Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Oliver WolframSandra SchnurerJürgen WipplingerMichael AndrichAntje Heidenreich
Michael Kreil

Mission 155: Kleines Lochl
14:00-23:13 [14:42-16:23]: Wunderschönes Wetter an einem Sonntag Nachmittag und was machen die Caveseekers: Sich in ne Höhle verkriechen, damit man ja nichts mitbekommt von der Sonne.

Das erste Ziel war das gute Felsenloch.

Michael KreilAntje HeidenreichOliver WolframMichael Schmidt

Mission 154: Zwei auf einen Streich
14:00-21:45 [16:45-17:03]: Wenn man sowieso schon in der Schönsteinhöhle vor den Touristenmassen flüchtet kann man ja auch einen kleinen Abstecher in die Brunnsteinhöhle machen.

An der ersten Engstelle Richtung Brunnsteinhöhle angekommen, machten gleich mal Hr. Müller und Hr. Dittmar aufgrund von körperlichen Überflüssigkeiten "den Müller". Die restlichen sieben Leute, darunter 3 kleine Zicken, meisterten diese Stelle in Rekordtempo.

Michael KreilAntje HeidenreichOliver WolframNorman ZimmerJens Nehls
Annett NehlsJürgen WipplingerSandra SchnurerMichael Andrich

Austragungsort - mit Bedacht gewählt.Herr Konopac beim Abseilen.Freude ob des großen Apperates.
Seilbahn für Mutige.Reges Trainieren.
Reges Trainieren 2.Unfassbar - zum ersten Mal am Seil.Franken. Schon schön.
Helmprobe.Blond: 30m Abseilung.

1. Mai Feier
Wie so oft zeigte sich auch das Wetter der Tradition verpflichtet, sich am ersten Mai von einer besseren Seite zu zeigen. Stellenweise zwar noch ein wenig kühl, konnten längere Abschnitte bei strahlendem Sonnenschein verbracht werden - und das bei einer maximalen Personendichte von 24 / Hohlraum und trotz beschwerlicher Anreise zum Hohlen Stein über dem Happurger Speichersee.

Geübt wurde das, was immer geübt wird, nämlich professionelles Aufseilen, ebensolches Abseilen, Umbauen von Auf- zum Absteigen und umgekehrt, Überwinden von fitznerschen Seilbomben und Seilminen, Einsatz eines Flaschenzuges, Überwindung von Höhenangst an einer Seilbahn. Der Austragungsort bot hervoragende Bedingungen - und der herdentrieb motivierte den einen oder anderen seine erste Abseilerei direkt über 25m und dies sogar teilweise frei hängend, durchzuführen. Die Alten - insbesondere Herr Kreil - bemühten sich nach Kräften, alles in geregelten und dennoch spannenden Bahnen verlaufen zu lassen.

Extrem erfolgreiche Aktion. VMP für alle.

Mission 153: Freizeit in Franken
14:00-17:00 [13:00-18:00]: Herr Maccioni konnte als Führer für die Mission angeworben werden. Im Vorfeld verbreitete er jedoch insbesondere bei Frau Tirge, Angst und Schrecken, da er sich in diesem legendären Hohlraum mit Herrn Kreil mehr als 11 Stunden vergnügt hatte. Zitat: „Wir hatten jede Orientierung verloren, aber endlich entdeckten wir einen unserer Schleifsäcke durch einen Spalt und erweiterten dann diesen durch Graben, so dass wir glücklich wieder den Ausgangspunkt erreichten.“ Ursprünglich wollte auch Herr Zimmer mitfahren, schob jedoch überraschend am Tag der Entscheidung eine Autopanne vor.

Antje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger

Mission 152: Der Anstich 2006
11:17-22:35 [14:02-19:07]: Öl wechseln, Vermessen des 'großen' Raumes und Graben stand auf dem Programm. Allerdings wurde zunächst ein Wartungsfehler des Herrn vertraulich Vertrauliche Informationlink am Generator, infolge dessen starke Schreinerhände eine Schraube abrissen, zum Problem. Nachdem dieses durch eine Drahtkonstruktion - zumindest kurzfristig - in den Griff bekommen war, wurde das Öl der Seilwinde ausgetauscht. Dies alles fand parallel zu einer spontanen Grillfeier statt, die unter dem Autohafen abgehalten wurde. Aufgrund der am Erdfall vorherschenden 5 Grad kam das gute brennende Stahlfass zum Einsatz. Schön, denn zwischendurch hatte der Wetter-Arsch selbst Hagel auf dem Programm.

