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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Räucherkammer interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 237 - Der lange Arm
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Samstag]
Zeitrahmen: 15:34-06:38 [19:51-22:07]
Nettozeit: 2:16 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Höhlenpolo
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Der Verkünder interne Verknüpfung.Verknüpfung
Heike Tirge interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Wolfram interne Verknüpfung.Verknüpfung
Roland Konopac interne Verknüpfung.Verknüpfung
Richard Müller interne Verknüpfung.Verknüpfung
Sandra Schnurer interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mark Weiss interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Arendt interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

Der Eingang - eine Spirale! Direkt im Anschluß an den furchtbaren Aufstieg aus dem Schusserschacht entstand ein Entscheidungsvakuum der besonderen Art: Welches der hundert Löcher in unmittelbarer Nähe mit einer Gesamtlänge von über 2 Kilometer sollte als nächstes beschritten werden?

Allerlei inkompetente Vorschläge wurden verlautbart - doch schließlich setzte sich der Plan des Verkünders durch und man fuhr - in einer Nacht- und Nebelaktion - die durch einen schlechten Schotterweg geschützte Dimnice an. Spoiler brachen und Lack splitterte, als sich der mentale Nebel am Parkplatz vor dem Loch schlagartig verzog.

Die Sonne stand ohne störendes Wolkenbeiwerk unverhüllt am Mittagshimmel. Wir fühlten uns sofort heimisch: Parkplätze mit Fallgruben, bis auf die Grundmauern niedergebrannte Würstchenbuden, herumfliegende Papierfetzen und ein wunderschönes Gitter vor dem Loch - als wär´s in Franken. Nur spielte in der Ferne jemand gar unheimlich auf seiner Mundharmonika. Wir standen unter Beobachtung. Höchst korrekt organisierte deshalb unser Hobby-Führer auch die Führung.

In einer langen Spirale wand sich der betonierte Weg durch die aufgesperrte Türe den Schacht hinunter. Unten ging es erst einmal unendlich lang nach rechts. Sicher, es war nur gefühlte Unendlichkeit, die jedoch zu verlängern Herr Wipplinger mit vollem photographischen Einsatz beitrug.

Tageslicht in 70m Höhe. Endlich kamen wir an der Tagöffnung an, welche zuvor schon von oben fleissig untersucht worden war. Schnell zurück und in den linken Höhlenteil, der nun hoffentlich kürzer wäre. Jedoch völlig vergebens gehofft, der linke Teil ist wahrhaft riesig. Ein Dom mit zwei Tropfsteinsäulen, wie 1000jährige deutsche Eichen. Ein Stück Fluss findet sich unten und ein mehrere Kilometer langer - gut ausgebauter - Gang geradeaus oben.

Deutsche Eichen? - Sinter in gigantischer Größe. Die Ersten warteten bereits Stunden an der imaginären Würstchenbude, bevor der wackere Tross um den Photografen das Licht der Sonne wieder erblicken durfte. Ein GByte Bilder pro Stunde dürfte einen neuen Rekord darstellen.

Das Guinnessbuch der Rekorde ist verständigt.

Bilder: Der Eingang - eine Spirale!Tageslicht in 70m Höhe.Schwammerl?Zuckerguß!Deutsche Eichen? - Sinter in gigantischer Größe.
 
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