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Missionsbeschreibung -

Hermann Stollen

ÖFFENTLICH
Höhle: Hermann Stollen interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 220 - Bergwerk-Lebensgefahr
Datum: [Sonntag]
Zeitrahmen: 16:00 - 18:00 [12:30 - 22:00]
Nettozeit: 9:30 Stunden
Prozentsatz: 20%
Mobil: Höhlenalfa
Mannschaft:
Roland Konopac interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Wir vertrauten mündlichen Überlieferungen. Uns wurde gesagt im Gaistal gibt es Bergwerke und diese seien auf der DAV Karte eingezeichnet. Also wurden 10.-Euro investiert und die Mission geplant. Der offizielle Auftrag war festzustellen, ob sich der Stollen für einen Schaubetrieb eignen würde. Die Chance eigentlich verbotenes Gebiet zu betreten, liesen wir uns nicht entgehen. Schwer bepackt setzten wir uns auf die Räder. Schon bald fuhren wir über Schnee und stürzten mal wegen Spurrillen und dann mal wegen spiegelglatter Eisflächen. Dennoch kamen wir mit etwa 9km/h ans Ziel.

Sommereingang Vom herrlichen Wetter hatten wir nichts - die Berge warfen Schatten. Der Boden war durchgefroren. Auf der Abraumhalde stürzte Frau Tirge folglich auch gleich 5m bergab. Mit Seilunterstützung erreichte sie dennoch den Stolleneingang. Drinnen fielen die alten Bohlen auf, die den Weg ins Innere leiten. Sehr hilfreich führen diese über ein 4m langes wassergefülltes Becken. Dann fielen die ersten durchgefaulten Abstützungen auf, an anderer Stelle ist auch der Stollen schon nachgebrochen: Lebensgefahr!

Es fanden sich an etlichen Stellen faulende Zeugen der Bergbautätigkeit. Alles sehr interessant, aber auch sehr unheimlich, da die Stützen wohl keine weitern 100 Jahre durchhalten. Dennoch folgten wir den Gang etwa 250m nach innen bis zu einer 45Grad Schräge. Dieser folgten wir etwa 10 Höhenmeter, bis diese einen flacheren Winkel einnimmt. Da das Ende nicht auszuleuchten war, drehten wir nach weiteren 40m um.

Reste an Metall Die eigentliche Spass war der Rückweg: Unterbinden übermäßiger Beschleunigung - bergab mit dem Rad auf Eis! Gut, dass es bereits Nacht war - so sah man wenigstens nicht wo man hinfuhr. Einige Stürze später war man dann doch relativ unversehrt am Fuß des Berges angekommen. Im Sommer gehts vermutlich schneller, schmerzfreier. Allerdings gibts dann auch nicht wirklich was zu erzählen. Jedenfalls ist klar, für einen Schaubetrieb liegt der Stollen zu weit abseits.

 
Erzeuger:
Bilder: Zugspitze, Blick aus dem GaistalSommereingangEingang Dezember 2006von innenDer Farn, hält sich in der Wärme des EingangsDer Weg über den ersten SeeUns war´s spätestens jetzt sehr mulmig, alles faul.Feucht und faulig!Blick Richtung AusgangReste an Metall100 Jahre alte Bohlenetwa 300m im BergHund, ausgeweidetalles Metall entfernthier sitzt keiner mehrHolzverschlaghinterlichtetSchubkarreToter HundBlitzschlag hinter der WettertüreWettertürim Sommer 300m höher
 
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