Missionsbeschreibung -

Rostnagelhöhle

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Rostnagelhöhle
Mission: 313 - Das Podest und das Neuland
Datum: [Sonntag]
Zeitrahmen: 11:11-20:53 [13:33-20:11]
Nettozeit: 6:38 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Alle
Mannschaft: Jürgen WipplingerSandra SchnurerMichael KreilAntje HeidenreichOliver WolframClaudia HirsnigMichael HärtlEvi HehenbergerMark WeissPeter KlampflGerhard Krautmann
Auszeichnungen:
Besprechung:

Das Podest

Rostnagelhöhle - Das Podest in Vorvollendung.Ziel dieser Teilmission im CaveSeekers-Gulag war die Errichtung eines Laufsteges am Schachtmund. Dieser Laufsteg sollte nicht nur der Zurschaustellung der neuesten Schlazmodelle dienen, sondern auch einem zu schnellen Einfahren mit Erdbeschleunigung unter Alkoholeinfluss vorbeugen.

Ferner sollte eine zweite Arbeitsgruppe den bei der letzten Befahrung entdeckten Zugang zu noch jungfräulichen, noch nie bekrochenen Höhlenteilen erweitern, um diese zu dokumentieren.

Rostnagelhöhle - Stahlkonstruktion.Bei schönstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel schlugen die von der Caveseekers Arbeitsagentur beauftragten Sklaven im Abstand von nur zwei Stunden am Bunker ein. Unverzüglich wurde der Empfangsraum des Bunkers von einem Kasten Bier und dem Grill befreit, damit eventuell arbeitswillige Kameraden freien Zugang zur Baustelle haben.

Um sicher zu stellen, das daß Bier nicht schlecht und das mitgebrachte Grillfleisch bei den Außentemperaturen von 30° nicht laufen lernt, legte man die Brotzeitpause vor den Arbeitseinsatz.

Rostnagelhöhle - Härtl macht Werbung aus der Oberpfalz.Nach einer Stunde des Müßigganges - der Kasten Bier halb geleert und die Leiber mit teilweise noch rohem Tierfleisch gefüllt - entschlossen sich dann doch einige Anwesende, sich dem herannahenden Hautkrebs zu entziehen und sich einem bereits dem Meißelwahn verfallenen Kameraden anzuschließen, welcher die Auflager für die Träger des Laufsteges schon vollendet und fast einen neuen Hohlraum geschaffen hatte. Mit einer riesigen Flex wurden die für die Auflager bestimmten Stahlträger der erforderlichen Länge angepasst und sogleich am Schachtmund angebracht. Dabei wurde festgestellt, das die Höhle tatsächlich noch sehr aktiv sein muss, da nun - nach nur zwei Stunden - die fertig geschnittenen Träger zehn Zentimeter zu kurz waren. Da aber vorher akribisch genau ausgemessen wurde, bleibt nur die Schlussfolgerung, das sich die Höhlenwände wohl bewegt haben müssen. Dieses Problem konnte jedoch mit Hilfe von etwas Zementmörtel gelöst werden. Und so wurde anschließend der erste Gitterrost erfolgreich angebracht.

Rostnagelhöhle - Ein ein wenig überbeanspruchter Hilti-Steinbohrer.Bei einem folgendem Arbeitseinsatz werden die restlichen Gitterroste angepasst sowie noch eine kleine Stufe ausgemeißelt, welche den noch vorhandenen Höhenunterschied zwischen der Tür "wo innen nach außen" aufgeht und dem zukünftigen Podest überbrücken soll. Der von einigen Säufern beantragte Aufzug wird jedoch auch aus Kostengründen nicht eingebaut, eine Vorrichtung für Befahrungen im Rennrollstuhl jedoch schon.

Das Neuland

Rostnagelhöhle - Der Durchschluf von der anderen Seite.Man konnte bereits die Nacht vor der geplanten Aktion nicht besonders gut schlafen. Nicht etwa vor Aufregung - wie man es von irgendwelchen schon lang im Vorfeld geplanten Expeditionsbefahrungen kennt. Auch nicht wegen des anstehenden Arbeitseinsatzes. Nein, es ist die schier unglaubliche Neugier, die Herrn fast in dem Wahnsinn treibt.

Bei einer der letzten Missionen wurde ganz in der Nähe des "schwebenden Blocks" eine kleine Spalte entdeckt, die sehr viel Raum für weitere Spekulationen offen ließ.

RostnagelhöhleWährend oben fleißig am Laufsteg gebaut wurde, rückte die erste Neulanderschließungsgruppe mit klarem Auftrag zum Zielgebiet vor. Dort angekommen wurde nach kurzer Einweisung sofort damit begonnen, in Richtung Neuland vorzustoßen. Nach bereits zehn Minuten lockerer Arbeit war man sich einig, an diesem Tag den Durchbruch zu schaffen. Nach weiteren dreißig Minuten konnte man deutlich, einen Rostnagelhöhlegrößeren noch nie betretenen Raum ausmachen. Dann versuchte sich einer nach dem anderen irgendwie in Richtung Neuland zu pressen. Vergeblich - also noch mal zehn Minuten arbeiten.

Es wurde nun ein kleiner, aber immer noch sehr enger Verbindungsschluf geschaffen. Nun der Hering vor! Mit den Beinen voraus, den Füssen den restlichen Dreck vor sich herschiebend, ab in neue Welten. Eine Expressüberprüfung der neuen Teile durch Herrn ergab folgendes:

  • Erster Raum
  • Schrägschluf
  • zweiter Raum
  • Bachbett und Deckenschlot
RostnagelhöhleDaher wurde beschlossen den Schluf auch für korpulente CaveSeekers zu erweitern. Die geschätzte Größe der neue entdeckten Teile entspricht in etwa 1/6 der bisherigen Gesamtganglänge. Nach erfolgreicher Erweiterung gelang es fast allen Teilnehmern die neue entdeckten Raume in Augenschein zu nehmen. Nacheinander wurde dann zum Schluss erfolgreich und Stolz über unser neues Podest ausgeschluft.

Lustig: Es wird wegen des enorm hohen Bier Bedarfes von manchen Kameraden über einen Getränkeautomaten im Loch nachgedacht.

Fazit: Voller Erfolg.

Erzeuger: Autor: Peter KlampflAutor: Michael Kreil 29.01.2012 - 23:32:19
Bilder: Rostnagelhöhle - Bergfachmännisch mit Helm und festem Schuhwerk: Herr Klampfl.Rostnagelhöhle - Härtl macht zwei aus einem.Rostnagelhöhle - Vermessen des Aussenareals.Rostnagelhöhle - Stahlkonstrukteur.Rostnagelhöhle - Stahlkonstruktion.Rostnagelhöhle - Härtl macht Werbung aus der Oberpfalz.RostnagelhöhleRostnagelhöhleRostnagelhöhle - Der Durchschluf ins Neuland.Rostnagelhöhle - Der Durchschluf von der anderen Seite.RostnagelhöhleRostnagelhöhleRostnagelhöhleRostnagelhöhleRostnagelhöhle - Das Podest in Vorvollendung.Rostnagelhöhle - Ein ein wenig überbeanspruchter Hilti-Steinbohrer.
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