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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Falkensteiner Höhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 60 - Der zweite Sturm
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Sonntag]
Zeitrahmen: 7:00 - 00:40 [10:48 - 19:49]
Nettozeit: 9:01 Stunden
Prozentsatz: 56%
Mobil: Höhlenpassat
Mannschaft:
Harald Fitzner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Kreil interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Sonntag, 7:00Uhr, -4 Grad Celcius - die Gesichtszüge sind verquollen, die Motivation hält sich stark in Grenzen - schließlich weiss man bereits was einen erwartet.

Dummerweise brach just am Sonntag der Winter ein, und die Strassenverhältnisse sorgten für einige harmlose Blechschäden, die im Vorbeifahren begutachtet werden konnten. In BW fiel an diesem Tag soviel Schnee, wie in Franken den ganzen Winter über wohl wieder nicht.

Kurz vor dem Erreichen der Höhle, versperrte ein umgestürzter Baum die Zufahrt. Nach einer 10km langen Umleitung fanden wir uns dann aber doch am Hohlraum ein.

Ziel war das Bezwingen des zweiten Siphons. Herr Fitzner hatte sich durch autogenes Training darauf vorbereitet, Herr Wipplinger vertraute auf neu erstandene Neoprenhandschuhe und Herr Kreil wusste sowieso nicht was ihn erwartete.

Der Wasserstand war extrem niedrig: Der erste Siphon konnte mit der Nase nach oben einfach durchschwommen werden. Wie es alten Männern zusteht wurden auf dem Hinweg drei anständige Pausen gemacht, daher kam man relativ entspannt am Ziel-Siphon an. Hier wurde jedoch schnell klar, dass nur Herr Fitzner, welcher den Vorteil des noch klaren Wassers auf seiner Seite hatte, in der Lage war, den Siphon zu bezwingen. Herr Wipplinger und Herr Kreil schissen sich gemeinsam eine Weile ein, bevor Herr Fitzner zurückbeordert, und die Mission abgebrochen wurde.

Auf dem Rückweg nochmals zwei Pausen machend, wurde der Höhlenausgang erstaunlich schnell und entspannt aufgefunden.

Im Nachbardorf wurden dann noch drei Pizzas in drei verschiedenen Größen vertilgt, was nicht weiter erwähnenswert gewesen wäre, wenn die Temperatur in der Pizzaria leicht über der Aussentempertur gewesen wäre. War sie aber nicht.

Fazit: Nicht wirklich ein voller Erfolg - schon eher ein peinlicher Fehlschlag, aber immerhin war Zeit, den Hohlraum näher kennen zu lernen. Ausserdem konnten weitere 20 Meter der Höhle beschwommen werden - wenn auch nicht von allen. Es muss zunächst weiteres Material erstanden werden, und dann fallen Siphon zwei und drei. Garantiert.

Bilder: Kaspar in Rot im Schnee.Königshalle auf 1415m. Alle anderen Bilder vielen unseren starken Ausdünstungen zum Opfer.Fließfacetten.Typischer Höhlenquerschnitt mit zwei Caveseekern.In der Bildmitte eher schlecht zu erkennen: Der zweite Siphon. Man folge mit dem Auge dem Seil, welches in der unteren rechten Ecke enspringt und im Siphon verschwindet. Der Trübungsgrad des Wassers ist noch bei 0%. Für die Freunde der Fließfacette.40cm Wasserfall.Neu erstandener Ausrüstungsgegenstand: Peli Box für 60 Euro - damit nicht auch noch die letzte Kamera in der Falkensteiner Höhle zu Grunde geht.
 
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