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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik. |
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  | Mission 210: Läufig 6:00-23:00 [15:00-21:10]:
Suchen unter erheblichem Zeitdruck. Dank der Hilfe der slowenischen
Bevölkerung konnte der Eingangsschacht nach ausführlichem Spaziergang bei strömendem
Regen gefunden werden. Also schnell die einzige Problemstelle des Lochs genommen:
Den 20 Meter Einstiegsschacht. Das war´s dann auch schon - neben einem weiteren lustigen
40 Meter Schacht ein wenig tiefer im Loch.
|      | Mission 209: Die Bombe tickt 18:00-22:45 [19:21-21:56]:
Es wurde lange darauf hingearbeitet. Endlich ist es nun so
weit. Die Untergrundbewegung CaveSeekers.com führte ihren ersten Anschlag durch -
das legen einer "Höhlenbuchbombe". Das Ganze nicht etwa mit konventionellen, und
daher langweiligem, Sprengstoff, sondern mit viel bristanterem Material: Dem Buch.
|    | Mission 208: Der Aufriss 18:45-00:16 [20:13-22:26]:
Seit vielen Jahren hört man immer mal wieder von einem Schacht, der sich oberhalb
der Höhle ohne Namen befinden soll. Gerüchtehalber tituliert als
Panikschacht oder Hämorrhoidenstollen oder wie auch immer. Solcherweise
fehlgeleitet fiel die Teilnehmerschaft diesmal eher gering aus, und das, obwohl schon
vorher klar war, dass das aufzusuchende Loch keinesfalls oberhalb der Höhle ohne
Namen zu finden war.
|     | Mission 207: Der Filmung zweiter Teil 6:57 -23:47 [09:28 - 15:17]:
Brrr. Ist das kalt. Und so dunkel. Und wo ist denn blos diese
scheiß Führungsleine? Der Griff nach dem Reel führt ins Leere. Aber halt. Was sind
das für Fransen? Abgerissen. "Spinnst du, es ist vier Uhr morgens ". Der wütende
Protest einer unter der Decke verschwindenen Frau Fitzner bringt mich zurück in´s
Leben. Die Decke liegt am Boden. Also los, auf. An Schlaf ist sowieso nicht mehr
zu denken.
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   | Erster CaveSeekers Herbstlauf
Ungeahnter Zulauf beim Herbstlauf: Sechs fanden sich beinahe pünktlich am Austragungsort
ein - nur ein kleiner 'Heumann' zur Bundesanstalt für Arbeit, und dann war man vor
Ort. Ohne Bier und teilweise im Deutschland-Trikot rannte man zunächst zügig an einem
stark meandernden Bach an der A9 entlang. Auf den ersten 200 Metern war sogar noch
genug Energie vorhanden, um waghalsige Überholmanöver einzuleiten. Dann zog sich
das Feld aber sehr schnell weit in die Länge. So mussten unter anderem während des
Laufens zwei Nachzügler zum Austragungsort dirigiert werden - schon war einer der
Letzte. Nach 29 Minuten trafen die Ersten am Ziel ein, der - vorläufig - Letzte erst
nach 42 Minuten. Nachdem durchgezählt worden war, befand man, dass da noch jemand
fehle. Beinahe sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet - doch just 2 Minuten
vor Überschreitung der wahrlich sehr großzügig bemessenen Maximalzeit von einer Stunde
für 6 Kilometer - war man dann doch komplett.
Die wenigen verbrannten Karolinen (Insiderscherz) ersetzte man dann umgehend in einem
nahegelegen Biergarten. Erster Herbstlauf unter Beteiligung von 8 Gesichtern - man
darf zu Recht stolz sein.
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   | Isarquerung
Voll die Trottel: Mitten in der Nacht aufgestanden, um einer mysteriösen Höhle in
der Ostmark nachzugehen. Nach vielen Stunden auf der Autobahn, sah man sich vor Ort
im Regen stehen. Das war Grund genug, nichts ins (trockene) Loch einzufahren, und
stattdessen eine sinnlose Wanderung zu einer noch viel obskureren Höhle, die irgendwo
am Berg zu finden sei, zu unternehmen. Gefunden wurde nichts.
Zahlreiche weitere Fiasken reihten sich aneinander; zu steile Berge, keine Gebirgsbäche
am Berg, zu schwarze Gewässer und eine überraschend stark stinkende Isar.
Eben diese Isar wurde bei der Rückfahrt mitten in der Nacht im Neo gequert. Recht
spannend eigentlich.
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      | Der Film - Episode Zwei
Die Hämathome vom Vortag waren noch nicht richtig Blau, da gings auch gleich weiter.
