START
LINKS
KARTE
NEUES
HÖHLEN
KRASSES
KONTAKT
ÜBER UNS
DER BAATZ
STATISTIK
UNHÖHLEN
IMPRESSUM
KAMERADEN
HÖHLENBUCH


GAST
ANMELDEN

Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Falkensteiner Höhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 56 - Das grosse Abtauchen
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Sonntag]
Zeitrahmen: 7:45 - 22:38 [11:06 - 18:14]
Nettozeit: 7:08 Stunden
Prozentsatz: 55%
Mobil: Höhlenpassat
Mannschaft:
Harald Fitzner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Sonntag, 7:45Uhr, 4 Grad Celcius - die Frisur sitzt wie immer, die Motivation ist groß.

Nach einer - für die Verhältnisse alter Männer - unglaublich kurzen Vorbereitungszeit, wurden, zuwieder jedem gesunden Menschenverstand und ohne auf die finanziellen Implikationen dieses tuns zu achten, folgende Ausrüstungsgegenstände erstanden: Neoprenhosen, Neoprenjacken, Neoprensocken, wasserdichte Helmlampen, wasserdichte Stablampen und wasserdichte Transportbehälter (welche durch ihre Dichheit dazu beitrugen, dass der eine oder andere Wertgegenstand nun im Arsch ist). Professionelle Taucherbrillen und diverses Kleinstmaterial fand als Rest ehemaliger Hobbies kostenfrei Anschluß.

Während der sehr langen Anreise, fiel Augsburg durch seine Lage am absoluten Arsch der Welt, wie so oft, negativ auf. Dennoch war die Stimmung im Fahrzeug eher von freudiger Erwartung und diffusen Ängsten geprägt - immerhin würde zum ersten Mal im Leben ein Neoprenanzug angezogen werden, um in unbeheiztem Wasser fernab von Mauritius, umherzutauchen.

Kurz vor den Bereichen, in denen es wirklich interessant geworden wäre, wurde das Objektiv des Fotoapperates leider von einem dicken Wassertropfen getroffen, was in Ermangelung eines trockenen Tuches dazu führte, dass keine weiteren Fotos mehr gemacht werden konnten. Schade - aber man war ja nicht zum letzten mal im Loch...

Nachdem man sich im eiskalten Wasser vor dem zweiten Siphon darüber einig wurde, dass es wohl doch zu spannend sei, durch ein Unterwasserloch unbekannter Ausdehnung zu tauchen, in dem eine maximale Sichtweite von 2cm besteht, wurde der Rückzug eingeleitet. Bereits vor dem zweiten Siphon wurden Ermüdungserscheinungen ruchbar. Beim Rückzug hingegen konnten diese nicht mehr verleugnet werden. Man schleppte sich erschöpft 2 Kilometer weit durch das Wasser, und wurde nur von dem Willen zum Schnitzel angetrieben.

Das entsprechende Schnitzel konnte dann glücklicherweise in einer nahen Gaststätte eingenommen werden, wo festgestellt wurde, dass die Sprache der Eingeborenen stellenweise schwer verständlich ist.

Fazit: Höhle adoptiert - Voller Erfolg - Man schwimmt auf jeden Fall nochmal ein.

Bilder: Das Portal. Für Franken: Der Einsteigsschluf. Man beachte die gänzlich fehlenden Höhlenverschlußeinrichtungen.Direkt hinter dem Eingang steht einem das Wasser bereits bis an die Knie.Eine der wenigen -Engstellen-. Für Franken: Ein geräumiger Gang.Versinterungen die mit fließendem Wasser überzogen sind finden sich zuhauf.Komplett versintertes Verbruchareal.Lebende Versinterungen ohne Ende 1.Lebende Versinterungen ohne Ende 2.Lebende Versinterungen ohne Ende 3.Lebende Versinterungen ohne Ende 4.Hier steht uns das Wasser noch nicht ganz bis zum Hals. Der Gesichtsausdruck läßt jedoch weiten Raum für Spekulationen...Hier verweilt man gerne.In der Nähe des ersten Siphons. Noch ahnt man nicht wirklich, wie kalt das Wasser ist.Nach dem ersten Siphon weiss man mehr. Wieder erwarten funktioniert auch noch der Fotoapperat.Deckenmalerei?Der kluge Mann verwendet anstelle der nur schwer transportablen Schleifsäcke lieber einen Schwimmsack.Lebende Versinterungen ohne Ende 5.Der Hohlraum ist übersäht mit Verbruch. Beim Betrachten der Höhlendecke verwundert dies auch nicht weiter.Alle paar Meter findet sich - unter donnerndem Getöse - ein keiner Wasserfall.Eher selten dürfte bisher ein Mensch ein solch fantastisches Bild gemacht haben. Eigenlob muss sein.Für diejenigen, für die es bis hierher noch nicht feucht genüg war, steht eine Badewanne bereit.Der größte Wasserfall der uns unterkam.Das letzte Bild vor dem Ausfall des Fotoapperates. Im weiteren Verlauf hätten noch extrem spektakuläre Bilder gemacht werden können. Diese werden beim nächsten mal nachgeholt.
 
NEUEN KOMMENTAR ERSTELLEN
NAME:
KOMMENTAR:    
TYP: KOMMENTAR KORREKTURVORSCHLAG ERWEITERUNGSVORSCHLAG REAKTION AUF KOMMENTAR
IQ VERIFIZIERUNG: