| Höhle: |
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Mordloch Verknüpfung |
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| Mission: |
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78 - Eingenässt |
| Datum: |
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  [Sonntag] |
| Zeitrahmen: |
![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
7:30-19:50 [12:02-12:41] |
| Nettozeit: |
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0:39 Stunden |
| Prozentsatz: |
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2.1% |
| Mobil: |
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Höhlenpassat |
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| Mannschaft: |
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| Besprechung: |
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Wahrscheinlich war es der nervige Gestank von Chlor und Algen,
der sich vier CaveSeekers an jenem denkwürdigen Sonntag, in aller Herrgottsfrüh,
in Oberbayern zusammenfinden lies.
Chlor und Algen? Immerhin zwei anwesende Kameraden bereiten sich zur Zeit auf die
OWD- (Open Water Diver) Prüfung im Hallenbad zu Stein (Palm Beach) vor.
Als besonders denkwürdig mag erachtet werden, dass zum ersten Mal Weibsvolk
zum Badespass anwesend war.
Erste Station solle das Mordloch werden. Da die Woche über die Schneeschmelze
eingesetzt hatte, gab man sich keiner Illusionen hin. Es war mit Hochwasser
zu rechnen. Was sich dann aber aus dem Höhlenportal ergoss, verschlug uns
den Atem. Die Bilder vom Montag derselben Woche vor Augen nur ungläubiges
Staunen: Knietief, zumindest für die zukünftigen Rattengang-Anwärter, ergossen
sich die Fluten aus dem Höhlenportal.
Trotzdem frohgemut, da ja jetzt offensichtlich keine Apnoe-Siphon-Aktion bevorstand,
machten sich die vier auf den Weg in den Hohlraum. Die extrem starke Strömung,
untermalt von der eindrucksvollen Geräuschkulisse eingezwängter Wassermassen
hinterließ bei allen vieren einen wohligen Schauer. Oder war´s doch die Kälte?
Nach ca. 70m, noch vor erreichen der Führungsleine des ersten Siphons, verschwand
die Höhlendecke im Wasser. Geschafft!
Doch Halt! Es gibt da noch die Apnoe-Fraktion aus Oberbayern: Gegen die
starke Strömung stemmend, wurde Unterwasser eine Auftauchstelle jenseits der
Engstelle gesichtet. Nach Rücksprache mit den Kameraden wurde von allen diese
Stelle betaucht. Ein weiterer Vorstoss war trotz aller Versuche in Apnoe nicht
mehr möglich. Auch die Führungsleine konnte noch nicht gesichtet werden.
Der Rückweg wurde entsprechend gut gelaunt überstanden, spülte die Strömung unsere vier Kameraden
geradewegs aus dem Schlund des Mordloches. So wäre es wohl auch den sterblichen
Überresten des Herrn Oberförsters ergangen, hätte der Mörder seinen Rand gehalten.
Was für ein blödes Versteck.
Das Kind im Manne verlangte nach weiterer Aktivitäten,
und so wurde noch mehrmals die Ablaufröhre unter dem Forstweg hindurch beschwommen.
Sodann wurden die Klamotten gewechselt und sorgsam verstaut.
Die Ponyflaschen und Kaltwasserlungenautomaten sind schon bestellt...
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| Bilder: |
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