Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ:
Feuerstellenhöhle mit Einbruch
Länge:
ca. 77 Meter
Bewertung:
26
Anspruch:
2
Höhlenbuch:
nein
Material:
etwa eine Taschenlampe
Getier:
diverse Mistkäfer
Verschlossen:
nie
Gesamtzeit:
0:36 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Auf den ersten Blick scheint die Höhle ein kurzes, madiges Loch zu sein, in dem sich die
einheimische Jugend ab und zu zum Lernen und Saufen einfindet.
Beim Abschreiten einer imposanten Felsformation trifft man auf ein mehr oder weniger großes
Portal, dass vielen hundert anderen sehr ähnlich sieht. Bis auf die Zeitung. Im Inneren dann überraschenderweise nichts
Besonderes. Es geht einmal ums Eck und es scheint als wäre man schon am Ende angelangt.
Wer noch nicht eingeschlafen ist, fragt sich dann aber doch: "Wo kommt eigentlich der Wind her?"
Und tatsächlich: Es geht weiter. Ein Schluf führt direkt in einen Einsturztrichter
der sich auf dem Plateau als hübsches Loch im Waldboden auftut. Von dort haben sich - wie es scheint -
ein paar gelangweilte Freizeitbuddler in die andere Richtung durchgegraben.
Ernüchtert durch den doch eher mäßigen Erfolg wurden dort ein paar modrige Grab-Utensilien
zurückgelassen. Uns dagegen - weil wir die wahren Sinterfreunde sind - konnten die in diesem Teil
vorgefundenen Schätze zu Begeisterungsstürmen hinreissen.
Nur selten findet man Sinter in so reiner Form, unberührt und strahlend weiß.
Zum Fund am Eingang: Obwohl die Höhle tatsächlich am Arsch der Welt liegt, wundert sich sogar
der Oberpfälzer über die vorgefundenen fremden Exkremente - bevor er das Gebiet markiert...