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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerMichael KreilAntje HeidenreichPeter KlampflGerhard KrautmannStephan BunkChristian BugelmüllerStine KrannichDirk Heumann

Mission 346: Zipfelfixiert
17:20-0:23 [19:12-21:55]: Wo geht es denn heute eigentlich hin? Sinn und Zweck der Mission erschloss sich nicht jedem CaveSeeker. Also traf man sich erstmal in einer kleinen fränkischen Lokalität um Näheres zu erörtern. Kaum nach einer halbstündigen Verspätung angekommen, so wurden wir auch schon erwartet. Eilig bestellte man sich noch ein paar Getränke. Nachdem man über Gott und die Welt gesprochen hatte, zog man ohne eigentliches Ziel los. Irgendwie einigte man sich dann seltsamerweise auf 'Kühloch'.

Stephan BunkJürgen WipplingerSandra SchnurerMark WeissAntje HeidenreichMichael KreilMichael HärtlMarkus OßwaldOliver ArendtStine Krannich

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Neujahrsbaden 2009
Erster Januar, 14:30 Uhr. Aktion: 'Zipfel im Eis 2009'. Tradition seit 2005.

Auch in diesem Jahr fand man sich wieder in gewohnter CS-Manier, Verspätung inklusive, am Weiher ein. Der Vorabend hatte seine Spuren hinterlassen, die Teilnehmerzahl blieb überschaubar. Dafür überzeugte die Location mit glasklarem Eis und wenig Luftfeuchtigkeit. Mit der dank Herrn Härtl unmotorisierten Hightech-Motorsäge wurde sofort die Qualität des Eises getestet und für hochwertig befunden. Dem Abenteuer stand nichts mehr im Wege.

Doch an diesem Jahresbeginn schien sich die Weicheieritis breit gemacht zu haben. Nur drei wackere Kameraden schafften es ihre wohlgeformten Weihnachtranzen in die viel zu kleinen Neos zu pressen. Wohl zu heiß gewaschen?

Der Rest kümmerte sich – besorgt um die eigene, rapide sinkende Körpertemperatur – rührend um das heimelige Lagerfeuer und das eigene Wohl. Brandbeschleuniger sei dank, kam schnell ein anständiger Scheiterhaufen zustande. Die dazu passende Hexe ward schnell gefunden. Sie resignierte schnell und gab sich dem ungehemmten Genuss von Glühwein hin. Hunger machte sich breit. Man kam sich vor wie im Schlaraffenland, als der fahrende Kühlschrank des Herrn Arendt in einem nicht abreißen wollenden Strom Speisen und Alkohol in rauen Mengen zu Tage förderte. Ripperl, Steaks und Würschd landeten just auf dem Grill und Alkohol im Blut.

Ortswechsel: Frau Schnurer war schon auf dem Eis festgefroren, als sich die Zipfel endlich ins Eiswasser schwangen. Herr Oßwald vorne weg, Herr Wipplinger hinterher. Und wieder bestätigte sich, nimmt Herr Bunk seine Brille ab, sollte man schleunigst einen Sicherheitsabstand von mindestens 10 km nehmen. Mit ungetrübtem Silberblick checkt er die Lage ab, sondiert das Zielgebiet und stürzt sich sofort elfengleich ins Wasser. Leider entging ihm dabei der riesige aufsteigende Umriss, der sich klar vor dem Eisloch abzeichnete, dem auftauchenden Herrn Wipplinger wurde bei der Kollision nicht nur der Lungenautomat sondern auch der Spaß am Tauchen kurzzeitig entrissen. Der Mordversuch ging allerdings gründlich schief. Ein wenig Geplantsche später, musste man feststellen, dass die Sicherungsleine nicht zum Durchtauchen der 60 m zwischen den beiden Eislöchern reicht und somit trieben Misserfolg, die Kälte und die anbrechende Dunkelheit alle Zipfel aus dem Wasser hin zum warmen Feuer.

Nach getaner Arbeit verabschiedeten sich die CaveSeekers noch mit reichlich Geballer vom alten und begrüßten das neue Jahr mit nichteuropäischen Flugobjekten.

Jürgen WipplingerMichael KreilOliver WolframRoland KonopacMichael HärtlStephan BunkPeter LanigPeter KlampflChristian BugelmüllerStine Krannich

Weihnachtsgrüsse aus Franken.�

Geocaching
Unser langes Ohr hat auf einer im November abgehaltenen Delegiertenversammlung einiger Höhlenvereine, hören müssen, die CaveSeekers seinen als die Verursacher des Geocaching in Höhlen identifiziert worden. Dies, obwohl auf unseren Seiten nur allgemein bekannte Höhlen zusammen mit deren Koordinaten veröffentlicht sind. Koordinaten die bereits an anderer Stelle - z.B. in zahlreichen Büchern - veröffentlicht wurden.

Jeder Schuldvorwurf an die Adresse der CaveSeekers geht an der Tatsache vorbei, dass die angeblich anerkannten Vereine es jahrzehntelang verschlafen haben, Informationen über Höhlen, sowie das richtige Verhalten in Höhlen, einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Es ist bezeichnend, dass nicht Vereine, sondern die CaveSeekers sich hiermit als erste 'Höfos' an die Geocacher wenden. Diese haben die Problematik auch durchaus schon selbst erkannt, siehe www.geocaching.de Verknüpfung zu einer externen Quelle.Verknüpfung. Schadet aber sicher nichts, hier nochmals initiativ zu werden.

Die Praxis der Geocacher, Caches in Höhlen zu plazieren, erschwert oder zerstört langjährige Bemühungen der etablierten Höhlenforscher gegenüber den Behörden Befahrungen zu tolerieren. Dies kann zur Folge haben, dass weitere Höhlen durch die Behörden verschlossen werden.

CaveSeekers appellieren daher an die Gemeinschaft der Geocacher

  • Die Fledermausschutzzeiten von Oktober bis Mai zu beherzigen und keine Befahrungen in dieser Zeit durchzuführen.
  • Nichts in Höhlen zu verbringen und dort zu belassen. Jeder eingebrachte Gegenstand wird auch wieder mit herausgebracht. (Schwierig mit euren Ü-Eiern...)
  • Nichts natürliches aus Höhlen zu entfernen.
  • Versinterungen und Tropfsteine nicht zu berühren.
  • Müll von Vorgängern zu entfernen und fachmännisch zu entsorgen.
  • Alkoholiker nicht in der Höhle zurückzulassen, damit diese nicht zu riechen beginnen.
  • Keine Markierungen an den Wänden anzubringen. Wer nicht in der Lage ist, sich ohne die Verschmutzung von Höhlen dort zurechtzufinden, der soll besser auf dem Sofa bleiben. Man sollte das mutwillige Beschmieren der Höhlen den Höhlenvermessern überlassen. Die haben mehr Erfahrung.
  • Ausschließlich elektrisches Licht zu verwenden. Karbid stinkt. Willkommen im 21ten Jahrundert.
CaveSeekers haben in der Vergangenheit die Angaben der Freunde des Geocaching genutzt, um Objekte zu finden, die sonst nie hätten anständig fotografiert werden können. Hierfür vielen Dank. Dies ist ganz im Sinne des Mottos: 'Wir bündeln die Kräfte aller unorganisierten Höhlengänger, um ein offenes Verzeichnis der bayerischen Höhlenanzulegen. Höhlen für Alle!' Es wird niemand ausgegrenzt, sondern gemeinsam eine Lösung gesucht. Dies bitte jedoch mit Bedacht und der Forscheretikette.

Alle, die nun noch immer der Meinung sind, nur sie seien die besseren Menschen, betrachten sich bitte das angefügte Bild.

CaveSeekers

Michael KreilJürgen WipplingerStephan Bunk

Am Ende des Tageslichtbereichs. Unter Wasser. Da muss er durch.�Eintauchen. Teil 5 - Blick ins Blaue.�

Mission 345: Suizidübung
13:05-19:55 [14:11-16:23]: Wie immer, wenn Wasser in der Nähe ist, fällt vertraulich Vertrauliche Informationlink des vertraulich Vertrauliche Informationlink aus. Ein wenig dieser Aura des vertraulich Vertrauliche Informationlink färbte auch auf vertraulich Vertrauliche Informationlink ab, welcher ohne Tiefenrausch seine Flaschen unter Wasser leeratmete, um dem nahenden Tod, Verachtung ins Gesicht zu schreien.

Jürgen WipplingerStine KrannichChristian BugelmüllerEvi HehenbergerMichael HärtlPeter Lanig

Blick aus der Hütte.�Blick in die Hütte.�Blick auf die Hütte.�

Schwarzwald
Und da sage noch mal einer es gäbe außerhalb von Bayern keinen anständigen Winter in Deutschland! Schneegestöber, Feierabendverkehr und Orientierungslosigkeit und das satte 390 km lang. Es begann mit dem Feierabendverkehr, nach ca. 360 km gesellte sich die Orientierungslosigkeit hinzu, nach weiteren 10 km gab das rege Schneetreiben der Fraktion Bugelmüller den Rest. Als die Irrschleifen kein Ende nehmen wollten, sorgte der genervte Befehl „Ruf doch bitte mal den Peter an“ für Aufklärung und Happy End.