Jürgen WipplingerHarald FitznerMichael SchmidtAdrian Schneider

Foliensatz. Im Format des Marktführers.

VHM Vortrag
Angeregt durch einen Vorschlag des Herrn Konopac, wurde bereits Ende letzten Jahres entschieden, dass Herr Wipplinger einen 'Vortrag' beim VHM (Verein für Höhlenkunde München) halten solle.

Zügig wurde daraufhin der 'CaveSeekers Site Creator' um einen Bilderpräsentationsmodus erweitert - schließlich hieß es zunächst, man solle einfach ein paar Bilder und eventuell die Webseite zeigen. Dann geriet alles zunächst in Vergessenheit.

Ca. 2 Wochen vor dem 26.04. allerdings, bekam Herr Wipplinger einen Anruf von Familie Glaser, ob denn der Termin noch stünde und wie denn der Vortragstitel laute. Der Termin wurde sofort bestätigt, nur ein Titel war nicht greifbar. Nach kurzen Verhandlungen war der Titel gefunden: 'Randesacker Erdfall und drumherum'. Das Ganze geschah ohne jeden Hintergedanken - es musste eben nur schnell ein Titel gefunden werden.

Herr Wipplinger - zunächst als der Vortragende gehandelt - war während der nächsten Woche hilflos im Ausland und schon überschlugen sich die Erreignisse im CaveSeekers Höhlenbuch: Es war von Eigentoren die Rede, von Vereinsmeiern, ANTIHÖFOS, usw. Eigentlich nichts besonderes in unserem Höhlenbuch, ungewöhnlich war nur das Engagement und die Empörung, mit der einige Einträge verfasst wurden: Es fing damit an, dass von 'Lichtermeer' im Höhlenbuch eine VHM-interne Mail kommentiert wurde, in der es hieß, die CaveSeekers wären 'umstrittene Höhlengeher'. Der Text war kurz vorher genau so in der CaveSeekers-Mailliste verteilt worden. Dort fiel er nicht weiter auf - ins Höhlenbuch gestellt, war jedoch eigentlich klar was daraufhin passieren würde - Eskalation .

Die Angst ob der Eskalation im Höhlenbuch nahm daraufhin Überhand und so wurde der 'Vortragsplan' kurzerhand umgestellt. Vom Randdesacker Erdfall sollte nicht mehr die Rede sein, vielmehr sollte der Versuch unternommen werden, zu erklären, was die CaveSeekers eigentlich tun - und eventuell auch warum. Dazu wurden Samstags Nacht immerhin ganze 5 Folien erstellt.

Die Stimmung im Höhlenbuch war schlecht, stellenweise sogar feindseelig. Aus diesem Grunde bat der Vortragende im VMP um Unterstüztung - falls es zu Handgreiflichkeiten kommen sollte. Und tatsächlich, die CaveSeekers stellten mit 7 Kameraden einen nicht unerheblichen Teil der Anwesenden. Dennoch fühlte sich Herr Wipplinger zunächst nicht in der Lage das Wort an sich zu reißen. Memme halt.

So begann zunächst Herr Glaser mit einer kurzen Einführung, gefolgt von einer weiteren Einleitung des Herrn Konopac, in der zur Sprache kam, wie es ihm erging, als ihn seinerzeit der Drang zur Höhle überkam. Danach wurden die 5 Folien aufgelegt und Herr Müller übernahm für ca. 30 Minuten das Wort. Der genaue Wortlaut der Folien 'Höhlen für Alle! Was soll denn das?' - sprengt den Rahmen dieses 'kurzen' Berichts. Er wird in aufbearbeiteter Form bald irgendwo auf www.CaveSeekers.com zu finden sein.

