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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Jürgen WipplingerOliver WolframClaudia HirsnigRoland KonopacMichael HärtlMark WeissStine KrannichChristian Bugelmüller

Mission 262: Der Bestäuber
10:55-14:48 [9:15-18:46]: Einer der ungeschriebenen CaveSeekers Grundsätze ist: Kein Termin ohne Rahmenprogramm. Um also den immens wichtigen Termin mit dem Schneider der zukünftigen CaveSeekers.com Massschlaze abzurunden, erinnerte sich ein Alter unter den CaveSeekers - um präzise zu sein, es war DER ALTE unter den CaveSeekers - an eine missglückte Mission, welche an heutigen Maßstäben gemessen, nur unzureichenden fotografischen Auswurf erzeugte.

Jürgen WipplingerMichael HärtlDirk Heumann

Blick von innen auf die äußerst imposante Verschlußeinrichtung.�

Mission 261: Flatulenzen
15:34-06:38 [19:51-22:07]: Härtl im Glück: Eine Jugend als Kletterer und versierter Bersteiger zahlt sich endlich aus. Ohne Schwierigkeiten erklimmt er, fitt wie ein 30 jähriger, den steilen Weg, der in die Nähe des Eingangs führt und beginnt dort zügig mit dem Einbau einer Führungs- und Sicherungsleine vom Ausgangspunkt bis zum Höhleneingang, aufdass auch Computerspieler gefahrlos zum Loch der Begierde vordringen können.

Jürgen WipplingerMichael KreilSandra SchnurerMark WeissDirk HeumannOliver ArendtStephan BunkDer Verkünder

Mission 260: Sonntagsruhe
8:30-20:13 [10:11-19:17]: Am achten Tag war GOTT langweilig und erschuf die Harley – Davidson.

Roland Konopac

Neuland wird sofort vermessen!�

Mission 259: Die Entdeckung
8:38-17:42 [9:21-17:07]: Es gibt ihn, den Berg "Feuchter" und auch die "Feuchter Störung". Die gegen Ende der Forschungswoche entdeckte Kluft "Feuchter Tropfsteingang" ist tatsächlich feucht, dieser Umstand hat jedoch nichts mit dem Namen zu tun. Die Vermessung dieses Teils des Feuertalsystems war ein Genuß:

Michael KreilLisa KreilAntje Heidenreich

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Blumenkinder und die blaue Grotte
Schon seit langem lockt uns das Bild eines wassergefüllten Steinbruchs, dessen Wasserqualität der von Mauritius zumindest ebenbürtig sein soll. Kurzerhand wurde beschlossen, bei gar herrlichem Sonnenschein ins Fichtelgebirge zu reisen, um der Sage nachzugehen, es würden sich dort unter der Wasseroberfläche des Steinbruchs endlose Hohlräume verstecken. Bei knackig arschkaltem Wasser und 15 Minuten aktiver Suche konnte jedoch keine nennenswerte Öffnung im Berg festgestellt werden. Wer ist dran schuld? Natürlich die Eingeborenen. Macht aber nix, weil die komplette Gegend rundherum viele botanische Besonderheiten bereit hält. Was zwar langweilig, aber nicht wirklich schlecht ist.

Roland Konopac

Märchengang�

Mission 257: Eis und Märchen
08:34-18:52 [9:51-17:57]: Der große Rundgang in der Raucherkarhöhle versprach einen Tag Entspannung von den Strapazen und Härten der der Forschungswoche. Eine echte Koriphäe der Höhlenforschung, Herr Ludwig, übernahm die Führung.

Jürgen WipplingerMark Weiss

Der Bagger.�

Mission 258: Der Bagger
16:10-19:21 [17:00-18:12]: Da es nicht viele CaveSeekers gibt, die sich in einem Zustand der allgemeinen körperlichen und geistigen Unversehrtheit befinden, und die darüber hinaus auch motiviert sind, eben mal 10m³ Erde und Gestein per Hand zu bewegen, entschloß man sich vorsichtshalber, einen Oberpfälzer zu bestechen und ihn - zusammen mit seinem dicken Bagger - vors Loch zu zitieren.

