Missionsbeschreibung -

Verzweiflungsschacht

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Verzweiflungsschacht
Mission: 93 - Die stark gehende Muffe
Datum: [Mittwoch]
Zeitrahmen: 20:45 - 3:44 [22:43 - 2:17]
Nettozeit: 3:34 Stunden
Prozentsatz: 12%
Mobil: Höhlenford, Höhlenaudi
Mannschaft: Herr AndersMichael KreilJürgen WipplingerAgentHarald FitznerJens Nehls
Besprechung:

Längst überfällige Mittwochnachtaktion. Schon um 22:43Uhr konnte in den Hohlraum eingestiegen werden. Die obligatorischen Nehls-Minuten hielten sich mit ungefähr 40 Einheiten in erträglichen Grenzen.

CaveSeekers nahezu aller Fraktionen (Oberbayern, Berlin und natürlich Mittelfranken) kämpften sich durch meterhohe Brennesseln, unwegsames Gelände, und waren auf der Hut vor nur um ein "extrem enges und korrekt versintertes" Loch zu besichtigen.

Herr Kreil hatte bereits am Vormittag den Einstieg zum Loch im Gelände lokalisiert. Dies führte zu einem reibungslosen Anmarsch.

Der Bergsteiger unter uns war wie immer bemüht, beim Einbauen des Seils professionell vorzugehen - nur leider handelt es sich bei seinem aktuell bevorzugten Seil nicht um ein Statikseil, sondern eher um das Gegenteil - was das Aufsteigen sehr erschwert. Egal, denn was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter.

Korrektur: Der Text zum Seil erregte groll bei Herrn Fitzner. Zu seiner Entlastung sei folgendes angefügt: "Hallo Herr Wipplinger, hier mal Grundsätzliches über das verwendete Seil: Nach Norm sind die sogenannten Statik/Speleoseile als halbdynamisch zu betrachten. Gebrauchsdehnug: 50/150kg ca. 4,4% - Im Gegensatz zu Kletterseilen: 10-12%. Dehnungsärmere Seile sind nach Norm nicht zugelassen und erfordern einen speziellen Umgang und Maßnahmen."

Beim Einfahren kam es dann auf Grund der sehr bescheidenen Dimensionen des Spalts zu größeren Klumpenbildungen, die an ihrem Höhepunkt dazu führten, dass oben gebliebene Kameraden wieder den Ausgang des Hohlraums aufsuchten.

Nachdem sehr, sehr viele Versuche, sich von der "Verzweiflungskammer" aus weiter in den Hohlraum abzuseilen, an der "stark gehenden Muffe" gescheitert waren, und selbst der eilig herbei zitierte Herr Maccioni, welcher zeitweise durch Beschlufungen von eigentlich unschlufbaren Schlufen durch Ausschalten des eigenen Gehirns glänzen konnte, nicht willens war, sich durch den Spalt zu drücken, wurde der komplette Rückzug eingeleitet.

Fazit: Sollte uns einst ein Plan dieser Höhle in die Hände fallen, könnte es sein, daß man sich nochmals einfindet. Aber erst nach einigen Monaten bei strenger Diät - und nach vorherigem Flaschenzug-Bau-Training.

Bilder: Verzweiflungsschacht - Der Endschacht.Verzweiflungsschacht - Professionelle Ausrüstung, die leider nichts bringt, wenn man sich nicht mit ihrer Bedienung vertraut gemacht hat. Macht aber nix, weils zumindest gut aussieht.Verzweiflungsschacht - Irgendwann sollte man einfach akzeptieren, dass der Schlaz unwiederruflich im Arsch ist.Verzweiflungsschacht - Wipplinger: Verzweifelt.Verzweiflungsschacht - Im Raum: Blick nach Oben.Verzweiflungsschacht - Die erste 'Engstelle'. Man beachte die Spuren einer gewaltsamen Spalterweiterung am linken Bildrand. Offenbar gab sich jemand nicht damit zufrieden einfach zu fett zu sein. Mindestens drei solcher Bohrungen wurden festgestellt.Verzweiflungsschacht - Der Einstieg - beim Ausstieg.Verzweiflungsschacht - Im Raum vor den echten Engstellen.Verzweiflungsschacht - Seil vor traurigen Ausblühungen. Diese waren aber dann auch schon das optisch ansprechendste was wir vorfanden.Verzweiflungsschacht - Kreil: Zweifelnd.Verzweiflungsschacht - Ein letzter Check.
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