An geheimer Austragungsstelle wurde der Fuhrpark abgestellt, und der Zustieg zum
Loch gedreht. Nicht etwa der Zustieg zum Eingang des Lochs, nein, aus Gründen der
Geheimhaltung - welche wichtig ist - der Zustieg zu einer kleinen Lichtung am Hang.
Weil nun schon beinahe Profis, ging das alles relativ schnell.
Eher träge verlief dann aber das Abseilen ins Loch. Nach ca. 2 Stunden waren alle
die schlimmen 8 Meter abgeseilt, und es konnte weitergehen: diverse Einzelsitzungen
CaveSeeker/Kamera wurde aufgenommen und diverse Sinterformen gefilmt. Zwischendurch
war sogar Zeit für die eine oder andere Lustbefahrung einiger Höhlenteile.
Zum Glück drängte Kamera-Käptn Christian zu einem baldigen Abbruch der Aktion, weil
'um halber fümfer der club sbüld.'. Dumm nur, dass der Aufstieg noch mehr Zeit in
Anspruch nahm als der Einstieg. Nachdem Menschen- und Materialmassen aus dem Loch
entfernt worden waren, traf man sich zur Abschlußkundgebung in einem nahegelegenen
Cafe. Die Spannung steigt.
|  | Mission 206: Stau, Schweiß und Gamsgulasch 09:32 - 18:12 [21:37-14:07]:
Trotz einer Z E H N S T Ü N D I G E N Autofahrt mit vielen Staus
trafen die zwei Franken überpünktlich an der Schranke der Rettenbachalm - dem Treffpunkt
- ein. Es dauerte nicht lange, bis die österreichische Kameradschaft, Gerhard und
Clemenz, ebenfalls eintraf.
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      | Der Film - Episode Eins
Erster Drehtag vor und im Windloch Alfeld.
Fraktion Müller/Schnurer/Wipplinger traf - zunächst noch bei echtem Nebel - am Karbiteimer
ein. Dort herrschte bereits reges Treiben: drei weitere Fahrzeuge, aus denen 6 Mitarbeiter
des bayerischen Fernsehens gequollen waren, warteten bereits. Nach kurzer Begrüßung
stand fest: Es wird spannend.
Schon nach ca. 3h waren dann die ersten 15 Sekunden eines mit 10 Minuten Länge geplanten
Beitrages in der Sendung La Vita abgedreht. Als Laie staunt man nicht schlecht über
den ungeheueren Aufwand, der getrieben werden muss, um zwei Regisseure zufrieden
zu stellen.
Nach einem improvisierten Mittagessen war es dann - viele hatten nicht mehr damit
gerechnet - soweit: Man drückte sich durch den Eingang des Hohlraums: 5 CaveSeekers
und 4 Rundfunker. Der Erste Rundfunker warf bereits nach 3 Minuten das Handtuch,
der Zweite zwei Minuten später. Somit war man nur noch zu siebt.
Kurzerhand übernahm Herr Müller die Ton- und Hilfstechnik, und schon gings weiter.
Egal welch' unangenehmen Weg Herr Konopac - seines Zeichens Führer unserer kleinen
Gruppe - auch einschlug, die beiden anderen blieben hart auf Kurs. Kurz vor der Elefantenfußhalle,
wurden wir von den guten CaveClimbers aufgestöbert, welche im Terroristenlook an
uns vorbeimarschierten.
Anfänglich war jede Interviewsituation sehr mühsam und wirkte gestellt - leider blieb
das auch so.
Nach 6h im Loch wurde dann endlich der Rückzug eingeleitet - allerdings nicht auf
dem steinigen Weg, der beim Einkriechen benutzt wurde - nein, natürlich mussten wir
den 'Konopac' machen, also einen Umweg von mindestens 300 Metern - einschließlich
einer doch recht spannenden Engstelle. Doch auch diesesmal konnte die Feuerwehr zuhause
bleiben.
Aussen angekommen blickte man in die kreidebleichen Gesichter der vier Draussengebliebenen.
Offenbar konnte sich niemand vorstellen, wie lange so eine Alfeldbefahrung dauern
kann. Noch schlimmer: In wenigen Stunden sollte es weitergehen.
|   | Mission 205: Der Kirchgang 11:30 - 15:30 [12:30 - 13:35]:
Durch den Ausflugsverkehr quälte man sich bei bestem Wetter
nach Süden. Eigentlich hätte sich ein Badetag an der Isar angeboten. Der Tatendrang
jedoch war größer. Kein Stau konnte abschrecken. Die optimistische Grundstimmung
wurde noch gesteigert, als das Zielobjekt in Rekordzeit lokalisiert wurde. Endlich
einmal von Profis ermittelte Koordinaten!
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