Wohnen lässt sich’s im gefühlten Ausland Südschwarzwald auch nicht schlecht. Die Bachhütte (920 Meter über Null) in Wieden stellte sich als gemütliche und einladende Herberge für jedoch nur selbstständige CaveSeekers heraus. Denn es gab durchaus Verbesserungspotenzial, der Ofen könnte sich zum Beispiel selbst beheizen, der Kühlschrank von selber füllen und das schmutzige Geschirr sich in Wohlgefallen auflösen. Aber zum Glück hatte die Sondereinsatztruppe der CaveSeekers auch hier vorgesorgt und sich zur Verstärkung ein hyperaktives E-Vieh ins Boot geholt. Dieses multitasking-fähige Wesen konnte gleichzeitig reden, putzen, Monopoly spielen, Holz hacken und Cocktails mixen. Was für eine Pracht! Um die Gewichtsverteilung im Raum zu optimieren und nicht nur dumm rumzustehen, verzogen sich die restlichen meist männlichen Missionsteilnehmer nach dem Essen regelmäßig auf die umliegenden Sitz- und Liegemöglichkeiten und ließen somit genügend Aktionsraum für Frau Hehenberger. Diese war meist damit beschäftigt, mit den Worten 'Du bist doch fertig oder?' und gleichzeitigem Entwenden des Esswerkzeugs, dem scheinbar übermäßig langsamen Essverhalten von Frau Krannich ein Ende zu bereiten.

Auch für Unterhaltung am Abend war gesorgt. Drei Dinge sind hier wichtig: Alkohol, Frauen und Spiele, das wussten schon die alten Römer. Aller drei Voraussetzungen waren also erfüllt. Frau Hehenberger versorgte alle mit Hochprozentigem und schaffte es auch dem nicht mehr ganz taufrischen Herrn Wipplinger trotz Gegenwehr ihre Cocktails einzuflößen. Das ein oder andere halbvolle Glas fand man jedoch am nächsten Morgen noch unberührt in dunkler Ecke wieder. Außerdem erfreuten sich die CaveSeekers am gemeinsamen Spiel. Man konnte wählen zwischen erfrischendem Aggressionsaustausch und Gemecker bei Monopoly oder Verwirrung und Gemecker bei Scotland Yard.

Des Nachts stellte sich heraus, dass sich auch zwei Holzarbeiter in der CaveSeekers-Gruppe befanden. Animiert durch die riesigen Holzmassen im Schwarzwald, sägten Sie übernacht was das Zeug hielt. Während sich der eine schon vor Scham in den Wohnraum zurückzog, ließ sich der andere Holzarbeiter am Arsch lecken und gab alles. Die Hütten-Geräuschkulisse war derart penetrant, dass sogar der Putz von der Wand fiel – so erzählte man. Der Autor schreibt das Vorantreiben des Hüttenzerfalls jedoch eher der Gewaltbereitschaft des Herrn Wipplinger zu.

Doch wenn beim Frühstück der Magische Schoko-Trinkhalm von Nesquik gereicht wurde, war alles wieder gut.

Jürgen WipplingerMichael HärtlHarald FitznerChristian BugelmüllerStine KrannichEvi HehenbergerJochen PesahlVolker PesahlAndreas MaierSandra SchnurerRoland Konopac

Kletterhalle 2008
Seil rauf, Seil runter, Seil rauf, Seil runter, usw.! Dies und vieles mehr war auch dieses mal wieder Anlass für viele Caveseekers sich in der Kletterhalle Ingolstadt einzufinden um sich dem halbjährlichen Trainingsritus zum SRT zu unterziehen.

Wie jedes Jahr waren auch diesem mal wieder viele altbekannte, aber auch neue Gesichter zu sehen, die sich zum Teil unter fachkundiger Anleitung in luftige Höhen schwingen wollten um die Künste des sich alleine auf- und abseilens zu erlernen. Letzteres kannte der eine oder andere schon. Nuja. Auch dieses Jahr war, der Einladung des Herrn Fitzner sei Dank, wieder alles bestens organisiert, sodass es weder an Seil noch am oder im Bauch fehlte. Somit hatte man die Qual der Wahl zwischen sportlicher Betätigung oder dem köstlichen Brotaufstrich eines Organisationsmitgliedes.

Nach ausreichender und gewinnbringender Übung wurde das Zielgebiet wieder dankend verlassen und man bereitete sich noch am selben Tag vor, der Haxn bei der Jahresendfestivität der Caveseekers zu fröhnen. Na dann Mahlzeit!

