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Neues - Missionen, Spezialeinsätze und Politik.

Sandra SchnurerAntje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger

Asenturm Spezial.�Anderer Turm, Mittelteil, brutal vereist.�Anderer Trum, hinter vereistem Gebüsch, vereist.�Zaun mit Schild.�Schilder.�

Tiefschnee 2006
Und wieder das Wichtigste zuerst: Auf Österreich ist diesmal sogar doppelt geschissen.

Trotz typischem Nürnberg-Wetter - also Naßkalt mit Regen - stand der Termin fest. Die unbeugsamen CaveSeekers fuhren zu viert mit zwei Mobilen mal wieder zum Ochsenkopf. Unser Freunde und Helfer in Grün machten sich ein wenig Spass mit Familie Kreil in Bayreuth, dann brachte sich Frau Schnurer selbst eine großflächige Verbrennung am linken Unterarm zu. Dann wurden wir Zeugen echten Schneefalls.

Zunächst die Südabfahrt ausprobiert - Ergebniss: Leichenhügel, nur für Tote spannend. Dann die Nordabfahrt getestet - Ergebniss: Besser, aber trotzdem traurig. Dann unter den Gondeln des Nordlifts gecheckt: Fantastisch.

Trotz 34jähriger Skierfahrung, hat der Autor noch niemals auch nur annährend solch fantastische Schneeverhältnisse erleben können wie heute. Unter den Gondeln fand sich 1,5 Meter hoher feinster Pulverschnee - kein Eis, kein Harsch, keine menschlichen Spuren. Selbst untalentierte nur-Höhlengänger waren in der Lage im Tiefschnee zwischen Bäumen herumzufahren.

Nachdem genug über die Verhältnisse gestaunt war, wurde noch die obligatorische Currywurst vertilgt, bevor man über eine zugeschneite A9 zurückkroch - in der Zwischenzeit brachen weitere Dächer zusammen.

Michael KreilAntje HeidenreichJürgen Wipplinger

Das geschulte Auge ...�... Technologie ...�

Mission 144: Der Doppelblitz
10:05 - 19:12 [11:55 - 13:22]: Der Netzmeister fuhr gerade noch rechtzeitig vor dem Loch vor, um zu erfahren, dass Chefschreiner Dr. J. Meyer, einem Schreinereimobildefekt zum 'Opfer' gefallen war, und demzufolge nicht erscheinen werde. Dies führte zum Ausstoss erheblicher Mengen an Adrenalin - schließlich ist die Lockenricht nun unbestreitbar wirklich am Arsch der Welt vertraulich Vertrauliche Informationlink.

Michael KreilJürgen Wipplinger

Hauptraum.�

Mission 142: Eine der größten Höhlen in Pommelsbrunn
14:30-20:04 [15:11-15:32]: Einem vertraulich Vertrauliche Informationlink Umstand ist es anzulasten, dass man einen Zwischenstop an der Bushaltestelle Hegendorf machte.

Michael KreilJürgen Wipplinger

Es erscheint unmöglich, aber da geht's durch. Menschen mit Muskeln am Oberschenkel sind klar im Nachteil. �Unscharf, aber schön. Wasserbecken nur für Schlanke, die aber offenbar - eventuell aufgrund von Alkoholentzug - nicht in der Lage sind den Fotoapperat für wenige Millisekunden ruhig zu halten.�

Mission 143: Katzenpisse
14:30-20:04 [16:43-18:31]: In Zivilkleidung wurde gut gelaunt das Zielgebiet nach potentiellen Höhleneingängen untersucht. Zur großen Enttäuschung aller Beteiligten fand sich das Loch jedoch bereits nach wenigen Minuten und nach dem Konsum von beinahe keinem Alkohol.

Norman ZimmerThomas LindnerOliver WolframAdrian SchneiderMichael Schmidt

Mission 141: Tag der Ranzen
18:00-02:00 [18:30-22:30]: Mit anständig eingenässten Hosen und mit einem Flakscheinwerfer für Arme ausgestattet, wurden zu abendlicher Stunde die Klausenhöhlen aufgesucht. Ziel war es die z.T. beträchtlichen Ranzen bis zur grossen Sinterhalle zu drücken und die Höhle in einem Stück und ohne Sprengkommando zu verlassen.

Sandra SchnurerAntje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger

Der Mittelfranke kennt Schnee und Eis eigentlich nur aus dem Fernsehen. Daher fazinieren gerade urin-farbene Eiszapfen besonders.�Schön. Ein Fachmann erklärte seiner Frau etwas von Eisenausschwemmungen. Die Wahrheit ist wohl eher, dass es sich um ordinäres Dreckswasser gehandelt haben dürfte.�Brutal verschneit.�Brutal Verschneit.�Sonne.�Enterprise?�Der krasse Kreil.�Nochmal. Klettern mit Skischuhen. So ists richtig.�Fräulein Schnurer. Blendent.�

Marsch gegen den Ochsenkopf
Das Wichtigste zuerst: Auf Österreich ist geschissen.