Roland Konopac

Mission 255: Schwarzes Wasser
08:34-16:32 [9:01-16:07]: Ein Eingang von Gott geschaffen um Sterbliche zu selektieren: der Seperatistenschacht. Der Herr hat dieses Wunder mit 2,5 Metern senkrechter Enge mit Bedacht an seinen Ort gelegt, um zu filtern die Schlanken von den Dicken - denn nur Dünne dürfen hinein. Alle ''Anderen'' sollten besser draussen bleiben. Menschen mit mehr als 101 cm Bauch- oder Brustumfang - ausgeatmet - müssen steckenbleiben. Selbst Hungerhaken erfahren beklemmende Enge bein Einschlufen und zumeist Panikanfälle beim Ausstieg per Steigklemme, wenn der nachgezogene Scheifsack verkeilt. Ein besonderes Schmankerl: Niemand kommt trocken durch, alle Befahrer des Schachtes werden durch das humusreiche Wasser nass bis auf die Haut und schwarz, schneller als unter der Sonnenbank.

Jürgen WipplingerDirk HeumannMark WeissPeter WüstnerMichael KreilAntje HeidenreichMichael HärtlOliver Arendt

Innenansicht 3.�

Mission 256: Der Stromfund
10:00-18:12 [10:00-18:12]: Wie gewöhnlich wurde zunächst die obligatorische Verspätungsstunde auf der Landstrasse verbracht. Aber nicht so wie sonst bei ca. 150 km/h, sondern bei vorsichtigen 80 km/h. Schließlich mussten die beiden guten Müllverbrennungsanlagenfeuerschutztüren zum Loch transportiert werden ohne Schaden zu nehmen. Nach einer Stunde bei achtzig fragt man sich, warum die Selbstmordrate bei LKW-Fahrern nicht bei 100% liegt.

Roland Konopac

Schwarzenbergalm vor der Ischlerhütte�Der neue Eingang�Ebendieser Eingang von seine attraktiven Seite�Nach Befahrung des neuen Eingangs�Blick über das Tote Gebirge vom Schönberg�Feuertal�Feuertal-Eishöhle�Perspektive des Materials�Aufziehendes Schlechtwetter: Baumstämme regnen vom Himmel�

Der Anschluss
Nervosität bestimmte die Tage vor der Forschungswoche, denn Frau Tirge und Herr Konopac kannten niemanden. Auch herrschte Unsicherheit über mitzuführende Ausrüstungsgegenstände. Schliesslich wurde nur leichte Tourenausrüstung eingepackt, die Ischler Hütte bot Halbpension! Viel zu früh wurde in München gestartet, so waren die beiden schon 2 Stunden vor der Zeit am Treffpunkt Rettenbachalm. Eine Sorge weniger, das 'leichte' Gepäck (2 Hochtourenrücksäcke und 5 Schleifsäcke) würden nun mit dem Materialtransport nach oben gebracht. Mit Freundlichkeit regierte die Bedienung der Rettenbachalm. Dieses hohe Niveau wurde auch beibehalten, als Herr Wimmer und weitere Kameraden vom Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich eintrafen: Zuerst werden die Gäste bedient, die reserviert haben.

Die Forschungswoche gestaltete sich abwechslungsreich. Eis und Temperatur wurden gemessen, sehr viel Ausrüstung geschleppt, kein Weg war ohne Arbeit. Entsprechende Schmerzen stellten sich ein. Einzig Herr Tenreiter schien gegen körperliche Schwächeanfälle gefeit. Ob 300 Meter Schacht oder völlige Durchnässung mit humusangereicherten, daher schwarzem, Wasser - unermüdlich und jeden Tag war er bei jeder Anstrengung dabei. Diese 'Konstante Inhumanität' führte am letzten Foschungstag zum Zusammenschluss des Feuertalsystems mit der Raucherkarhöhle zum Schönsteinsystem. Vermutlich ist der verbindende Höhlenteil zurecht so benannt. Der Verfasser kann dies nicht beurteilen, denn am letzten Forschungstag zog er es vor, gemütlich die Ausrüstung zu waschen, aufdass damit kein Dreck ins Auto gelange. Respekt an alle, die an dem Anschluss des Feuertalsystems mitgewirkt haben.