Missionsbeschreibung -

Flüchtlingshöhle

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Flüchtlingshöhle
Mission: 498 - Bis zum Hals
Datum: [Freitag]
Zeitrahmen: 19:11-23:16 [21:14-22:41]
Nettozeit: 1:27 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Der Holz-Citroen
Mannschaft: Jürgen WipplingerOliver ArendtUlrich Henschker
Besprechung:

Da der des kein wirkliches Interesse an der exakten Dokumentation seines Objektes zu haben scheint, wurden die Berichterstatter im Geheimen durch im Untergrund agierende Interessenskollegen mobilisiert. Und das mehrfach. Und auch mehrfach ohne Erfolg. Denn die Geheimniskrämerei des fränkischen Höhlenforschers ist ebenso Grenzbefreit wie Deutschland. Aber: Wir schaffen das!

Flüchtlingshöhle - Die Pracht der Höhle lädt zum Verweilen ein. Die unteren Körperregionen werden ausreichend gekühlt.

Und so trifft man - teilweise stark vom Alter gezeichnet - an einem Parkplatz ein, der sich - wie gleich erlitten werden wird - unerhört weit vom Loch entfernt befindet. Es wird diskutiert, ob es wohl besser wäre, die Neos gleich anzulegen, diese noch nicht anzulegen - aber mitzuführen - oder erstmal einen kleinen Abendspaziergang zu Loch zu unternehmen. Natürlich wird die dümmste Alternative gewählt: Der Abendspaziergang.

Nicht dass die Position des Eingangs unbekannt wäre - Flüchtlingshelfer hatte den Eingang schon mehrere Male besucht, und sich dabei sogar schon Blutegelbefall zugezogen - aber wenns länger dauert, dauerts länger. Also wird zum Eingang gehumpelt, und dessen Imposanz gepriesen.

Flüchtlingshöhle - Noch immer Eingangsbereich.

Zurück zum KFZ. Die Herren pressen sich in die viel zu eng gewordenen Neoprenanzüge, stellen fest, dass das Atmen unter solchen Bedingungen sehr schwer fällt, bekommen kurz Angst, bemerken aber dann, dass der menschliche Körper - wenn das Hirn nicht arbeitet - auch nur sehr wenig Sauerstoff zum Betrieb benötigt. Klappt!

So stolpert man - Ganz in Schwarz - zurück zum Loch. Zum eigenen Körpergewicht schleppt man noch einen Fotoapperat und eine Schachtel Zigaretten. Den Fotoapparat um zu testen, ob er wasserfest ist, die Zigaretten, um professionell Luftzug feststellen zu können.

Langsamt robbt und treibt man durch den Hohlraum. Die Decke kommt näher, die Männer werden nasser. Zahlreiche Versuche Herrn Wipplingers, die Kameraden abzulichten, scheitern an deren schlimmen geistigen Verfassung. Stattdessen werden kratzspuren von vermutlich relativ großen Tieren fotografiert - und das durchaus schöne Profil des Hohlraumes.

Flüchtlingshöhle - Links aussen: Hier drückt der Großteil des Wassers in den Hohlruam.

Endlich am Endverbruch angekommen, wird ausgeschwärmt - soweit möglich - um dem Mythos von den Golfbällen nachzugehen. Und tatsächlich: Ein Golfball wird erspäht!

Fazit: Golfball gefunden, Voller Erfolg.

Erzeuger: Autor: Ulrich HenschkerAutor: Jürgen WipplingerOrganisation: Oliver ArendtBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Ulrich HenschkerBildassistenz: Oliver ArendtAnfahrt: Oliver Arendt 18.04.2020 - 22:29:44
Speläotheme: Fließfacetten [ ]
Linsenprofil [ ]
Lebensformen: Mensch [ ]
Bilder: Flüchtlingshöhle - Kratzspuren am Höhlenrand. Könnte aber auch ein Kind gewesen sein - während seiner letzten Minuten.Flüchtlingshöhle - Noch immer Eingangsbereich.Flüchtlingshöhle - Fließfacetten auch an der Decke. Hier war irgendwann mal mehr Action. Heute schwimmt ab- und an mal eine Peli-Box vorbei. Mehr nicht.Flüchtlingshöhle - Auch schön: Blick zur Decke.FlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhle - Beinahe schon der Endversturz. Auch hier freut sich der Franke über transparentes Wasser.Flüchtlingshöhle - Die Pracht der Höhle lädt zum Verweilen ein. Die unteren Körperregionen werden ausreichend gekühlt.FlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhle - Links aussen: Hier drückt der Großteil des Wassers in den Hohlruam.Flüchtlingshöhle - Eingangsbereich, Boden: In Franken ist transparentes Wasser eher selten. Drum dieses Foto.FlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhle - Herr A. aus N. beim Betrachten des Endversturzes. Wo ist der Golfball?FlüchtlingshöhleFlüchtlingshöhle