Missionsbeschreibung -

Gaisloch

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Gaisloch
Mission: 247 - Slowenische Verhältnisse
Datum: [Sonntag]
Zeitrahmen: 08:03-13:27 [09:03-11:38]
Nettozeit: 2:35 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Salatölaudi
Mannschaft: Jürgen WipplingerAgent
Besprechung:

GaislochDurch eine von uns beauftragte Gruppe von Strohmännern-, frauen und -puppen, gelang es kurzfristig einen Besichtigungstermin mit dem vor Ort ansässigen und schlüsseltragenden Bauern zu ergattern. Leider waren, wie sich später herausstelle, nur zwei anstelle der anvisierten drei Plätze für die Seekers frei.

Herr Kreil verzichtete gönnerhaft auf sein Anrecht bei der Mission dabei zu sein. Dies machte er derart geschickt unter hartnäckiger Berufung auf die Höhlenmaut von krassen 8,50 EUR, dass die Herren Müller und Wipplinger kein schlechtes Gewissen hatten - genau so wie von Herrn Kreil beabsichtigt.

GaislochZum rechten Zeitpunkt am rechten Ort angekommen, stellte sich heraus, dass unser Schlüsselbesitzer erst noch schnell seine Ehefrau zur Kirche bringen musste, bevor er sich um die Touris kümmern konnte. Angesichts dieser tiefen Religiösität verzieh man gerne.

Nachdem die "Alde in der Kärgn" war, und nach ein paar Autominuten Fahrt, kam man vor dem Hohlraum an. Da es sich um eine geführte Tour handelte, überfielen die Herren Müller Wipplinger starke Zeifel, ob man sich denn überhaupt einschlazen sollte. Man beschloss jedoch dies präventiv doch zu tun, auch wenn man später als Kaspare dastehen sollte.

GaislochDerart eingekleidet fand man sich am sicher verschlossenen Zugang ein. Diese Verschlusseinrichtung ist bei diesem Hohlraum definitiv notwendig und sinnvoll, da sonst sicherlich nicht mehr viel von dieser Höhle übrig wäre. Des weiteren hatte diese Verschlusseinrichtung in Sachen technischer Rafiniesse und abenteuerlicher Mechanik während des etwa fünf Minuten währenden Öffnungsvorgangs einiges zu bieten. Es sei hier an ein Computerspiel mit dem Namen "Incredible Machine" erininnert. Des weiteren diente diese Pause vor dem Sturm des Lochs als retardierendes Moment, was einem in Anbetracht der hoch stehenden Sonne und der angezogenen Kleidung den Schweiss auf die Stirn trieb.

GaislochEndlich in die Kühle des Lochs hinabgestiegen, fand man zuerst recht fränkische Zustände vor. Irgendwie mistig, kalt, schwarz und bäh. Dennoch machten sich die Herren Müller und Wipplinger gleich daran alles fotographisch zu erfassen.

GaislochNachdem man aber ca. 20m durch eine lustige Schlufkombination gekrochen war - und derjenige mit Schlaz ganz eindeutig im Vorteil war -, befand man sich auf einmal in einer total anderen Höhle, in einem ganz anderen Land. Weite Hallen, weisse Tropfsteine von allen Seiten, krasse Krüppel, feuchte (Sinter)Becken, Sinterperlen soweit das Auge reicht und noch viel weiter.

An dieser Stelle wird dann recht schnell klar, warum sich der Erfinder der Verschlusseinrichtung so viel Mühe gemacht hat.

GaislochEine weitere, komplette Missionsbeschreibung per Text ist an dieser Stelle leider nicht mehr möglich. Grob skizziert lief folgendes ab: Wipplinger zielt, Müller blitzt, Kollege von Müller blitzt mit, Wipplinger zielt, Müller blitzt, Kollege von Müller blitzt mit, alle warten, Wipplinger zielt, Müller blitzt, Kollege von Müller blitzt mit, Wipplinger zielt, Müller blitzt, Kollege von Müller blitzt mit, alle warten, Wipplinger zielt, Müller blitzt, usw. Es sei hier an dieser Stelle auf die dabei entstandene Fotodokumentation verwiesen.

Fazit: Krasses Loch - Sobald es sich ergibt, kommt man wieder.

Bilder: GaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaislochGaisloch