Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Sandra SchnurerAntje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger

Der Mittelfranke kennt Schnee und Eis eigentlich nur aus dem Fernsehen. Daher fazinieren gerade urin-farbene Eiszapfen besonders.Schön. Ein Fachmann erklärte seiner Frau etwas von Eisenausschwemmungen. Die Wahrheit ist wohl eher, dass es sich um ordinäres Dreckswasser gehandelt haben dürfte.Brutal verschneit.
Brutal Verschneit.Sonne.Enterprise?
Der krasse Kreil.Nochmal. Klettern mit Skischuhen. So ists richtig.Fräulein Schnurer. Blendent.

Marsch gegen den Ochsenkopf
Das Wichtigste zuerst: Auf Österreich ist geschissen.

Angelockt von einem korrekten Ochsenkopfbild eines reifen Heavy Metal Redakteurs, bestieg man den Ochsenkopf. Ein unscheinbares Berglein nahe Bayreuth - also eigentlich Mittelfranken.

Bei Ankunft trumpfte Herr Kreil zunächst mit krassen Tourenski auf. Beeindruckend. Der Lange Marsch an die Spitze - für CaveSeekers nicht wirklich ungewohnt - verlief weitgehend unfallfrei wenn auch hin und wieder längere Pausen eingelegt werden mussten, um die aufgenommenen Bilder zu verarbeiten.

Erwähnenswert: Herr Hopf war mehrere Stunden am Stück nüchtern.

Der Rückweg wurde durch Herrn Kreil sehr spannend gestaltet: Man fuhr mit den Ski ohne Hirn einfach durch den Wald, unter tief hängenden, mit 30 cm Schnee bedeckten, Tannenzweigen hindurch, konnte kaum bremsen, erregte Aufsehen bei hilflosen Passanten, und fühlte sich wohl.

Der Älteste konnte für eine Minute die Aufmerksamkeit auf sich richten, als er ungelenk aufs bis zum bersten verdrehte Knie fiel. Humpelnd gings weiter.

Empfehlung an Alle: Ochsenkopf statt Österreich. Ausserdem gibts hier extrem korrekte Currywurst.

Jürgen WipplingerOliver Wolfram

Mission 141: Durchzug
18:44-23:57 [20:13-22:36]: Die neu gegründete CaveSeekers Fraktion 'Oberes Mittelfranken' war unermüdlich im Gelände unterwegs, um den Frauensteinschacht aus der Dunkelheit zu reißen. Nach etlichen Bergbegehungen und diversen Bieren, die zusammen mit Eingeborenen eingenommen wurden, wurde die Erfolgsmeldung verteilt: 'Frauensteinschacht gefunden - Frauensteinhöhle gefunden.'.

Jürgen Wipplinger

VMP - Verteilte Termin Planung im Netz
Nach einem Jahr härtester Arbeit, ist die erste Version der VMP (Verteilte Missionsplanung) - oder später FHKF (Freies Höhlerei Koordinationsforum) im Netz.

Antje HeidenreichMichael KreilJürgen WipplingerOliver WolframAdrian Schneider

Mission 140: Karolinen verbrennen
15:15-21:50 [15:43-17:56]: Alles fing recht friedlich an: Herr Müller sagte ab, weil die Elektronische Müll Verarbeitung EMV eines Kunden sich mit bunten Rauchwölkchen um die Aufmerksamkeit der Systemadministratoren bemühte, der Rest war relativ pünktlich an der Rakete zugegen. Nicht jedoch Herr Wipplinger, welcher wie so oft den Kanal nicht überwinden konnte.

Sandra SchnurerAnnett NehlsAntje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger


Herrliches Wasser im traditionellen CaveSeekers-Bagger-Weiher.Nehls: Grantig. Kreil: Gierig. Wipplinger: Schlapp.Stolz wird die erste - noch sehr dünne - Eisplatte hergezeigt während Herr Kreil bereits ins knackige Wasser gleitet.
Dreckiger Schlaz hinterläßt schleifspuren am Eis - allerdings nur solange bis es bricht.Taucht da wer?Der eine mit Rettungsweste, der andere mit Rucksack - beide mit Dachschaden.
Kaspar aus dem Eis - Teil 1: Wie Gewürm.Kaspar aus dem Eis - Teil 2: Einem Käfer gleich.Kaspar aus dem Eis - Teil 3: Die Überwindung der Schwerkraft.

Neujahrsbaden 2006
Einer alten Tradition folgend, wurde die sonst übliche Neujahrträgheit durch ein erfrischendes Bad in unserem Baggerweiher überwunden. Nicht einmal die bis zu 7 Zentimeter dicke Eisschicht konnte Herrn Kreil und Herrn Wipplinger aufhalten.

Sekundärziel der Veranstaltung war es, herauszufinden, wie sich die im Laufe des letzten Jahres angeschaffte Tauchausrüstung in wirklich kaltem Wasser verhält. Das Ergebniss: Nur ein einziger Lungenautomat kann als vollständig Extremkaltwassertauglich bezeichnet werden. Einer taugte noch zum Atmen, obwohl die Luftdusche eingefrohren war. Das andere Material trompetete lautstark um Hilfe.

