START
LINKS
KARTE
NEUES
HÖHLEN
KRASSES
KONTAKT
ÜBER UNS
STATISTIK
UNHÖHLEN
IMPRESSUM
KAMERADEN
HÖHLENBUCH


GAST
ANMELDEN

Missionsbeschreibung -

Ozka Jama

ÖFFENTLICH
Höhle: Ozka Jama interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 419 - Loch verwechselt
Datum: [Samstag]
Zeitrahmen: 12:02-15:21 [12:16-15:16]
Nettozeit: 3:00 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Caddy f3
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Wolfram interne Verknüpfung.Verknüpfung
Florian Seeleitner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Stolz: Der Meister vor seinem Knoten.Der Marsch war beschwerlich und lang. Bei ca. 15 Grad im Schatten, behängt mit Auf- und Abseilgeräten, Seilen, zahlreichen Blitzen und mit Herrn Seeleitner im Schlepptau, kämpfte man sich durch mehrere Zentimeter hohes Gras - immer in Angst, Opfer eines slowenischen Holzbocks zu werden. Die drei mitgeführten Schleifsäcke, deren Volumen sich von 7l (Handtasche) über 25l (Rucksack) bis zu 40l (Übergepäck) bewegte, waren gleichmäßig auf die drei Helden verteilt.

Wer welchen trug, sollte dem regelmäßigem Leser eigentlich klar sein.

Blick nach oben - nach nur 5 Metern Engstelle.Mit zwei GPS-Geräten und einem iPhone wurde versucht das Loch zu umzingeln. Die Nerven waren zum zerreißen gespannt. Immer wieder versperrten rücksichtslos gewachsene Bäume den direkten, an den GPS Geräten angezeigten Weg. Einmal musste sogar ein Steinhaufen umlaufen werden.

Drei Minuten nach dem Abmarsch vom Fahrzeug stand man versammelt ums Loch. Laut vorrecherchierten Angaben war bekannt, dass sich in unmittelbarer Nähe noch ein Loch befinden sollte. Dass sich dieses in unmittelbarer Spuckweite versteckte, wurde natürlich erst nach der Befahrung entdeckt.

Zweite Umstiegsstelle nach oben.Zunächst versuchte sich Herr Wipplinger am Seileinbau, scheiterte aber am äußerst tückischen Achterknoten. Nach kameradschaftlicher Hilfe war das 50m Seil schließlich vorbildlich eingebaut und Hr. Wolfram rückte - bewaffnet mit Schraubenschlüssel und Laschen - ein. Um ein wenig professioneller zu wirken, waren Funkgeräte vorhanden, die selbstverständlich schon benutzt wurden, als noch Sichtkontakt bestand.

Nachdem die erste Umsteigstelle eingerichtet war, legte auch Herr Wipplinger Hand an und startete seinerseits den Abstieg. Wie in einem Kanon baute Herr Wolfram eine Umsteigstelle nach der anderen ein und die Kameraden folgten ihm verzögert auf den frei gewordenen Seilabschnitten. An Ausstieg aus dem Seil war nicht zu denken, da es immer so gut wie senkrecht nach unten geht. Erst nach rund 50m Abseilerei ist der Schacht verblockt und Herr Wolfram klinkte sich aus um ein Päuschen einzulegen.

Der mutige CaveSeeker kann gar herrlichen Sinter fotografieren. Frei schwebend auf allen Ebenen.Für die folgende Engstelle fehlte es an Motivation, so wurde begonnen, dem etwas reizlosen Gang fotografsich alles menschenmögliche abzugewinnen. Und das ist nicht viel. Vereinzelte Tropfsteine, ein wenig Sinter hier und da. Erschwerend kam hinzu, dass sich Herr Seeleitner zunächst bis zur Pelibox von Herrn Wipplinger abseilen musste (die an Herrn Wipplinger befestigt war), um seinen Blitzschlampendienst anzutreten. Doch auch diese Hürde wurde irgendwann, wenn auch spät, überwunden und der Meister begann mit der Digitalisierung. Durch die Fixierung der Knechte ans Seil bot sich nur wenig Gestaltungsspielraum, von der Optik her kann der Schacht jedenfalls nicht unbedingt überzeugen.

Nachdem die unteren, interessanten Teile ausreichend abgelichtet waren, begab man sich wieder an die Oberfläche. Am unangenehmsten bleiben die letzten 5m in Erinnerung - ziemlich eng. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass man für dieses Loch nicht unbedingt nach Slowenien fahren müsste, und selbst wenn man schonmal da ist, nicht zwingend rein muss.

 
Erzeuger: Text: Jürgen WipplingerText: Oliver WolframText: Florian SeeleitnerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Oliver WolframBildassistenz: Florian Seeleitner 29.01.2012 - 23:32:18

Bilder: Blick nach oben - nach nur 5 Metern Engstelle.Hier baut man offenbar noch Netze. Selten gesehen in einem Loch.Der Tiefpunkt. Darunter wirds zu eng.Bodenimpression.Noch ein Blick nach ganz unten.Von der vorletzten Umsteigstelle nach unten. Hockend: Wolfram mit Mahlzeit.Von der vorletzten Umsteigstelle nach oben. Keuchend: Seeleitner mit Prusik.Mit starken Durchblutungsstörungen im Schrittbereich kann freischwebend im Schacht auch mal Altsinter fotografiert werden.Der mutige CaveSeeker kann gar herrlichen Sinter fotografieren. Frei schwebend auf allen Ebenen.Zweite Umstiegsstelle nach unten.Zweite Umstiegsstelle nach oben.
 
NEUEN KOMMENTAR ERSTELLEN
NAME:
KOMMENTAR:    
TYP: KOMMENTAR KORREKTURVORSCHLAG ERWEITERUNGSVORSCHLAG REAKTION AUF KOMMENTAR
IQ VERIFIZIERUNG: