| Höhle: |
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Lichtengrabenhöhle Verknüpfung |
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| Mission: |
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220 - Die Stimmungsgranaten |
| Datum: |
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vertraulich link [Sonntag] |
| Zeitrahmen: |
![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
10:33-21:12 [16:57-19:44] |
| Nettozeit: |
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2:47 Stunden |
| Prozentsatz: |
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98% |
| Mobil: |
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gar viele |
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| Mannschaft: |
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| Besprechung: |
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Weil man zum Essen sowieso schon in der Nähe war und
jeder zufällig entsprechende Ranzenschoner bei der Hand hatte, fuhr man nichtsahnend an der Lichtengrabenhöhle vor.
Die Insassen der zahlreichen Reisebusse, die uns von der Bismarckgrotte her entgegenkamen, lachten hämisch - offenbar
erweckten wir den Eindruck, als würden wir die besagte Bismarckgrotte nicht finden. An unserer Popularität muss offenbar
noch ein wenig gearbeitet werden.
Unsere zwei neuen Gesichter sollten direkt bei ihrem ersten Einsatz die volle Härte einer Existenz als
CaveSeeker miterleiden müssen. Daher Lichtengrabenhöhle.
Zunächst der rechte Teil: Unmotiviertes und angewidertes umherspatzieren im dreckigen Loch. Interesse konnte ausschließlich
der an der Höhlendecke hängende Waldboden auslösen - jeder begriff von selbst, dass das Loch stellenweise extrem heftig
unter Wasser steht.
Dann der Ausbruch in den linken Teil. Die erste Engstelle - kurz vorher von Frau Heidenreich noch als unpassierbar tituliert -
wurde schnell und ohne Murren von allen bezwungen. Agent H. aus der Oberpfalz war zwar blaß, wollte aber sein Gesicht nicht verlieren.
Herr Kreil führte seinen Stosstrupp in den langen Schluf ohne Wiederkehr, und wurde dort einer Granate in Gesichtshöhe gewahr.
Jedem anderen wäre das Teil entweder nicht aufgefallen oder aber scheissegal gewesen. Nicht so Herr Kreil. Kreil-bleich kam
er aus dem Schluf gerobbt, um dann von den im Schluf lauernden Gefahren zu berichten.
Gruppe 2 drückte sich durch viel Dreck in einen unangenehm zu erreichenden Raum, in welchem eine eindeutige Fortsetzung
festgestellt wurde. Herr Wipplinger versuchte sein Glück, entschied dann aber, mit 34 noch nicht alt genug zum sterben zu
sein, und schickte Herrn Rösler vor. Als Mann ohne Nerven kam dieser - bei seiner ersten Höhlenbefahrung - zwar nur wenige
Zentimeter weiter, das aber auch nur, weil er streng zurückgepfiffen wurde.
Dann wurde versucht in den 'Flußbereich' einzufallen. An der zu überwindenden Engstelle verstopften zunächst Herr Weiss und
dann Herr Härtl für etliche Minuten den Weg. Auch Herr Wipplinger tat sich sichtlich schwer. Aber Frau Lindner, Frau Schnurer
und Herr Rösler sahen offenbar keine Probleme. Schnellschlufer Kreil und Heidenreich sowieso nicht. Unvorstellbar das.
Auch in diesem Bereich fand Minensucher Kreil auf Anhieb weiteres Sprengwerk, welches dann aber achtlos im Dreck liegen
gelassen wurde.
Die anschließende Diskussion unter dicken Männern führte zu dem Schluss, dass Höhlerei für Menschen ohne Ranzen wohl relativ
langweilig sein muss - schließlich macht doch erst das Pressen und der Lärm des eigenen Herzschlages in den Ohren den
Spass einer korrekten Höhlerei aus.
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