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Auslandshöhlenbeschreibung - Auch im Ausland die Besten.
Höhle:

Schlangenschlund

KACNA JAMA
Lage: Slowenien, Divaca
Koordinaten:
Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ: Riesenhöhle
Länge: 12 km
Bewertung: 90
Anspruch: 10
Höhlenbuch: keines
Material: Alles
Getier: Totes Getier
Verschlossen: nie
Gesamtzeit: 18:00 Stunden
Bekrochen durch: Jürgen WipplingerAntje HeidenreichRichard MüllerSandra SchnurerRoland KonopacDer VerkünderHeike TirgeMichael KreilOliver WolframMark WeissOliver Arendt
     
Spektakuläres: 20 Meter über dem SchachtbodenEingangsdom, etwa 80 Meter hochFrau Tirge im Direktschacht, Höhe FuchsbauBlick vom Fuchsbau nach oben
     
Missionen:
     
Beschreibung:

Wirklich viel zu beschreiben gibt es nicht. Nur eines: Das Loch ist TIEF, so in etwa 250m. Und diese 250m müssen direkt am Einstieg überwunden werden.

Eingangsdom, etwa 80 Meter hochWenn sich die tollkühnen Anwärter der Befahrung in den Einsturztrichter wagen, gelangen sie zunächst an ein betoniertes Treppchen. Hier kann der Selbstmörder mit ein wenig Anlauf links den 180 Meter Direktschacht versuchen, oder aber er springt einfach nach rechts und schlägt auf 12 Umsteigstellen, bevor er weitere 70 Meter senkrecht nochmal richtig Schwung holt, um ganz unten befriedigt aufzuschlagen.

Herr Arendt gibt alles für´s gute BildWen nicht die Todessehnsucht ans Loch treibt, nimmt linkerhand das Drahtseil zur Selbstsicherung und hangelt sich auf eine Terrasse. Hier finden sich links drei Fixpunkte für den Direktschacht. Oberhalb liegt absturzgefährdet der traurige Rest eines Automobiles sozialistischer Bauart.

Rechts ist ein Bäumchen von dem aus es zunächst in den Fuchsbau geht. Bis dorthin sind es grob 50 Meter. Dann geht es dem kleinen Loch entlang, immer dem alten Klettersteig folgend. Nach mehreren Abseilmetern quert man zu einem Balkon. Bereits hier kann jedoch nur noch gemutmaßt werden, denn der CaveSeekers Spähtrupp verpaßte eine Abzweigung und fand sich frei hängend in der Eingangshalle wieder, schiss ein und ließ ein paar tonnenschwere Gesteinsbrocken von der Decke fallen.

Unten entwickelt sich ein ausgedehtes Höhlensystem mit über 12 Kilometern Gesamtlänge. Die slowenischen Kameraden graben an einem zweiten Eingang zu den neuen Teilen.

Italienische Soldaten, 2ter WKDie in der Nähe des Schachtfußes liegenden Gräber einiger toter italienscher Soldaten sollten - aus rein pietätischen Gründen - nicht geschändet werden. Die Umstände ihres Todes waren sicher Bestandteil eines Experiments ihrer Gegner auf Basis der Erkenntnisse von Sir Isaac Newton.

 
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