gleichmäßig auf beide System verteilt. Also habe ich noch 50bar nach Vorwärts.
Sollte danach noch Siphon vorhanden sein, müßte ich trotzdem umkehren. Die Nerven sind schön angespannt.
Das sorgt für Konzentration.
Weiter oder umkehren? Ein Blick zurück. Nur Wasser. Was sonst, Dummkopf. Die Flossen scheinen sich zu
bewähren. Die Strecke hinter mir ist noch fast klar. Also los, weiter. Langsam schwebend geht´s noch mal um´s
Eck, dann wieder über Blockwerk.
Ganz schön lang, diese 78m. Dann eine glatte Fläche. Das wird doch nicht ...? Doch. Die Leine führt aus dem Wasser an die Höhlendecke.
Von einem Strand weit und breit nichts zu sehen. Ich liege bäuchlings im Wasser und gucke mit erhobenen Kopf aus dem Wasser.
Wie eine Schildkröte. So´n Schmarrn. Um den Rückweg nicht unnötig einzutrüben, verharre ich in dieser Stellung.
Eine Erleichterung oder ein Hochgefühl stellt sich nicht ein. Ähnlich einer alpinen Kletterei auf dem Gipfel.
Wirklich oben bist du erst unten. Zurück gibt´s die meisten Unfälle. Helieinsatz. Beim Tauchen ...?
Solokompetenz. So´n Mist. Gerne würde ich jetzt mit jemanden reden.
Also volle Konzentration. Und ab. Ich wechsle nochmal die Automaten. Der Siphon trübt ein. Er zieht nochmal links nach oben.
Das Ende. Schön langsam auftauchen, oben muß ja noch die Kamara angeworfen werden.
Dann das gleisende im Gesicht Halogenlicht. Dahinter schemenhaft Kameraden. Eine emotionale Welle überkommt mich. Die Kamera. Ich brabble wirres
Zeug. Man(n) hätte sich doch einen Text überlegen sollen. Sorry, Michael.
Erstmal wieder alles Verpacken und Aufrödeln. Dann der Rückweg. Ein kurzer filmischer Ausflug in den Rattengang.
So langsam stellt sich das Hochgefühl ein. Ein Gang wie in Watte gepackt. Hr. Kreil, da war doch wohl was in der Zigarette?
Hr. Schneider läßt sich zu Jubelarien hinreißen.
Dann der übliche Schinder mit vollem Gepäck aus der Bettahalle zum Begin des Siphons.
Der üblich Null-Sicht-Blindflug zurück. Diesmal klappt´s bei allen auf Anhieb.
Hr. Fitzner bemüht sich noch im Taucheranzug um die Befeuerung des Grills. Ist doch der Grillanzünder zu Hause vergessen worden.
Nach dem Umziehen wird die Tauchflaschen als Brandbeschleuniger benutzt. Dazu klemmt man die Tauchflasche zwischen die Beine
und versucht, kontolliert Luft in den Grill zu blasen. Auf Grund der damit einhergehenden Abkühlung der Flasche
frieren die Hosenbeine des Hr. Fitzner dann leider daran fest.
Beim Lösen müssen dann zur Erheiterung der versammelten Mannschaft ein paar Stofffäden daran glauben.
Zum Abschluss gibt´s dann noch ein opulentens Grillen am Grillplatz vor dem Hohlraum.
Der Hesse Diefenbach meint es besonders gut mit uns Bayern und importiert Bayerisches Bier nach Baden Württemberg:
Paulander Champagnerweizen auf Eiswürfel (Brrrr).
Das Ergebnis dieser und vorhergehender filmischer Bemühungen zum Thema "Mordlochbefahrung" könnt ihr übrigens käuflich erwerben unter:
www.hoefo.de Verknüpfung
Hier der Link zu einem netten Trailer dazu:
DIVX Version Verknüpfung oder
WMV Version Verknüpfung
Wenn´s euch nur halb so gut gefällt, wie´s uns Spass gemacht hat, dann wird alles gut.
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