Danach setzte eine zunächst kontroverse Diskussion ein, bei der viele Missverständnisse und Problemchen weitgehend aus dem Weg geräumt werden konnten: Es ging um nicht vorhandene Zensur im CaveSeekers Höhlenbuch - der Netzmeister solle besonders kranke Einträge entfernen. Es ging um latentes und subtiles 'herumhacken' auf 'Höhlenforschern' und die omnipräsente Distanzierung der CaveSeekers von Höhlenforschern. Man einigte sich darauf, in Zukunft nur noch auf Höhlenvereinen - insbesondere auf denen, welche in Franken beheimatet sind - herumzuhacken, nicht mehr auf 'den' Höhlenforschern. Der Grund: Der Einzelne in Vereinen organisierte Höhlenforscher darf nicht mit der Organisiation in der er gefangen ist, in einen Topf geworfen werden. Auch in einem Fußballverein sind 90% Biertrinker und 10% Aktive... Genauso soll es auch in Höhlenvereinen sein: Nur 10% sind meist eher CaveSeeker als Biertrinker.

Nachdem wir unsere Ideen und Beweggründe vermittelt hatten, konnte man sich darauf einigen, dass das CaveSeekers-Konzept zumindest eines ist: Modern, schnell, zielführend, aktiv und weitgehend ohne Hemmschwellen für Neueinsteiger. Dies scheint der entscheidende Unterschied zu sein.

Der Vorschlag - und die Bitte - stehen nun im Raume: Höhlenforscher, die Unterstützung brauchen: Wendet Euch an uns! Höhlenforscher, die es leid sind, die Früchte ihrer Arbeit in dunklen Katasterräumen verrotten zu lassen: Wendet Euch an uns! Jeder kann seine Höhlenberichte auf CaveSeekers.com publizieren - professionell, einfach und schnell. Und: CaveSeekers gibt es nicht mehr nur in Franken...

Als die Stimmen nach Bildern lauter wurden, kam der extra für diesen Tag entwickelte 'reverse presentationmode' des CaveSeekers Site Creator zum Einsatz. Alle (!) Bilder vom Randesacker Erdfalls wurden in Rekordzeit abgespult (ca. 5 Minuten), gefolgt von den Bildern unseres Donauhöhlenausfluges. Den Abschluß bildeten die guten Kästnerhöhlenbilder - schließlich sollten auch unsere Alpenfreunde mal eine anständige Höhle sehen. Zumindest auf Bildern.

Den Abschluß des Vortrages bildete ein Satz des Herrn Glaser, welcher mit Blick auf den Randesacker Erdfall - sinngemäß - etwa folgendermaßen lautete: 'Wer mit so viel Energie und Aufwand in einem solchen Drecksloch gräbt, der ist wohl oder übel ein Höhlenforscher.'

Nach einer weiteren Stunde der - nun völlig friedlichen - Diskussion, wurde zufrieden, und reich mit aktuellen VHM Publikationen beschenkt, die Heimreise angetreten.

Annett NehlsJens NehlsSandra SchnurerJürgen WipplingerAntje Heidenreich
Michael Kreil

Deutschland im Frühling.Karies.Hohle Gasse.
Der Wanderweg wird flankiert von Anblicken dieser Art.Herr Kreil beim untersuchen eines Lochs am Wegesrand.Kleine Schwestern.
Baum mit Ästen.Sturm auf breiter Front.Verirrt in Sackdilling: CaveSeekers.
Bei guter Stimmung: Der Martin.

Ostermarsch 2006
Tradition verpflichtet: Daher wurde auch dieses Jahr ein CaveSeekers Ostermarsch durchgeführt. Und auch dieses Jahr mit einer ein wenig anderen Botschaft. Nicht 'Kein Krieg mit dem Iran', nein, 'Sicherheit für Zentraleuropa' wurde skandiert. Auch wurde der Gesellschaft für die Rügli-Schule gedankt.

Dabei wurde keine Rücksicht auf das seit Monaten konstant beschissene Wetter in Merkel-wo-bist-du-Land genommen: Bei strömenden Regen fand man kaum den Weg, doch just als Frau Schnurer zum ersten Mal zum Kotzen raus vors Auto musste, war Schluss mit dem Regen - es blieb nur unangenehme Schwüle. Gegen Ende der mörderischen 5 km zeigte sich sogar unser Zentralgestirn - wenn auch zaghaft.

