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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Roland KonopacJürgen Wipplinger

Mission 210: Läufig
6:00-23:00 [15:00-21:10]: Suchen unter erheblichem Zeitdruck. Dank der Hilfe der slowenischen Bevölkerung konnte der Eingangsschacht nach ausführlichem Spaziergang bei strömendem Regen gefunden werden. Also schnell die einzige Problemstelle des Lochs genommen: Den 20 Meter Einstiegsschacht. Das war´s dann auch schon - neben einem weiteren lustigen 40 Meter Schacht ein wenig tiefer im Loch.

Michael KreilAntje HeidenreichOliver WolframMichael HärtlOliver Arendt

Mission 209: Die Bombe tickt
18:00-22:45 [19:21-21:56]: Es wurde lange darauf hingearbeitet. Endlich ist es nun so weit. Die Untergrundbewegung CaveSeekers.com führte ihren ersten Anschlag durch - das legen einer "Höhlenbuchbombe". Das Ganze nicht etwa mit konventionellen, und daher langweiligem, Sprengstoff, sondern mit viel bristanterem Material: Dem Buch.

Michael AndrichJürgen WipplingerOliver Wolfram

Mission 208: Der Aufriss
18:45-00:16 [20:13-22:26]: Seit vielen Jahren hört man immer mal wieder von einem Schacht, der sich oberhalb der Höhle ohne Namen befinden soll. Gerüchtehalber tituliert als Panikschacht oder Hämorrhoidenstollen oder wie auch immer. Solcherweise fehlgeleitet fiel die Teilnehmerschaft diesmal eher gering aus, und das, obwohl schon vorher klar war, dass das aufzusuchende Loch keinesfalls oberhalb der Höhle ohne Namen zu finden war.

Harald FitznerMichael KreilMarkus OßwaldAdrian Schneider

Mission 207: Der Filmung zweiter Teil
6:57 -23:47 [09:28 - 15:17]: Brrr. Ist das kalt. Und so dunkel. Und wo ist denn blos diese scheiß Führungsleine? Der Griff nach dem Reel führt ins Leere. Aber halt. Was sind das für Fransen? Abgerissen. "Spinnst du, es ist vier Uhr morgens ". Der wütende Protest einer unter der Decke verschwindenen Frau Fitzner bringt mich zurück in´s Leben. Die Decke liegt am Boden. Also los, auf. An Schlaf ist sowieso nicht mehr zu denken.

Oliver WolframSandra SchnurerJürgen WipplingerMichael Härtl

Die Aktivisten - nach 6 extrem langen Kilometern. Man beachte den Stolz in manchem Gesicht - und den Schmerz in manch anderem.Sechs Aktive - aber acht Fressäcke.Intelligenter Gesichtsausdruck: Wipplinger beim Überprüfen der heutigen Zuschriften.

Erster CaveSeekers Herbstlauf
Ungeahnter Zulauf beim Herbstlauf: Sechs fanden sich beinahe pünktlich am Austragungsort ein - nur ein kleiner 'Heumann' zur Bundesanstalt für Arbeit, und dann war man vor Ort. Ohne Bier und teilweise im Deutschland-Trikot rannte man zunächst zügig an einem stark meandernden Bach an der A9 entlang. Auf den ersten 200 Metern war sogar noch genug Energie vorhanden, um waghalsige Überholmanöver einzuleiten. Dann zog sich das Feld aber sehr schnell weit in die Länge. So mussten unter anderem während des Laufens zwei Nachzügler zum Austragungsort dirigiert werden - schon war einer der Letzte. Nach 29 Minuten trafen die Ersten am Ziel ein, der - vorläufig - Letzte erst nach 42 Minuten. Nachdem durchgezählt worden war, befand man, dass da noch jemand fehle. Beinahe sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet - doch just 2 Minuten vor Überschreitung der wahrlich sehr großzügig bemessenen Maximalzeit von einer Stunde für 6 Kilometer - war man dann doch komplett.

Die wenigen verbrannten Karolinen (Insiderscherz) ersetzte man dann umgehend in einem nahegelegen Biergarten. Erster Herbstlauf unter Beteiligung von 8 Gesichtern - man darf zu Recht stolz sein.

Michael HärtlJürgen Wipplinger

In Österreich gibts nix zu fressen - daher nimmt man sich vorsichtshalber was mit auf den Weg.Nach mehreren Stunden des strengen Marsches durch den Regen: Wasser.Nach der Querung der Isar: Die Ranzentonis Wipplinger und Härtl.

Isarquerung
Voll die Trottel: Mitten in der Nacht aufgestanden, um einer mysteriösen Höhle in der Ostmark nachzugehen. Nach vielen Stunden auf der Autobahn, sah man sich vor Ort im Regen stehen. Das war Grund genug, nichts ins (trockene) Loch einzufahren, und stattdessen eine sinnlose Wanderung zu einer noch viel obskureren Höhle, die irgendwo am Berg zu finden sei, zu unternehmen. Gefunden wurde nichts.

Zahlreiche weitere Fiasken reihten sich aneinander; zu steile Berge, keine Gebirgsbäche am Berg, zu schwarze Gewässer und eine überraschend stark stinkende Isar.

Eben diese Isar wurde bei der Rückfahrt mitten in der Nacht im Neo gequert. Recht spannend eigentlich.

