Missionsbeschreibung -

Griška jama

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Griška jama
Mission: 501 - Das kleine Glück
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 21:13-03:23 [22:57-1:10]
Nettozeit: 2:13 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: BMWarnick, Hennemobil
Mannschaft: Jürgen WipplingerThomas WarnickUlrich Henschker
Besprechung:

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Leben lebenswert machen: "Zum Glück hab' ich mich nicht angeschnallt - da brauch' ich mich jetzt schon nicht abschnallen". So dringt die liebliche Stimme des soeben erwachten Herrn Wipplinger durch den Nebel absoluter Übernächtigung ans Ohr des beinahe bewusstlosen Herrn Warnick - nachdem dieser heldenhaft zwei Stunden lang bei Eisglätte durch das slowenische Hinterland gefahren war. Es dämmert. Seit Stunden schon kein Red Bull mehr zur Hand.

Griška jama

Etliche Stunden vorher: Nach zwei schlimmen Höhlereien und einer magenzerreißenden Mahlzeit beim einheimischen Cevapcici Dealer, stellt man fest, dass drei der Herren noch genug motivatiert sind, um noch in der Nacht ein weiteres Loch zu befallen. Nur der Mann mit Laskose zieht es vor, sich mit ein paar Dosen Material vor den Fernseher zurückzuziehen. Es kommt Glücksrad. Auf slowenisch.

Die Helden hingegen fahren mit zwei Fahrzeugen durch die Nacht. Zwei bei 28 Grad, einer bei 4 Grad. Fallend. Nach Ankunft am Loch wird ausgeschwärmt. Und obwohl der Eingang nur ca. 10 Meter von den Fahrzeugen entfernt ist und ein iPhone 6s zur Lochfindung herangezogen wird, ist es den Herren nicht vergönnt den Eingang zu finden. Erst als DER ALTE seinen Körper mit einer geschmeidigen Bewegung aus dem Fahrzeug wuppt, und mit dem - ebenfalls sehr alten - GPS direkt auf das Loch zuschreitet, kann die Mission beginnen.

Griška jama

Zunächst verläuft alles wie immer: Einer springt voran, einer folgt und einer hat Probleme mit seinem runden Rücken. Die Probleme mit dem runden Rücken treten an der ersten Engstelle im Loch allerdings in den Hintergrund, da sie von Problemen mit seiner sehr breiten Brust überlagert werden.

Danach verläuft auch alles wie immer: Einer springt voran, einer folgt und einer verlässt mit breiter Brust und leicht vermutztem Schlaz das Loch - scheitert aber vorher noch ca. 30 Minuten an einem sehr schweren 2-Meter Aufstieg.

Während die Herren immer tiefer in den Berg eindringen, wird der Mann mit der breiten Brust von lokalen Einsatzkräften argwöhnisch beobachtet. Immerhin stehen zwei deutsche Fahrzeuge stundenlang im Wald - während ein grosser Mann offenbar Wache hält...

Griška jama

Im Loch selbst herrscht große Freude ob des feuchten Drecks den das Loch für den CaveSeeker bereit hält. Auch die Architektur lässt die Bäuche schneller schwabbeln. Es geht hin und her, auf und ab, und es kann endlich mal wieder anständig geschluft werden. Nur das Erstellen von Bildern erscheint zunächst schwierig - da ausser Dreck nichts zu sehen ist.

Irgendwann ändert sich der Charakter des Lochs allerdings zum Positiven - und es kann fotografiert werden. Was unangenehm ist - aber im Namen der internationalen Höhlenforschung notwendig ist.

Nach exakt 16 Bildern wird das Loch verlassen. Ohne Umwege. Und wieder mit viel Freude - allerdings wird auf exakte Mannschaftsreihenfolge geachtet. Denn einer der Helden glänzt mit schlimmen Flatulenzen.

Griška jama

Spannend: Bei der Abfahrt bemerkt Herr Wipplinger ein Fahrzeug am Waldrand, welches offenbar von Menschen besessen ist. Weil es aber zu spät ist, wird dieser Beobachtung keine weitere Beachtung geschenkt. Man biegt ab, und fährt eilig in Richtung "Pension Stalingrad".

Ca. 2 Minuten später schließt das beobachtete Fahrzeug zu den Helden auf, und versucht mittels eingeschaltetem Blaulicht beide CaveSeeker-Mobile anzuhalten. Was natürlich nicht gelingt - schliesslich ist man durch amerikanisches Action-Kino geschult im Umgang mit Polizei. So entkommt Herr Henschker mit 45 PS, während Herr Warnick im BMW nach kurzem Fahrduell am Strassenrand zum halten kommt. Nach einigem Hin- und Her, stellt der Herr Polizist Herrn Warnick endlich die entscheidende Frage: "Warum waren Sie nicht mit in der Höhle?", und erhält die erhellende Antwort: "Weil Sie nicht der einzige Übergewichtige von uns beiden sind.". Kurzes Schweigen. Dann Freude - und der Wunsch einer guten Weiterfahrt.

Erzeuger: Autor: Jürgen WipplingerOrganisation: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Ulrich HenschkerAnfahrt: Thomas WarnickAnfahrt: Ulrich Henschker 13.01.2016 - 22:01:12
Speläotheme: Stalaktit [ ]
Sinterfahne [ ]
Excentrique [ ]
Sinterüberzug [ ]
Bilder: Griška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jamaGriška jama - Das Ende. Ganz hinten am Lehmpropf.Griška jamaGriška jamaGriška jama - Ist man hier angekommen, hat man den Dreck-Teil hinter sich.Griška jama - Das Ende. Ganz hinten am Lehmpropf.Griška jamaGriška jama
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