Angelockt von einem korrekten Ochsenkopfbild eines reifen Heavy Metal Redakteurs, bestieg man den Ochsenkopf. Ein unscheinbares Berglein nahe Bayreuth - also eigentlich Mittelfranken.

Bei Ankunft trumpfte Herr Kreil zunächst mit krassen Tourenski auf. Beeindruckend. Der Lange Marsch an die Spitze - für CaveSeekers nicht wirklich ungewohnt - verlief weitgehend unfallfrei wenn auch hin und wieder längere Pausen eingelegt werden mussten, um die aufgenommenen Bilder zu verarbeiten.

Erwähnenswert: Herr Hopf war mehrere Stunden am Stück nüchtern.

Der Rückweg wurde durch Herrn Kreil sehr spannend gestaltet: Man fuhr mit den Ski ohne Hirn einfach durch den Wald, unter tief hängenden, mit 30 cm Schnee bedeckten, Tannenzweigen hindurch, konnte kaum bremsen, erregte Aufsehen bei hilflosen Passanten, und fühlte sich wohl.

Der Älteste konnte für eine Minute die Aufmerksamkeit auf sich richten, als er ungelenk aufs bis zum bersten verdrehte Knie fiel. Humpelnd gings weiter.

Empfehlung an Alle: Ochsenkopf statt Österreich. Ausserdem gibts hier extrem korrekte Currywurst.

Jürgen WipplingerOliver Wolfram

Das extrem brüchige Material, aus dem Aahlah, den Schacht gemacht hat.�50 Meter Seil reichen nur knapp nicht.�

Mission 140: Durchzug
18:44-23:57 [20:13-22:36]: Die neu gegründete CaveSeekers Fraktion 'Oberes Mittelfranken' war unermüdlich im Gelände unterwegs, um den Frauensteinschacht aus der Dunkelheit zu reißen. Nach etlichen Bergbegehungen und diversen Bieren, die zusammen mit Eingeborenen eingenommen wurden, wurde die Erfolgsmeldung verteilt: 'Frauensteinschacht gefunden - Frauensteinhöhle gefunden.'.

Jürgen Wipplinger

VMP - Verteilte Termin Planung im Netz
Nach einem Jahr härtester Arbeit, ist die erste Version der VMP (Verteilte Missionsplanung) - oder später FHKF (Freies Höhlerei Koordinationsforum) im Netz.

Antje HeidenreichMichael KreilJürgen WipplingerOliver WolframAdrian Schneider

Saufen hilft.�

Mission 139: Karolinen verbrennen
15:15-21:50 [15:43-17:56]: Alles fing recht friedlich an: Herr Müller sagte ab, weil die Elektronische Müll Verarbeitung EMV eines Kunden sich mit bunten Rauchwölkchen um die Aufmerksamkeit der Systemadministratoren bemühte, der Rest war relativ pünktlich an der Rakete zugegen. Nicht jedoch Herr Wipplinger, welcher wie so oft den Kanal nicht überwinden konnte.

Sandra SchnurerAnnett NehlsAntje HeidenreichMichael KreilJürgen Wipplinger

Herrliches Wasser im traditionellen CaveSeekers-Bagger-Weiher.�Nehls: Grantig. Kreil: Gierig. Wipplinger: Schlapp.�Stolz wird die erste - noch sehr dünne - Eisplatte hergezeigt während Herr Kreil bereits ins knackige Wasser gleitet.�Dreckiger Schlaz hinterläßt schleifspuren am Eis - allerdings nur solange bis es bricht.�Taucht da wer?�Der eine mit Rettungsweste, der andere mit Rucksack - beide mit Dachschaden.�Kaspar aus dem Eis - Teil 1: Wie Gewürm.�Kaspar aus dem Eis - Teil 2: Einem Käfer gleich.�Kaspar aus dem Eis - Teil 3: Die Überwindung der Schwerkraft.�

Neujahrsbaden 2006
Einer alten Tradition folgend, wurde die sonst übliche Neujahrträgheit durch ein erfrischendes Bad in unserem Baggerweiher überwunden. Nicht einmal die bis zu 7 Zentimeter dicke Eisschicht konnte Herrn Kreil und Herrn Wipplinger aufhalten.

Sekundärziel der Veranstaltung war es, herauszufinden, wie sich die im Laufe des letzten Jahres angeschaffte Tauchausrüstung in wirklich kaltem Wasser verhält. Das Ergebniss: Nur ein einziger Lungenautomat kann als vollständig Extremkaltwassertauglich bezeichnet werden. Einer taugte noch zum Atmen, obwohl die Luftdusche eingefrohren war. Das andere Material trompetete lautstark um Hilfe.

Zum Abschluß wurde bei Familie Nehls die verbrauchte Energie in Form von Nahrung wieder zugeführt während sich Herr Nehls demonstrativ seinen Rausch ausschlief.