| Höhle: |
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Osterloch Rohrbach [F4] |
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| Lage: |
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Oberpfalz, Regensburg, Kallmünz, Rohrbach |
| Koordinaten: |
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N49°11.3689' E11°56.1747' [390m] 69AB9AB0-EEB8-11DD-B332-0019D1127B5A |
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| Typ: |
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vollständig verbrochenes Trockenloch |
| Länge: |
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169 m |
| Bewertung: |
![Bewertung der Höhle im Bereich von 0 [ähnlich Bierzelt] bis 100 [unvorstellbar]. Es gehen zum einen die Wirkung der Höhle, als auch der Anspruch, den sie stellt mit in die Punktzahl ein.](../../images/fragebollern.gif) |
12 |
| Anspruch: |
![Schwierigkeitsgrad der Höhle im Bereich von 0 [für Rollstuhlfahrer] bis 10 [für extrem schlanke Männer].](../../images/fragebollern.gif) |
8 |
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| Höhlenbuch: |
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| Material: |
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a bisserl Seil für den Schacht |
| Getier: |
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uninteressant |
| Verschlossen: |
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nein |
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| Gesamtzeit: |
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1:41 Stunden |
| Bekriecher: |
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| Auszeichnungen: |
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| Spektakuläres: |
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| Missionen: |
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| Wiki: |
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| Beschreibung: |
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Bereits am Namen der Höhle lässt sich vom Kenner erahnen
wo die Höhle liegt: in der schlimmen Oberpfalz. Der Oberpfälzer, von Natur aus maulfaul
und katholisch, bezeichnet Höhlen schlicht als „Loch“. Diese „Löcher“ werden dann
wahlweise mit dem Prefix „Wind...“, „Hohl...“ , "Räuber.." oder „Oster...“ geschmückt
und fertig ist der Höhlenname!
Bekanntermaßen ist die Oberpfalz nicht klein. Höhlen gibt
es auch nicht wenige. Deshalb gibt’s in der Oberpfalz gleich mehrere Osterlöcher.
Da in der Umgebung wirklich sehr schöne Höhlen zu finden sind, erwartet man hier
natürlich auch was Spektakuläres. Leider wird man aber enttäuscht.
Der Zustieg zum Loch ist nicht gerade einfach. Entlang eines Radweg hinter Rohbach
deutet am Fuße eines stark bewachsenen Hanges ein Zeckenwarnschild den beschwerlichen
Aufstieg zum Osterloch an. Das Schild warnt
durchaus nicht umsonst vor den ungeliebten Zeitgenossen, sogar weit innerhalb der
Höhle konnten schon Holzböcke gesichtet werden, die sehr wahrscheinlich durch Tiere
eingeschleppt wurden. Die Höhle ist zwar viel zu groß für eine Unhöhle, hat dafür
aber wenig zu bieten - oder besser: nichts. Eine zentrale, große Halle öffnet sich
kurz hinter dem Eingang, die allerdings extrem stark von Versturz geprägt ist. Sie
erinnert ein bisschen an das „Alfelder Windloch“, im Gegensatz zu diesem ist das
Osterloch aufgrund der überschaubaren Räumlichkeit aber auch Leuten zu empfehlen,
deren Orientierungssinn beim Konsumieren von Formel Eins Übertragungen hoffnungslos
verkümmert ist. Von der großen Verbruchhalle zweigen allerlei Spalten ab, die jedoch
fast alle nach wenigen Metern unspektakulär enden.
Mit optischen Reizen geizt der Hohlraumes auf sehr hohem Niveau, schmucke Tropfsteine
sucht man vergebens, nur im hinteren Bereich der Höhle trauern ein paar unglückliche
Alt-Versinterungen unter einer Rußschicht ihren abgebrochenen
Freunden nach.
Irgendjemand hat mit deutscher Gründlichkeit die Höhle vermessen und alle Messpunkte
mit roter Farbe an die Wand gepinselt. Deshalb kann man - gleich einer Schnitzeljagd
- die Nummern der Reihe nach abklappern und landet somit in einem einigermaßen spannenden
Schacht der sowohl nach oben als auch nach unten führt.
Klettert man den Schacht nach oben, verliert sich der triste Eindruck des Hohlraums
ein wenig, aber leider kündet schon relativ bald die verwurzelte Decke das obere Ende
der Höhle an.