Sandra SchnurerJürgen WipplingerMichael KreilRoland Konopac

Der Herr Regisseur beim Überprüfen der Wetterlage - aufdass der Film korrekt werde.Herr Müller: Aufrecht, sympathisch und erfolgreich. Links: Anständige Kamera.Die rote Gefahr?Wipplinger, Schnurer, Konopac, blaues Fahrzeug. Schön.Moderiert: Tobias Ranziger.Der Beweis: Man war im Ziel-Höhlraum.

Der Film - Episode Zwei
Die Hämathome vom Vortag waren noch nicht richtig Blau, da gings auch gleich weiter. An geheimer Austragungsstelle wurde der Fuhrpark abgestellt, und der Zustieg zum Loch gedreht. Nicht etwa der Zustieg zum Eingang des Lochs, nein, aus Gründen der Geheimhaltung - welche wichtig ist - der Zustieg zu einer kleinen Lichtung am Hang. Weil nun schon beinahe Profis, ging das alles relativ schnell.

Eher träge verlief dann aber das Abseilen ins Loch. Nach ca. 2 Stunden waren alle die schlimmen 8 Meter abgeseilt, und es konnte weitergehen: diverse Einzelsitzungen CaveSeeker/Kamera wurde aufgenommen und diverse Sinterformen gefilmt. Zwischendurch war sogar Zeit für die eine oder andere Lustbefahrung einiger Höhlenteile.

Zum Glück drängte Kamera-Käptn Christian zu einem baldigen Abbruch der Aktion, weil 'um halber fümfer der club sbüld.'. Dumm nur, dass der Aufstieg noch mehr Zeit in Anspruch nahm als der Einstieg. Nachdem Menschen- und Materialmassen aus dem Loch entfernt worden waren, traf man sich zur Abschlußkundgebung in einem nahegelegenen Cafe. Die Spannung steigt.

Oliver Wolfram

Mission 206: Stau, Schweiß und Gamsgulasch
09:32 - 18:12 [21:37-14:07]: Trotz einer Z E H N S T Ü N D I G E N Autofahrt mit vielen Staus trafen die zwei Franken überpünktlich an der Schranke der Rettenbachalm - dem Treffpunkt - ein. Es dauerte nicht lange, bis die österreichische Kameradschaft, Gerhard und Clemenz, ebenfalls eintraf.

Sandra SchnurerJürgen WipplingerMichael KreilRoland Konopac

Vorbesprechung in Alfeld. Fünf CaveSeekers und sechs Rundfunker.Ankunft am Loch.Erster Aufenthalt - nachdem bereits zwei Kollegen den Müller gemacht hatten.Tonkind Müller. Arbeitet auch ohne Linux hervorragend.Frau Schnurer voraus ...... Herr Ranziger hinterher. A bisserl eng is scho.

Der Film - Episode Eins
Erster Drehtag vor und im Windloch Alfeld.

Fraktion Müller/Schnurer/Wipplinger traf - zunächst noch bei echtem Nebel - am Karbiteimer ein. Dort herrschte bereits reges Treiben: drei weitere Fahrzeuge, aus denen 6 Mitarbeiter des bayerischen Fernsehens gequollen waren, warteten bereits. Nach kurzer Begrüßung stand fest: Es wird spannend.

Schon nach ca. 3h waren dann die ersten 15 Sekunden eines mit 10 Minuten Länge geplanten Beitrages in der Sendung La Vita abgedreht. Als Laie staunt man nicht schlecht über den ungeheueren Aufwand, der getrieben werden muss, um zwei Regisseure zufrieden zu stellen.

Nach einem improvisierten Mittagessen war es dann - viele hatten nicht mehr damit gerechnet - soweit: Man drückte sich durch den Eingang des Hohlraums: 5 CaveSeekers und 4 Rundfunker. Der Erste Rundfunker warf bereits nach 3 Minuten das Handtuch, der Zweite zwei Minuten später. Somit war man nur noch zu siebt.

Kurzerhand übernahm Herr Müller die Ton- und Hilfstechnik, und schon gings weiter.

Egal welch' unangenehmen Weg Herr Konopac - seines Zeichens Führer unserer kleinen Gruppe - auch einschlug, die beiden anderen blieben hart auf Kurs. Kurz vor der Elefantenfußhalle, wurden wir von den guten CaveClimbers aufgestöbert, welche im Terroristenlook an uns vorbeimarschierten.

Anfänglich war jede Interviewsituation sehr mühsam und wirkte gestellt - leider blieb das auch so.

Nach 6h im Loch wurde dann endlich der Rückzug eingeleitet - allerdings nicht auf dem steinigen Weg, der beim Einkriechen benutzt wurde - nein, natürlich mussten wir den 'Konopac' machen, also einen Umweg von mindestens 300 Metern - einschließlich einer doch recht spannenden Engstelle. Doch auch diesesmal konnte die Feuerwehr zuhause bleiben.

Aussen angekommen blickte man in die kreidebleichen Gesichter der vier Draussengebliebenen. Offenbar konnte sich niemand vorstellen, wie lange so eine Alfeldbefahrung dauern kann. Noch schlimmer: In wenigen Stunden sollte es weitergehen.

Roland KonopacJürgen Wipplinger

Mission 205: Der Kirchgang
11:30 - 15:30 [12:30 - 13:35]: Durch den Ausflugsverkehr quälte man sich bei bestem Wetter nach Süden. Eigentlich hätte sich ein Badetag an der Isar angeboten. Der Tatendrang jedoch war größer. Kein Stau konnte abschrecken. Die optimistische Grundstimmung wurde noch gesteigert, als das Zielobjekt in Rekordzeit lokalisiert wurde. Endlich einmal von Profis ermittelte Koordinaten!