Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ:
Flachraumhöhle
Länge:
ca. 121 Meter
Bewertung:
69
Anspruch:
4
Höhlenbuch:
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Material:
Schaufel für die Korpulenten
Getier:
Verschlossen:
nie
Gesamtzeit:
1:41 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Es ist auch bei uns uns so üblich, Zigeuner liebevoll als das "fahrende Volk" zu bezeichnen. Viele Stunden am Lagerfeuer vergingen mit
Schwärmereien über dieses anständige und aufrechte Volk.
In einigen Teilen Frankens jedoch, schien man anderer Meinung zu sein. Denn hier findet sich nahe einer bekannten, wunderschönen Basilika,
das verwegene Zigeunerloch.
Zwei Theorien zur Namensgebung: Entweder der Name läßt sich darauf zurückführen, dass dort eins das fahrende Volk rast machte,
um von dort aus die umliegenden Gemeinden mit Freude zu erfüllen, oder aber die Freude der umliegenden Gemeinden äusserte sich durch das
Entsorgen der Zigeuner in eben diesem Loch.
Der Eingang liegt bequeme 300 Meter vom Parkplatz entfernt in einer Felswand oberhalb eines Feldweges, unweit von einer der tiefsten
Schachthöhlen in Franken.
Durch den kurzen, aber durchaus erotischen, "Bück-dich-Gang" gelangt man in eine kleine Halle, die eher fränkisch anumtet und dabei nicht
wirklich ansehlich ist. Um in den schöneren Teil der Höhle zu gelangen bedarf es einem Kameraden mit Bärenkräften, ein wenig Zeit und einer
ordentlichen Portion Schweiß. Oder - alternativ - einen BMI von nicht mehr als 18.
Nach dem Durchkriechen des engen Loches ändert der Hohlraum schlagartig seinen Charakter: Vom Zigeunerloch in eine Wunderwelt aus
filigranen Makkaronis und Sinterperlen, umgeben von heiteren Sinterbecken.