Auslandshöhlenbeschreibung ÖFFENTLICH
Höhle:

Orgasticibic

[ verschleiert Verschleierte Informationlink ]
Lage: Slowenien,
Koordinaten: [BBE4012]
69A4F710-8257-11E1-B63E-001C42000009
Typ: Slowenische Killerhöhle
Länge: 423 m
Bewertung: 433
Anspruch: 4
Material: 10 Meter Seil. Kleines SRT.
Verschlossen:
Gesamtzeit: 6:31 Stunden
Bekriecher: Johanna BartosFlorian SeeleitnerJürgen Wipplinger
Spektakuläres: OrgasticibicOrgasticibicOrgasticibicOrgasticibic
Missionen:
Beschreibung:

Hinweis: Aus Gründen des Höhlenschutzes ist der genannte Höhlenname frei erfunden. Das ist auf www.caveseekers.com - wenn nötig - eigentlich schon immer so, soll aber an dieser Stelle für unsere oft Höhlenforscherfreunde nochmals kurz explizit erwähnt worden sein. Und los:

Orgasticibic - ... Excentrikern ...

Orgasticibic - Der Eingang.Die Anfahrt erfolgt durch dichten slowenischen Busch. Dort werden die Fahrzeuge verlassen und es geht - mangels Rollstuhl - zu Fuß weiter. Sofern richtig navigiert wird, erfolgt die Ankunft an einem unscheinbaren Loch im Boden.

Orgasticibic - Gemäß den neuen Richtlinien: Der Blick vom Loch ins Land. Mag helfen seine Lokation zu finden.Achtung : Der Ausdruck "Loch im Boden" ist stark negativ vorbelegt - denn auch hier muss der Blockwart draußen bleiben. Schön eigentlich.

Das mitgeführte Seil kann um fünf dünne Ästlein geworfen und - für die ängstlichen - zusätzlich in eine selbst mitzubringende Lasche eingehängt werden.

Orgasticibic - Zwischendurch eine anständige Sinterfahne.Senkrecht und eng geht es sechs Meter nach unten, die letzten zwei davon sogar ohne Wandkontakt. Das SRT Material kann nun getrost abgelegt werden. Es folgt ein wenig Geschlufe durch fränkisch anmutendes (d.h. nicht erwähnenswerts) Gebiet - einmal auch durchaus eng - weiter bergab. Hier sprengte der Eingeborene, oder genauer der , im einiges am Felsen herum, schichtete das Material am nicht so geräumigen Wegesrand und bereitete so einen erkennbaren, teilweise steilen, Weg in die Tiefe. Die eigene Korpulenz verhindert hier gerne die Sicht nach unten, so dass sich das füßelnde Vorantasten unangenehm gestaltet.

OrgasticibicDann wird eine kleine Halle mit etwas Sinter erreicht, welcher in der Heimat bereits für 16 Bilder ausgereicht hätte - 10 ca. 5cm lange Stalagtiten verbunden mit 1cm hohen Sinterfahnen. Für die ungläubigen "Ich lass meinen Fallgurt am Mann"-Menschen empfiehlt es sich spätestens hier, sich des SRT Materials zu entledigen - denn es folgt ein äußerst unangenehmer Schluf von einigen Metern Länge über die letzten sehr scharfkantigen Verbruchstücke.

Orgasticibic - Vereinzelter Makkaroni an mit Kristallen überwucherter Sinterfahne.Hinter dem Schluf winkt schon die wohltuende Schwärze großräumiger slowenischer Höhlen. Man hockt am oberen Ende eines etwa sechs Meter hohen Verbruchhaufens. Noch ist nichts wirklich Spektakuläres zu erkennen - nur dass selbst der Schuttkegel völlig unberührt und von zahlreichem Kleingut übersät ist - was allerdings weder den Eingeborenen, den Oberbayern noch den Iren interessiert. Der Franke wäre mit weiteren 16 Bildern allein vom Verbruchhaufen glücklich gewesen.

OrgasticibicEinige Meter weiter folgt für Tropfsteinliebhaber ein erster optischer Höhepunkt. Es existiert eíne schwer beschreibbare Vielfalt an Formen und Kristallen - entstanden vermutlich durch mehrfache Überflutung und Trockenfallen der Höhle. Oder aber - zumindest für den Katholiken denkbar - Jesus war in diesem Loch ca. 2000 Jahre persönlich beschäftigt, um alles gar prächtig für die Ankunft des CaveSeekers vorzubereiten. Hier schreibt selbst Herr Wipplinger: "Danke! Man sieht sich."

Orgasticibic - Der Durchschlupf. Auch hier mag die Windrichtung erahnt werden.Man staunt ein paar Minuten an unberührtem Material vorbei, bevor man an einer spektakulären Engstelle innehält, die die Höhle in zwei Bereiche unterteilt. Unter den wachsamen Augen Herrn Wipplingers - auf den Knien und darauf bedacht nicht die waagrecht gewachsenen Kristalle von der Wand zu pflücken - schluft der Vorsichtige kurz hindurch und ist nun im größeren und nochmals prächtigeren Teil des Hohlraums angekommen. Begrüßt von einem unglaublichen Spalier an Tropfsteinen schreitet man langsam voran, stets bemüht mit jedem Fußtritt nichts zu zerstören. Es glitzert und funkelt überall. Im Bereich der Engstelle scheinen einst stärkere Winde die größeren Tropfsteine mitgeformt zu haben: auf einer Seite sind sie glatt, auf der anderen Seite zerklüftet und wie Brokkoli verkrüppelt. Auch die Kristalle an den Wänden sind vom Wind beeinflusst worden.

Orgasticibic - ... Bilder einer Wand ... OrgasticibicÜber größere Blöcke erreicht man den hinteren Teil der Halle. Hier kann man über eine 10m hohe freie Kletterstelle in einen weiteren Raum gelangen. Spätestens hier wird die Fortbewegung auf Sinter und Kristallen unumgänglich und der verantwortungsbewusste CaveSeeker zieht seine Schuhe aus und schweißelt mit vollem Einsatz ungefiltert über den Sinter. In kleinen Sinterbecken liegen äußerst zarte Sinterplättchen - ähnlich Schneeflocken - zu kleinen Häufchen aufgeschichtet. Riesige Sinterfahnen hängen von noch riesigeren Tropfsteinen und auch eine Wand voller Excentriques kann besichtigt werden.

Orgasticibic - Hier kann selbst der CaveSeeker nicht anders, als ganz klar einen aufgerichteten Igel zu erkennen. Traurig aber wahr.In Anbetracht der Vielfalt, Menge und Unberührtheit der Speleotheme ist der CaveSeeker zur Überzeugung gelangt, den Besucherstrom durch eine Verschlusseinrichtung auf 0 zu regulieren. Nicht, dass mal jemand vorbeikommt und selbst mitgebrachte pornografische Zeichnungen aus dem 21 Jahrhundert nach Christus entdeckt.

Der CaveSeeker vergibt eine neue Höchstpunktzahl: 433.

Erzeuger: Autor: Jürgen WipplingerAutor: Florian Seeleitner 17.05.2012 - 14:26:25
Speläotheme: Sinterfahne [ ]
Excentrique [ ]
KOORDINATEN REAKTOR ZWEI VERSION 0.22 - HIRNMACHT
CAVESEEKERS
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