Runterzu hat man einen weißen Pfeil an die Wand einer ca. 8m tiefen recht
engen und senkrechten Spalte gepinselt. Die weißen Pfeile finden sich auch in sämtlichen
anderen Höhlenteilen. Mutige Gestalten quetschen sich den Schacht einfach so nach
unten, die etwas vorsichtige Natur flucht gewaltig, da das Seil ständig an irgendwelchen
Verbruchblöcken hängen bleibt. Unten im Schacht wird es wieder geringfügig geräumiger,
der Boden ist komplett mit Sand bedeckt und abschüssig. Von der einen Seite mündet
eine weitere noch tiefere Spalte auf den Schachtboden, deren ebenfalls enger Einstieg
weiter oben zu finden ist. Folgt man der Schräge nach unten findet man ein brutalst
enges verlockendes Loch im Boden, für dessen Bezwingung jedoch ca. 90% der Erdbevölkerung
einfach zu fett sind. Zugleich dünne und kleine Personen können hier noch eine mäßig
enge sandgefüllte Schlufstrecke von ca. 10m Länge mit kleinen Kammern erkunden. An
die Wand einer Kammer haben wohl die Urheber der weißen Pfeile zu Großmutters Zeiten
den Satz "Wir suchten s'Teifi" geschmiert. Sonst kann man außer riesigen
Haufen Fledermauskot nichts Besonderes erkennen.
8 Punkte bei Anspruch gibts wegen des krassen Zustiegs und den üblen Engstellen und
12 Punkte bei Optik vor allem wegen des tollen Zeckenschilds am Wegesrand. Dennoch: Sogar
Gute Zeiten, Schlechte Zeiten ist spannender als der Ausflug ins Osterloch.
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| Erzeuger: |
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Bohrer
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20.01.2009 / 15:51:53 / 318 / 89.54.74.11 / ERWEITERUNGSVORSCHLAG / ÖFFENTLICH
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Nach dem "verlockenden Loch" gehts noch ca 15m weiter, endet dann aber recht hoffnungslos. Hier war jemand in den 30er Jahren mal auf der Suche nach dem "Deifi", wohl auch die Urheber der lustigen weißen Pfeile...
Hr. Pesahl fand bei einer vorgegangenen Erkundung eine begehbare Fortsetzung nach oben...
Bei der letzten (mittlerweile schon 5ten, Gesamthohlraumzeit mittlerweile geschätzte 14h) Erkundung meinerseits bin ich auf eine nochmal deutlich tiefere Spalte gestoßen, Durchbruch beim nächsten Besuch...
Irgendwas muss´s doch da no geben, die Hoffnung stirbt zuletzt!!
Osterloch rockt! |
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blabla
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07.02.2009 / 15:14:45 / 324 / 79.209.65.252 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
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hey Bohrer,braucht man dazu ein seil oder sonstige Ausrüstung,oder ist sie frei begehbar? |
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Bohrer
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07.02.2009 / 15:28:06 / 325 / 89.54.4.202 / REAKTION AUF KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
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Geht ohne Seil, is allerdings a bissl anstrengend wieder raufzukommen... Und merk dir unbedingt die Stelle wo du runtergekommen bist! Mit Seil is s auch ned viel leichter, überall scharfe Kanten (siehe Missionsbeschreibung)... Auf die weißen Pfeile achten! Ist eh bald wieder ne Begehung geplant, evtl Neulandpotential... Schreib mich einfach mal an! |
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HerzogIkzorn
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08.03.2009 / 11:29:28 / 334 / 79.209.4.134 / KORREKTURVORSCHLAG / BBE 22
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vertraulich link |
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Bohrer
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08.03.2009 / 12:59:19 / 335 / 89.54.19.125 / KORREKTURVORSCHLAG / ÖFFENTLICH
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Ich glaub hier wurden Anspruch und Bewertung verwechselt, kann des sei? |
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ENERGY
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09.03.2009 / 22:13:23 / 336 / 217.237.81.25 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
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Jo würde auch sagen Anspruch 9 und Bewertung bei 10 rum wäre stimmiger.... |
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HerzogIkzorn
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25.03.2009 / 17:28:01 / 342 / 79.209.31.101 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
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Saucool! Ganz unten ist ein "-" zu wenig, deswegen ist der ganze folgende Text fettgedruckt |
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Wipplinger
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25.03.2009 / 23:44:20 / 343 / 77.22.191.170 / KOMMENTAR / ÖFFENTLICH
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Erledigt. Das mit der Schauhöhle auch. |
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| Links: |
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| Skizze: |
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| Legende: |
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