Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Michael KreilJürgen WipplingerAntje HeidenreichOliver WolframSandra Schnurer
Michael Andrich

Mission 165: Schon wieder Franzosen
14:00-22:13 [16:39-17:55]: Nach der kleinen Enttäuschung namens Frauenfelshöhle konnte endlich mal wieder ein Franzosenloch angesteuert werden, was sich nahe dem Wiedelloch befand. Aus vertrauter Quelle ist bekannt, dass im August 1796 französische Truppen dort lagerten und auch schon nach Gold gegraben wurde.

Jürgen WipplingerMichael KreilOliver Wolfram

Mission 162: Ab in den Gully.
10:35-19:30 [11:15-18:28]: Die vertraulich Vertrauliche Informationlink ist schnell gefunden. Nach schweißtreibenden 20 Sekunden Anmarsch stand man auch schon vor dem mit einem Gitter zugedeckten Eingang. Nach kurzen Kletter- und Schlufstellen war man dann auch am 20m-Schacht angelangt! Hier ahnte noch keiner, dass dieser drei Umsteigestellen aufweist. Letzteres wurde Kameraden Schmiddler zum Verhängnis: Nach einer kurzen Stunde Kampf mit Seil und Technik kam er schließlich schweißgebadet am Boden an.

Mission 161: 3 Löcher im Weinberg
14:10-18:43 [14:51-18:07]: Eine der kleineren Höhlen, die während der Caveseeker-Squad-Freising Expedition an die Ardeche besucht wurden. Das tolle: Das Loch befand sich nur 30 Gehminuten vom Quartier!

Mission 160: Der lange Marsch
11:15 - 17:00 [13:30 - 15:30]: Was dem Franken die Bismarkgrotte und dem Schwaben die Falkensteiner, das ist dem Münchner das Angerlloch. Ist es doch bequem mit dem Auto erreichbar, so dass auch die Älteren in wenigen Minuten den Eingang erreichen. Also genau richtig für einen Familienausflug.

Antje HeidenreichMichael Kreil

Mission 159: Kein Sommer für Deutschland
14:00-20:00 [14:50-19:00]: Weltweite Klimaerwärmung - nur nicht in Franken.

Das Ziel des Tages war die fachmännische Zerkleinerung der großen Steinplatte, die den Durchbruch zum kilometerweit verzweigten wasseraktiven Höhlenteil versperrt.

Mission 158: Donauverweigerer
14:00-20:00 [10:00-23:00]: Aus München ist Herr Konopac mit vier neuen Kameraden eigens nach Norden gereist um die wunderbare Spöckerhalle in Hannesreuth aufzusuchen. Zuvor wurde noch mit einigen Hintergedanken den Donauschwimmern in Weltenburg zugeprostet. Es sollte der Zugang zur Halle in Erfahrung gebracht werden. Der sprachliche Austausch hielt sich jedoch in Grenzen, kamen die Franken doch glatte zwei Stunden zu spät. Keine Spur schlechtes Gewissen, Herr Wipplinger ließ sich nicht erweichen. Er gab nur spärliche Hinweise zur Lage der Halle.

Michael KreilAntje HeidenreichOliver WolframJürgen WipplingerSandra Schnurer


Gar herrliche Felswände. Über 4 Kilometer.Paddelposing.Kurz vor dem Stich ins Wasser. Im Vordergrund ist gut ein blaues Boot zu erkennen, welches sich allen Aufpumpversuchen durch größte Löcher entzog. Und ein gelbes Mädchen, welches geduldig, nahezu regungslos und ein wenig entsetzt unserem Treiben beiwohnte.
Wassertemperatur in Schrittregion bei 37 Grad: Chefarzt Dr. Wolfram.Um feuchte Augen bei plötzlich einsetztendem Regen zu vermeiden wurden Taucherbrillen getragen.Die Donau ist ein erschreckend breiter Fluß - sogar breiter als die Pegnitz ...
Auch die Qualität des Wassers läßt sich mit der Pegnitz nicht wirklich vergleichen.Schlappschwänze.

Donauschwimmen
Im Regen in Nürnberg gestartet und bei Regen in Kelheim angekommen, flüchtete man sich zunächst mal ins trockene Schiff nach Weltenburg. Die Rückreiseutensilien konnten problemlos an Bord geschmuggelt werden.

Obwohl eigentlich eher alt, waren wir dennoch in der Lage den Altersdurchschnitt auf dem Schiff erheblich zu senken. Akkustisch begleitet von einem Sprecher vom Band wurden die vorbeiziehenden Felsformationen analysiert und entsprechende Ziele für zukünftige Missionen ausfindig gemacht.

Im Kloster angekommen, fand man erst einmal ein vermeintlich trockenes und unter dichtem Blattwerk vor Regen geschütztes Plätzchen. Just als die ersten Biere ihren Weg zu uns gefunden hatten, sah man sich mit einem Wolkenbruch konfrontiert.

Gestärkt und bei strahlendem Sonnenschein warfen sich die Männer ihre Neos und 3 Schlauchboote (eines für die Mädels, eines für’s Gepäck und eines für die, die die Strecke eventuell nicht schwimmend schaffen würden) wurden aufgepumpt.

Unter den neidischen Blicken etlicher Schaulustiger ging es dann los. Die 3 Boote hintereinander ans Seil gebunden, schaffte man die erste Kurve und die ersten 300 Meter bis zur Engstelle nur unter großen Anstrengungen, bedingt auch durch den ständigen Schiffsverkehr. Während die Verzweiflung ob der Aussicht, für die restlichen 4,6km vermutlich noch Stunden zu brauchen, zunahm, kam der nächste Wolkenbruch. Jetzt waren auch die 'Zugpferde' im Boot bis aufs Letzte durchnässt. Zum Glück saßen sie im einzigen Boot das dicht – zumindest Wassertechnisch – war.

Weiter gings nach kurzer Unterbrechung am Ufer zwecks Leerung des Bootes und Verscheuchung einer grippalen Gans. Nachdem nun die Strömung auch in Ufernähe zu spüren war, ging es doch sehr viel flotter voran - und das trotz der zahlreichen Kraftlosen, die sich immer mal wieder an oder in die Boote geflüchtet und den Vortrieb somit immer wieder zum Stillstand gebracht hatten.

Nach kurzer Panik über das plötzliche Verschwinden des Herrn Wolfram ging es weiter und das Ziel Schiffanlegeplatz Kelheim wurde nach ca. 2 Stunden erreicht.

Michael KreilOliver WolframJürgen WipplingerMichael Andrich

Mission 157: Wolkenkratzer
19:04-01:07 [20:23-21:56]: Bereits anständig angeheitert trafen die beiden Herren Wolfram und Kreil an der SS20 ein. Soweit so lustig. Während der Anfahrt zum Loch stieg die Stimmung mit jedem weiteren Schluck, nur um dann vor Ort, beim Anblick eines weiteren Kastens Flaschenbier, welcher im Fahrzeug des eilig herbeigeeilten Arztes zum Vorschein kam, beinahe zu eskalieren.

Oliver WolframSandra SchnurerJürgen WipplingerMichael AndrichAntje Heidenreich
Michael Kreil

Mission 156: Sandig
14:00-23:13 [18:12-20:10]: Die erste Frage, die sich bei dem Namen dieser Höhle stellt: Haben sich die Franzosen nur dort versteckt oder sind sie dort hingeschieden? Dies war auch bei der Begehung Thema Nr. 1, deswegen wurde auch vorwiegend nach menschlichen Knochen Ausschau gehalten.