Missionsbeschreibung -

Kühlloch

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Kühlloch
Mission: 68 - Der feuchte Fuß
Datum: [Montag]
Zeitrahmen: 6:30-17:15 [11:07-16:28]
Nettozeit: 5:21 Stunden
Prozentsatz: 72%
Mobil: Höhlenpolo
Mannschaft: AgentHerr AndersAgent
Besprechung:

Trotz Schneefall und starker Müdigkeit, wälzte man sich gegen fünf Uhr früh aus den betten, vernichtete ein Liter Schwarztee, belud das Auto und rutschte gegen halb sieben Richtung Autobahn. Eigentlich hätte man hier schon die Aussichtslosigkeit dieser Tour erkennen müssen. Da jedoch der Drang zum Toten Gebirge vorzudringen ins unermessliche gewachsen war, und auch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 Km/h auf deutschen Autobahnen sowie eine Sicht von zum Teil unter 20 Meter nichts an den Dickschädeln zu verändern vermochte, wurde glücklich bis nach Österreich gerutscht, wo man trotz anhaltender Schneefälle auf freie Straßen stieß.

Eigentlich wollen wir wieder zur Schwarzmooskogeleishöhle, jedoch war die Mautstraße ohne Schneeketten nicht befahrbar und der Neuschnee auf ca. 1600m über 150cm hoch, so dass die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens, nun doch eingesehen werden musste. Da man nun schon aber bis hier her gekommen war, disponierte man halt kurzerhand um und begab sich in Richtung Kühlloch, wo denn auch gegen 16:30 eingefahren werden konnte.

Nach dem Eingangstunnel, in welchem wir auch später nächtigten, stießen wir auch gleich auf Wasser, welches uns fröhlich-nass-kalt entgegen spritzte, um zu unseren Füßen in einer Art Schluckloch zu verschwinden. Nach dem dieses Hindernis umklettert war, folgten wir den Flusslauf, solange es trockenen Fußes ging. Da die Gänge aber immer kleiner, das Wasser immer tiefer und die Begeisterung immer größer wurde, entschied man sich die Hosen hoch zu krempeln und die Schuhe auszuziehen. Nach dem die Füße gründlich gewaschen und durch die teils scharfkantigen Steine gut massiert waren, jegliches Gefühl und die Hoffnung auf ein Ende dieser Marter verschwunden waren, traten plötzlich die Wände zurück und es tat sich ein kleiner, hoher Raum auf, aus dessen Decke ein Wasserfall stürzte. Voller Begeisterung wurden Schuh und Strümpfe übergestülpt, und an einem neben dem Wasserfall befindlichen Seil aufgestiegen.

Nach einiger Zeit wurde auch ein zweiter aber nicht ganz so hoher Wasserfall samt Seilquergang entdeckt und bestiegen. Leider mussten wir kurz hiernach feststellen, dass ein Weiterkommen dank unserer Bekleidung nicht mehr möglich war, schließlich wollten wir noch halbwegs trocken nach draußen kommen, zumal uns da Temperaturen von unter -7° erwarteten.

Fazit: Voller Erfolg, man plantscht sicher noch mal ein, dann aber mit entsprechender Ausrüstung!

Bilder: Kühlloch - Hallstädter See.Kühlloch - Im Schnee vor dem Loch.KühllochKühlloch - Die Berliner Fraktion.Kühlloch - Der große Wasserfall.Kühlloch - Immerwieder der große Wasserfall.Kühlloch - Un nochmal: Der große Wasserfall.
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