Da aber weniger das skandieren im Vordergrund stehen sollte, wurde der gute karstkundliche Wanderpfad aus dem Jahre 1936 begangen, der wie zufällig an der Maximiliansgrotte und einer dort installierten Gastwirtschaft vorbeiführt.

Man schritt zunächst vorbei an wunderbaren Felsformationen, um dann vor ein paar im Wald verteilten Schildern stehenzubleiben:

'Die Lösungsdoline - Sie sind weit verbreitete Karstformen und prägen als Trichter, flache Mulden oder steilwandige Kessl die Geländeoberfläche einer Karstlandschaft.' Schön ist zu erkennen, dass innerhalb von Dolinen nur eher selten etwas wächst - egal wie alt die Doline ist. Der kurz zur Überprüfung dieser Hypothese herangeschaffte alte Mann klagte bereits schon nach wenigen Sekunden über Erschöpfungszustände und damit einhergehende Errektionsstörungen. D.h. wer in Dolinen gräbt, gräbt gefährlich.

'Steinerne Stadt - Es liegen hier mächtige Felsmassive des Weißen Jura vor, die stark von Klüften unterglieder sind. Dadurch bietet sich für den Betrachter der Eindruck einer Stadt mit einzelnen Gebäuden und Türmen'. Obwohl zumindest Herr Hopf schon das zweite Bier in Angriff genommen hat, konnte auch er noch keinerlei Ähnlichkeit mit einer Stadt feststellen. Und die beiden Brüder erschienen - wenn überhaupt - durch ihre Oberweite eher als zwei häßliche Schwestern.

'Die Vogelherdgrotte - Es handelt sich um eine Höhlenruine in Form einer großräumigen Felsenhalle mit zwei Eingängen.' Ob Ruine oder nicht, Herr Hopf konnte - entspannt auf einem Balken sitzend - trinken. Und das ist gut so. Die Ruine dient offenbar hin und wieder anarchistischen Kräften als unterschlupf. Vorsicht: Ansteckungsgefahr im Heu.

Um nicht die kompletten 13km ablaufen zu müssen - schließlich musste jedes noch so kleine Loch eingehend untersucht werden - kürzte man kurzerhand ab: von Punkt 9 zurück zur Maximiliansgrotte. Die ostdeutsche Belegschaft in der Kneipe hatte wie jedesmal starke Verständnissprobleme, konnte dann aber doch mit dem Gewünschten aufwarten.

Antje HeidenreichJürgen WipplingerOliver WolframMichael Kreil

Mission 151: Die Arschgeburt
20:00-02:35 [21:37-23:19]: Es war also soweit: Einfindung im echten Arschloch. Vorsondierungen hatten ergeben, dass der Ausstieg einer Arschgeburt gleichkomme. Bei der Anfahrt stand noch fest, dass jeder einfahren würde. Unsere Einsatzgruppe bestand aus 5 Personen.

Sandra SchnurerOliver WolframJürgen Wipplinger

Mission 150: Das Bootcamp
14:00-23:38 [16:59-20:31]: Auch die Caveseekers werden alt - nicht so alt wie andere, aber dennoch alt. Aus diesem Grunde sorge man zeitnah dafür, dass es auch im Untergrund an ausreichend ausgebildeten und konditionierten Nachwuchskämpfern mit freiem Geist nicht mangelt.

Thomas LindnerJürgen WipplingerOliver Wolfram

Mission 149: Katastrophentourismus
16:17-01:13 [20:04-21:25]: Ein kleiner Teil der Division Mittelfranken erbarmte sich kurzfristig um einer Lochsuche beizuwohnen, die Herr Lindner bereits mehrmals durch Lobpreisen des unerschöpflichen Potentials des südlichen Frankenjuras einberufen hatte. Eigentlich war es den Franken aber egal ob es hier Höhlen gibt oder nicht - man wollte nur mal wieder ein ordentliches Hochwasser begutachten und davon ein paar anständige Bilder machen...