Jürgen WipplingerStine KrannichChristian BugelmüllerEvi HehenbergerSandra SchnurerMichael HärtlMichael KreilAntje HeidenreichMarkus OßwaldMark WeissStephan BunkOliver Arendt

Überblick.�Hohlraumterrorist.�Der Osten des Tisches.�Ohne Worte.�Wipplinger am Boden.�

Endfeier
Es begab sich zu einer Zeit in der die Aktienkurse im Keller waren, die Nächstenliebe auf dem Tiefstpunkt und Konsum geil war – man nennt es auch Weihnachten. Doch ein CaveSeeker lässt sich von den armselig bettelnden Börsenmaklern auf der Straße nicht die Jahresend-Stimmung vermiesen, da hebt man sich den einen oder anderen Cent doch lieber als Trinkgeld für den netten, zuvorkommenden und nicht schwulen Kellner auf, oder?

Man traf sich im Gasthof Saalbau in Nemberch, nähe Flughafen, direkt neben Frau Hehenbergers lustiger Backstube zu Kalchreuth. Trotz mehrmaliger Vorwarnungen über das steinzeitmäßige, allürenhafte und bunksche Verhalten der CaveSeekers, ließ man uns die in den hochkarätigen Speisesaal der frängischn Wärdschafd. Zunächst wurde man auch noch freundlich begrüßt – alles nur Tarnung.

Die Runde war bunt, die Stimmung gut. Die eigens von Hand geschriebene CS-Speisekarte, ließ die Mägen hungrig knurren und die Vorfreude steigen. Während Frau Schnurer eifrig ihre hausgemachte Plätzchensammlung präsentierte, glich die vornehme Tischdekoration, dank Frau Hehenberger, innerhalb von Minuten einem Schlachtfeld, wie es nur waschechte Weihnachtskobolde hinterlassen können. Der auf keinen Fall schwule, pardon homosexuelle Kellner namens Sascha-oder-so erkundigte sich, mit leicht hysterischer Stimme, ob auch wirklich alle 5 Haxnesser anwesend seien. Nachdem auch der letzte Haxnesser dazu gezwungen wurde sich zu seiner Neigung zu bekennen, zog Sascha-oder-so wohlgelaunt wieder von dannen, um die Getränkebestellung zu liefern. Ein paar Schnäpse später, war man endlich bereit lallend die Bestellung der übrigen Speisen vorzunehmen – Extrawürste sind Ehrensache!

Endlich wurde das Essen geliefert. Besonders Herr Härtl und Herr Wipplinger erfreuten sich an der verführerischen Kruste ihrer Haxn. Nachdem auch Herr Bunk und Frau Schnurer ihr Essen 200 trillionen-mal getauscht hatten und der völlig entnervte Kellner abgezogen war, wurde es still am Tisch. Grunzen, Schmatzen und Rülpsen erfüllte die Luft.

Es wurde noch lange gefeiert, gekichert und mit Autos geprotzt, bevor auch der letzte CaveSeeker sich in sein Schlafloch zurückzog. Frohe Weihnachten!

Oliver ArendtMichael KreilChristian BugelmüllerStine KrannichJürgen WipplingerStephan BunkAntje HeidenreichMichael HärtlPeter LanigPeter KlampflOliver WolframMark Weiss

.....�Seekers in the house�

Mission 344: Pressack
13:00-19:33 [14:12-17:52]: Eines schön verregneten Tages war es wieder mal soweit. Eine weit über Frankens Grenzen hinaus berüchtigte Untergrundorganisation schlug ein weiteres Mal im hübschen Frankenwald zu. Ziel dieser Mission: Erstellen korrekter Großhohlraumbilder und die Ausbildung von Selbstmordattentätern.

Jürgen WipplingerMichael HärtlChristian BugelmüllerStine KrannichPeter LanigEvi Hehenberger

Noch einer. Man beachte die Steine.�Hier dürfte der Spalt seine maximale Breite angenommen haben.�Aufstieg im Wasserfall. Noch ist er Hintern trocken.�

Mission 343: Kristallin
13:12-20:11 [13:55-18:04]: Die Angst vor Strafverfolgung sitzt tief im CaveSeeker. So hält er sich z.B. strikt an Verkehrszeichen - insbesondere an die, die darauf hinweisen, dass Fahrten auf Waldwegen nur für Waldmeister gestattet sind. Der Preis für solcherlei Gesetzestreue ist Schweiss.

Jürgen WipplingerMichael HärtlChristian BugelmüllerStine KrannichPeter LanigEvi Hehenberger

Imposant. Dritter Wasserfall von unten. �Weniger Imposant. Herr Lanig beim Einstieg im dritten Wasserfall.�

Mission 342: Wassereinbruch
11:11-20:53 [13:33-20:11]: „Seids ihr in de Deiflsloch dringsii“ fragte ein besorgter Wandersmann in schlimmstem Schwizerdütsch, als man sich - nach hartem Überlebenskampf - durchschlammt bis auf die zarte Haut und wieder bei den Einsatzfahrzeugen einfand.