Zum Abschluß wurde bei Familie Nehls die verbrauchte Energie in Form von Nahrung wieder zugeführt während sich Herr Nehls demonstrativ seinen Rausch ausschlief.

Michael KreilOliver WolframJürgen Wipplinger

Mission 139: Der Längste in Franken
19:36-02:35 [22:51-01:07]: Ein vorbildliches Beispiel an Selbstaufopferung: Herr R. Müller aus E.

Zum x-ten Mal auf dem Weg zum Hohlraum, machte sich Herr Müller - zurecht - den Spass, die Freunde der X-Aktenhöhle direkt vor dem Loch erstmal suchen zu lassen. Und direkt vor dem Loch ist wörtlich zu nehmen. Herr Müller setzte die Kameradschaft ca. 1m Luftlinie vom Eingang entfernt aus, und diese schwärmte in alle Himmelsrichtungen aus, nur um wie immer nichts zu finden.



Erstes Bild vom Inneren. Geheimnissvoll, elegant und angenehm.Weiter innen dann die ersten Schmierereien des einen oder anderen Höhlenvereins.Nach 4 Metern dann die ersten Versinterungen. Aber wo ist DER Tropfstein?

X-Akten - Letzte Staffel
Wieder einmal Sonntag, wiedereinmal X-Aktenhöhle suchen. Dass es der Tag der Tage werden sollte wusste die Suchfraktion Erlangen nicht. Also mit dem Auto nach Leutzdorf. Auf den letzten Metern gab selbiges den Geist wegen Kühlwasserlecks auf. Während der ADAC sich auf den beschwerlichen Weg durch die schöne fränkische Schweiz machte, wurden die 60 Minuten Wartezeit genutzt um schnell die Umgebung der Plakette bei Tageslicht einer näheren Begutachtung zu unterziehen.

Und siehe da: Müllers wurden fündig. Das Loch ist unter einem vertraulich Vertrauliche Informationlink versteckt mit vertraulich Vertrauliche Informationlink getarnt, und somit für Kaspare nicht ohne Weiteres zugänglich.

Jetzt musste man aber erst mal unverrichteter Dinge zurück zum liegengebliebenen Höhlenmobil. Nach den selbiges repariert war, rückte man nur zwecks photographischer Dokumentation die ersten 4m ins Loch ein. Der Rest des Lochs wird gemeinsam - der Fairness halber - mit allen anderen Kameraden im Fruehjahr befahren. Zu erwähnen bleibt, dass man auf dem Rückweg auf eine Münchner Undercover-Caveseekersfraktion im Urlaub traf, welche zufällig diesem historischen Ereigniss beiwohnen konnte.

Thomas LindnerMichael Schmidt

Mission 138: Orkanwarnung
18:29-20:03 [11:37-14:29+1t]: Die Entscheidung fiel in letzter Minute: Trotz Orkanwarnung und hoher Lawinengefahrstufe wird die Hirlatzhöhle in den Alpen bei Hallstadt befahren. So machten sich die ersten Kameraden (Herr Weinreich, Herr Meyer, Herr Lindner und Herr Schmidt) um 14:00 aus sämtlichen Regionen Bayerns auf den Weg, um sich in München zu treffen und von dort aus 'direkt' nach Österreich vorzustoßen.

Michael KreilJürgen WipplingerAntje HeidenreichMichael SchmidtHarald Fitzner


Schluf für Zwei.Nur für Profis: Abtauchen ohne Jacket.Und sie schwimmt durch.
Während Herr Fitzner gefährlich aussieht.Memmen beobachten die Helden durchs Fenster.Aufgeblasen: Herr Schmidt.

Hallentauchung für Reiche
Um mal relativ sicher und im Warmen unsere aktuellen Tauchkonfigurationen antesten zu können, fuhr man zu fünft nach Erding, um dort in einem ehemaligen Sauerkrautbecken nach Herzenslust abzutauchen. Entgegen aller Erwartungen war die Stimmung dort extrem gut - das genaue Gegenteil vom Palm Beach in Fürth. Tauchen bis der Arzt kommt, für 20€. Frau Heidenreich und Herr Wipplinger gaben frühzeitig den Schnorchel ab, Herr Fitzner konnte sich kaum von ihm trennen. Wie so oft stand man im Mittelpunkt des Intresses des gleichgeschalteten Tauchertums: ' Und das geht? ' Ja, das geht! Sogar ohne neonfarbenen Neoprenanzug.



Im Wald befindet sich nun dieses geheimnissvolle rote Kreuz. Der Startpunkt für das große Finale der X-Akten-Staffel.

X-Akten - Dritte Staffel
Durch strategisches(!) Suchen bei Tageslicht(!) konnte der geheimnissvolle Weg bis zum Abhang gefunden werden. Ja, richtig gelesen, man muss sich nicht durchs zeckenbewehrte Unterholz schlagen. Sogar eine professionelle Plakette aus dem D-Gebiet konnte ausfindig gemacht werden. Nur das zugehörige Loch ward nicht gefunden (nach 2 Stunden Suche wars auch schon wieder Dunkel). So nahe waren wird dem Loch wohl noch nie...