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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Dünndarmhöhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 87 - Der Rückzug
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Samstag]
Zeitrahmen: 15:03 - 20:44 [16:14 - 18:51]
Nettozeit: 2:37 Stunden
Prozentsatz: 13%
Mobil: Höhlenpuma, Werkstadt
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Alle begann mit einer kurzfristig einberufenen Mission in unbekanntes Gelände. Natürlich regente es, natürlich war es arschkalt, und selbstverständlich herrschte Zeckenalarm im nahegelegenen Buchenwald.

Der erste Schluf führt über die Gebeine und Schädel zahlreicher frisch verstorbener Tiere - bis hierher ist alles noch in Ordnung. Dann aber kann nur noch der wirklich sehr schwer gestörte Höhlengänger Freude empfinden.

An einem Schacht angekommen, wurde festgestellt, dass man sich darauf verlassen hatte, dass der jeweils andere ein Seil mitgeführt hat - was aber nicht der Fall war. Nach etwa 30 Minuten war die Kerntemperatur von Herrn Wipplinger auf ca. 15 Grad gesunken, und es wurde versucht mit einer etwas dickeren Paketschnur abzuseilen. Die Hosen füllten sich schnell - und so wurde der Rückzug eingeleitet.

Beim Ausschlufen wurde dann noch festgestellt, dass ein unterirdischer Wasserfall akkustisch vernommen werden kann. Nach der unmaßgeblichen Meinung des Autors ist dieser jedoch maximal 15cm hoch...

Achtung: Wer das kleine Flüßlein an der Oberfläche beschreitet, muss jederzeit damit rechnen, in Untiefen zu treten. Dies wirkt sich negativ auf die Stimmung im Gummistiefel aus.

Fazit:Trotz der wiedrigen Umstände, trotz des Drecks und trotz der Kälte muss hier dringend nochmal eingefahren werden.

Bilder: Ganz Ponor: Im diesem Loch verschwindet bei heftigem Niederschlag ein kleines Bächlein, um im Inneren der Höhle gar gewaltige Wasserfallgeräusche zu verursachen.Es sieht zwar nicht so aus, aber hier wird nicht einer Notdurft nachgegangen. Stattdessen wird eine lieblose Verschlusseinrichtung entfernt.Bei der Sichtung des Eingangsbereiches.Bereits nach nur fünf Minuten im Loch, gleicht die penibel gepflegte Ausrüstung eher der Stadt Fürth.Im Vordergrund ist ein Bein zu erkennen. Direkt daran anschließend ein Fuß. Rechts danaben der Schacht, welcher uns zum Rückzug zwang.Preiswerte Alternative zum Schleifsack. Wasserdicht, leicht und flexibel.Mutig begibt man sich in den Schacht, an dessen Ende Wasser gesichtet wurde. Allerdings nur um zu erkennen, dass ohne Ausrüstung nur eine schwere Rückenmarksverletzung zu gewinnen ist.Offenbar zieht sich von Zeit zu Zeit das eine oder andere Tier zum Sterben hierher zurück - mit Recht.Die erste 'Halle'. Hier hält sich der Dreck noch in Grenzen.
 
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