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Missionsbeschreibung -

Rostnagelhöhle

ÖFFENTLICH
Höhle: Rostnagelhöhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 292 - Flüssiger Stahl
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 9:45-19:12 [11:02-18:34]
Nettozeit: 7:32 Stunden
Prozentsatz: 45%
Mobil: LKW und mehr
Mannschaft:
Jens Nehls interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mark Weiss interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Kreil interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Arendt interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Härtl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Antje Heidenreich interne Verknüpfung.Verknüpfung
Peter Klampfl interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

"Habe den Plan ein wenig geändert." - mit diesen unscheinbaren Worten führte Herr Nehls dem staunenden Altensportler zwei 2 Meter hohe Stahlflaschen vor, deren Inhalte ganz offensichtlich dazu dient, Metall zu schmelzen.

Eigentlich schon genug gestaunt für einen Tag, stand man dann fassunglos am Ort des Geschehens vor einem doch recht gewaltigen LKW, auf dessen Ladefläche sich die für die endgültige Renaturierung der Baustelle notwendigen Leitplanken befanden. Man stand jedoch nur kurz, denn Chefkniekrüppel Arendt ließ es sich nicht nehmen, unter merkwürdigen Verrenkungen die Leitplanken in Richtung Loch zu schaffen. Um nicht in die unangenehme Situation zu gelangen, in der Rehaklinik für Kreuzkranke mit dem Kreuzlahmen Altensportler zusammenzutreffen, wurde er nach der dritten zum Loch gezerrten Planke von Metallhändler Klampfl beim Tragen unterstützt.

Die Kameraden Nehls und Härtl entfernten fachmännisch die provisorische Dachabdeckung des Arbeitslagers, welche später in den vorher mit Leitplanken gefüllten Container entsorgt wurde. Herr Wipplinger baute unterdessen die zur Dokumentation unerlässlichen Kameras auf.

Auch Herr Weiss machte sich nützlich könnte. Was die Kameraden Kreil und Heidenreich nicht in Frage stellten und sogleich mit dem Antragsteller verschwanden.

Um den im Gulag zurückgebliebenen Sklaven etwas zur Stärkung bieten zu können, erbarmte sich Frau Arendt und schürte gekonnt den Bunkergrill an, auf welchem bald allerlei leckere Fleischwaren brutzelten. In der einen Hand die Bratwurstsemmel und in der anderen die Flex, wurden nun die ersten Dachschutzplanken an die Felswand angepasst. Herr Nehls stand im Feuer. Metall spritzte. Es wurde gegessen, gemessen und geschnitten - zwischendurch anhaltend geflucht - und bald war die neue Dachkonstruktion so weit und gut gediehen, das sich der Unwissende fragt, was denn wohl zuerst da war: der Fels, das Dach oder der Koran?

Nach zwei arbeitsreichen Stunden trafen auch die Ödgestärkten Kameraden wieder am Bunker ein und es wurde begonnen, die an die Natur angepasste Dachauflage mit der aus Stahlstreben bestehenden Unterkonstruktion zu fixieren. Es kamen gleich drei Bohrmaschinen zum Einsatz um die benötigten Schraubenlöcher zu erstellen - was das Stromaggregat öfter mit Ausfällen quittierte. Hier half die List der Kameradin Heidenreich, welche sich am Überlastschalter postierte und diesem immer wieder Paroli bot.

Nach weiteren zwei schweißtreibenden Stunden war das Bunkerdach soweit gediehen, das mit dem Auflegen der wasserdichten, aus einem Gartenteich entwendeten Folie, begonnen werden konnte. Als auch diese Arbeit professionell abgeschlossen war, begann der Belastungstest des Daches durch Aufschüttung von jeder Menge Erdreich. Die tragende Mauerkonstruktion hielt was sie nicht versprach und so konnte die arbeitsreiche Mission beim letzten Tageslicht erfolgreich abgeschlossen werden. Bei einem der nächsten Einsätze soll der Bunker noch bepflanzt werden und wenn auch dies mit Hilfe der Natur geschehen ist, so wird die CaveSeekers-Imobilie für Ausserirdische nicht mehr sichtbar sein, und sich harmonisch in die Landschaft einfügen.

 
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