5:00 - Der Wecker klingelt. Die Medien langweilen mit dem Tod eines Polen in Rom.
Ankunft in Allersberg nur 4 Minuten zu spät. Division Franken ist komplett. Die stark
dezimierte Fraktion CaveSeekers Oberbayern wird aufgelesen, und bereits um 7:00 befindet
man sich in zwei Fahrzeugen auf der Autobahn in Richtung Österreich. Die hitzige
Diskussion bzgl. räuberisches Bergvolk und deren Vignette wurde kurzerhand aufgrund
extremer Kälte und der großen Anzahl an zugequollenen Augen abgebrochen und auf später
verschoben.
9:40 Autobahnraststätte am Chiemsee: 2.60 Euro für einen selbstgezapften Kaffee.
In alter Währung genau 5.18 DM. Allerdings erwirbt man sich für seine 5 Mark 18 eine
Art Urinierschein, mit dem man dann kostenfrei wasserlassen kann. Bleibt festzuhalten,
dass Österreich schon weit vor der Grenze beginnt. Eintrittskarten für Österreich
(Vignetten) wurden erstanden - schließlich hat man in Deutschland noch nicht genug
Autobahnen gesehen...
Vorbeifahrt am Mondsee und am Wolfgangssee ohne eine Chance, das Gewässer zu berühren.
Nach dem CaveSeekers-typischen Wegfindungsproblem in unmittelbarer Nähe des Austragungsortes,
fand man sich dann doch am Loch ein. Die Freude war groß, die Sonne strahlte.
Im Höhlraum war das Leiden dann groß, weil viel zu viel Material mitgenommen wurde.
Die vielen Schleifsäcke füllten sich gnadenlos mit Wasser und wurden unfassbar schwer.
Die Wassertemperatur war unangenehm - trotz 6mm.
Im Anschluß wurde ein ausgiebiges Bad im vorbeifließenden Gebirgsbach genommen -
was sehr empfohlen werden kann.
Fazit: Wer sich nach dem Höhlengang ein wenig vom naheliegenden Gebirgsbach
abtreiben läßt, der wird die Höhle in positiver Erinnerung behalten.