Missionsbeschreibung -

Dark Cave

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Dark Cave
Mission: 440 - Brutal verschissen
Datum: [Sonntag]
Zeitrahmen: 9:30-17:15 [14:54-15:53]
Nettozeit: 0:59 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Premium Teksi
Mannschaft: Jürgen Wipplinger
Besprechung:

Dark Cave - Keine Bank am Eingang - aber genügend Stufen.Wer am Eingang ankommt, der riecht. Mancher streng, mancher bestimmt noch strenger. Hitze, Luftfeuchtigkeit, Stufen und Affen machen den Aufstieg zur Herausforderung für jeden über 30. Aber so freut man sich doppelt, wenn man im feuchten Wind steht, der aus der Höhle weht. Selbst dann noch, wenn man feststellt, das der eigene schlimme Geruch mehr und mehr von dem von Fledermausscheisse übertüncht wird.

Dark Cave - ... welcher oben stark bewachsen erscheint.

Die Stimmung am Eingang ist gut. Man tauscht sein Geld gegen schlechte Taschenlampen - für die extraharten auch gegen bunte Gummistiefel. Noch kurz warten, und schon beginnt ein extrem motivierter Höhlenführer zu dozieren. Die Stimmung wird noch besser. Es wird gelacht, die Nickelbrille schimmert im Licht der Funzeln. Doch dann gehts los.

Dark Cave - Der Kothaufen. Nicht zu sehen ist ein blauer Eimer, welcher offenbar dazu verwendet wird, eine Überpopulation von Kot-Fressern zu verhindern. Man kriecht beschwingt durch die Scheisse - und fällt plötzlich in den Eimer. Dort ist man aber auch nicht alleine. Dark Cave - Der Kothaufen - maximal gezoomt auf schlimmes Kot-Fress-Insekt. Hockt Zentral.Erste Attraktion ist ein kleiner "See" aus Kot. In diesem tummeln sich allerlei Insekten, die aufgestöbert und bestaunt werden. Die Stufen um den "See" sind glitschig - es besteht immer die Hoffnung, dass jemand mit dem Gesicht voran in der Scheisse landet.

Dann wird an ein dünner Wasserfall bewundert. Dünn, aber sein Wasser fällt tief. Und sogar mitten durch die Fledermäuse. Noch ist es nicht richtig dunkel im Loch - zu viele Löcher in der Decke. Was noch niemand - ausser dem höhlenkundigen CaveSeeker - ahnt: Daran wird sich nichts ändern. Denn das Loch ist uralt.

Dark Cave - Die größte Halle im Loch brilliert durch einen Tageslichtschacht ...An der dunkelsten Stelle ist dann auch schon der Lichtstrahl der Attraktion im Loch zu erkennen. Die Helden halten die Blitze hoch - doch irgendwie mag sich nichts finden, was es Wert wäre fotografiert zu werden.

Dark Cave - Noch eine Stück aktiven Sinters. Während und kurz nach einem der recht häufigen Wolkenbrüche laufen die Sinterbecklein sogar über - und ihr Inhalt auf den Betonweg.Doch dann übertönt ein menschlicher Schrei das Getöse der Fledermäuse: SPIDA! Schnell versammelt man sich an einem morschen Holzgeländer und bestaunt eine kaum zu erkennende Spinne in einem lieblos hingesponnen Netz. Man versucht diese zu Fotografieren - aber ohne Macroobjektiv ist da nichts zu machen.

Also steht man in der Halle und bestaunt das letzte Loch in der Decke. Und dieses Loch ist groß - und weit, weit weg.

Fazit: Obwohl das Loch für den CaveSeeker - welcher generell auf Sinter aus ist - nichts zu bieten hat, muss die ambitionierte Führung explizit lobend erwähnt werden. Ein Besuch lohnt sich. Lieber die Inder - auslassen und stattdessen die Dark Cave besuchen.

Erzeuger: Autor: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Jürgen Wipplinger 28.03.2012 - 16:08:35
Bilder: Dark CaveDark Cave - Noch eine Stück aktiven Sinters. Während und kurz nach einem der recht häufigen Wolkenbrüche laufen die Sinterbecklein sogar über - und ihr Inhalt auf den Betonweg.Dark CaveDark Cave - Starke Fließfacettierung überall.Dark CaveDark CaveDark CaveDark CaveDark CaveDark CaveDark Cave - Unidentifizierbares Objekt am Wegesrand lugt aus der Wand: Foto.Dark Cave - Ungewöhlich viele Löcher in der Decke - und damit Zugänge zum Loch. Im Vordergrund kann man unter erheblicher Unschärfe einen durchaus aktiven Wasserfall erkennen. Nicht zu sehen hingegen sind die Fledermausmassen, die den ihnen eigenen Lärm verursachen. Dieses Erlebnis führt dem fränkischen Fledermausschützer drastisch vor Augen, wie wichtig Fledermausschutz - global betrachtet - ist. Die Biomasse der Fledermäuse alleine in diesem Loch dürfte in etwa der der akkumulierten Biomasse aller Fledermäuse in Deutschland von 1900 bis heute entsprechen.Dark Cave - Größte Versinterung im Loch. Eventuell sogar 20 Meter hoch. Wirkt lebend. Tatsächlich fließt reichlich Wasser über ihre Oberfläche.Dark Cave - Die größte Halle im Loch brilliert durch einen Tageslichtschacht ...Dark Cave - Erst viele Minuten vom Eingang entfernt findet sich die erste nicht vollständig tote Rest-Versinterung. Selbst der Laie kann dadurch nachvollziehen: Das Loch ist alt. Sehr alt.Dark Cave - ... welcher oben stark bewachsen erscheint.
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