Missionsbeschreibung -

Pourpevelle

ÖFFENTLICH
Höhle: Link zur Hohlraum-Hauptseite Pourpevelle
Mission: 507 - Insomaniacs
Datum: [Mittwoch]
Zeitrahmen: 22:45-14:51 [6:31-12:22]
Nettozeit: 5:51 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Alle
Mannschaft: Jürgen WipplingerThomas WarnickUlrich Henschker
Auszeichnungen:
Besprechung:

Abfahrt in Schwabach Donnerstag Nacht um exakt 22:53 Uhr. Ankunft an der Poppowell um 6:19 Uhr. In der Zeit dazwischen riecht es durchgängig nach sehr, sehr altem Mann im mit 120 km/h über europäische Spitzenautobahnen rasenden KFZ. 100 Kilometer nach dem Start herrscht kurz Panik im KFZ - weil Herr Henschker kein Seil dabei hat. Herr Wipplinger dafür aber um so mehr. Die eingetretene Entspannung hält bis zur Grenze. Dort fühlen sich die Insassen stark ethnisch diskriminiert, als sie bezahlend zahlreiche Mautstationen in Frankreich passieren. Zur Strafe wird nur ein einziger Mc Donalds aufgesucht.

Pourpevelle - Wäldchen auf der Wiese - Höhleneingang.

Ziel zur Einstimmung des Ausfluges ist der Nordteil der Pourpevelle. Man ließt, es gäbe einen 35-Meter-Schacht und ein paar Tropfsteine abzulichten. Aber schon der erste kleine Abstieg von ca. 2 Metern bereitet ungeahnte Schwierigkeiten - weil Herr Henschker schon wieder das Seil vergessen hat. 30 Minuten später liegt man einem Schluf gegenüber, der den Autor dazu zwingt, seinen Fallgurt (angelegt wegen den 2 Metern) abzulegen.

Pourpevelle - Hier verbringt der CaveSeeker viele Minuten beim Versuch sich durch dieses Loch zu drücken. Was aber natürlich nicht klappen kann.

Man kriecht durch den feuchten Dreck, und kommt in einer Halle an, die nicht viel höher als der Schluf ist. Hier hat jemand einen kleine Rinne gegraben, der man folgt, bis man endlich an einer Spalte ankommt. Man baut ein Seil ein, und begibt sich auf den Grund des Spaltes. Die Verwirrung ist groß, denn auch nach sehr intensivem Stöbern in allen Ecken, wird nichts entdeckt, was auch nur im Ansatz auf einen Schacht von mehr als 5 Meter tiefe schließen lässt.

Pourpevelle - Der Profi nutzt die Gegebenheiten die sich bieten - und hält den eigenen Fuß ins Bild.

Enttäuscht zieht man sich - nach einigen traurigen Bildern - wieder zurück. Dabei stösst man auf einen Durchgang - welcher dann in den echten Spalt führt. Dieser ist sehr groß, und man befindet sich an dessen oberen Ende.

Pourpevelle - Der obere Teil des Spalts. Hier seilt man sich 35 Meter ab. Und es ist fast ein wenig eng.

Hier seilen sich die Herren beschwingt die besagten 35 Meter ab. Herr Henschker zuerst. Der Spalt wird während des abseilens zunächst enger gegen ende dann aber sehr geräumig. Landung - nicht wie üblich an der Spitze, sondern - in der Mitte eines Geröllfeldes. Offenbar ein ehemaliger Eingang. Vom Eingeborenen mit Steinen zugemüllt. Seinerzeit hat der Franzose noch was bewegt.

Pourpevelle - Relaxend am Seil - Warnick in schwarz-gelb.

Als die komplette Mannschaft endlich am Schachtgrund angekommen ist, wird sofort damit begonnen, das vorgefundene Abzulichten. Leider wird hier versäumt, die Hauptsache im Raum zu fotografieren: Ca. 15 frei im Raum stehende sehr dünne und hohe Stalagmiten. Alle tot, aber dennoch recht beeindruckend, weil man zwischen ihnen durchgehen und in seinen bunten Kasparkostümen herrlich posen kann. Schließlich ist irgendwann mal wieder Fasching.

Pourpevelle

Beim Aufseilen leiden die Helden sehr stark an der Enge des Spaltes. Und kurz vor der Ausfahrt wieder an dem ekelhaften 2 Meter-Drop. Dann ist die Freude groß, als der bei Einfahrt hinterlegte Red Bull noch immer vor der letzten Aufstiegstelle wartet. Aber nur kurz.

Pourpevelle - Man beachte die wenigen Knochen im Hintergrund.

Um 14:07 - also exakt 7 Stunden und 49 Minuten nach Ankunft, verlässt man den Parkplatz bei bestem Wetter, und fragt sich nicht zu letzten Mal, was man denn nun eigentlich so lange im Loch gemacht habe. Auf jeden Fall ca. 30h nicht mehr geschlafen. Das reisst offenbar Erinnerungslücken.

Hinweis: Laut einschlägiger Dokumentation haben wir es versäumt das Highlight des Nordteils zu entdecken. Und die Bilder vermitteln leider nicht den Eindruck, der dem Loch gerecht wird. Es ist eigentlich ganz hübsch.

Erzeuger: Autor: Jürgen WipplingerOrganisation: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Ulrich HenschkerBildassistenz: Thomas WarnickAnfahrt: Jürgen Wipplinger 16.03.2017 - 22:03:05
Speläotheme: Stalagmit [ ]
kaskadierte Tropfsteinkerze [ ]
Disque [ ]
Sinterfahne [ ]
Hodensacksinter [ ]
Lebensformen: Mensch [ ]
Bilder: PourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevellePourpevelle - Man beachte die wenigen Knochen im Hintergrund.Pourpevelle - Leider das einzige Bild der zahlreichen fünf Meter hohen Stalagmiten. Zu erkennen: nur wenige davon.Pourpevelle
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