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Missionsbeschreibung -

Logarcek Jama

ÖFFENTLICH
Höhle: Logarcek Jama interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 442 - Olmfreie Zone
Datum: [Freitag]
Zeitrahmen: 9:15-22:51 [11:28-18:23]
Nettozeit: 6:55 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Konokrassmobil
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Florian Seeleitner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Roland Konopac interne Verknüpfung.Verknüpfung
Johanna Bartos interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Mit einer unerreicht pünktlichen Abfahrt mit nur ca. 11 Minuten Verspätung begann der Tag bereits weit außerhalb jeder Norm.

Höhlenforscher Konopac entspannt sich.

Ziel war das Aufsuchen des -Slowenen mit Campingplatz in Laze. Trotz offener Opposition von der Seite Herrn Wipplingers wurden seine vollständig stimmigen Argumente überhört:

  • Dort ist generell alles Scheiße.
  • Nur Leute und hausen dort.
  • Totgehatschte Löcher voll mit nichts anderem als Dreck.
  • Die Fahrt dorthin dauert 1h.
  • Alles schon gesehen.
  • Sogar die Ingolstädter waren schon dort.
  • Sollte mir das über den Weg laufen, bleibt mir nichts anderes übrig, als es zu . Und wer schafft dann die Reste ins nächste Loch?

  • Frische Makkaronis. Immer wieder schön.Doch Höhlenarchitekt Konopac hatte eine fixe Vereinbarung mit der ARGE Grabenstetten um Punkt 9:30 Uhr. Insbesondere die Anreisezeit wurde rigoros auf maximal 20 Minuten zusammengestrichen. Und so fuhr man los. Herr Konopac mit 485 Nm, "Gruppe Informatik" mit gefühlten 13 Nm.

    Nach bereits 55 Sekunden war von Herrn Konopac auf der Autobahn nichts mehr zu sehen. Immerhin: Herr Konopac bediente ein Mobiltelfon und kündigte an vorzufahren, als Herr Wipplinger bestätigte, dass die Informatikgruppe schon Vollgas fahre. Er gab noch den Tipp bei "Unec" von Autobahn abzufahren. Die darauf folgende Irrfahrt der "Gruppe Informatik" durch den Karst dauerte trotz zahlreicher GPS-Geräte exakt 1h.

    Wenig Wasser im Loch. Wenn, dann ist es dreckig. Nur nicht hier.Herr Konopac traf pünktlich, die "Gruppe Informatik" mit 40 Minuten verdienter Verspätung vor Ort ein. Unerwartet musste festgestellt werden, dass zum einen die Straße zum -Slowenen, als auch die Innenausstattung der Behausung einer gründlichen - wenn auch preiswerten - Überarbeitung unterzogen worden ist. Trotzdem ist dort - nach Meinung des Autors - alles Scheiße.

    Nach einigen Minuten entspannten Schwäbelns (tatsächlich der bevorzugte Dialekt des Autors) war klar, was von vornherein klar war: Die Alten gehen ins alte und totgehatschte Loch "Logarcek" - in der Hoffnung einen Grottenolm ablichten zu können, die Jungen gehen mit den Schwaben ins alte und totgehatschte Loch "Najdena" - in der Hoffnung einen Grottenolm sehen zu können. Die Wege trennten sich.

    Konopac: Denkend über frischem Höhlenplan.

    Einer alten Tradition folgend, wurde zunächst wieder die gute "Gradisnica" aufgesucht und an deren Eingang direkt mehrfach eingeschissen. Wie immer eigentlich. Herr Seeleitner sagte einfach nur " nein " und ersparte Herrn Wipplinger die Entscheidung. Frau Bartos musste enttäuscht ihr SRT wieder einladen und Herr Konopac konnte völlig entspannt zugeben, wenn die Herren Seeleitner und Wipplinger nicht den Schwanz eingezogen hätten, hätte er seinen geltend machen müssen, usw usf... Hier braucht der CaveSeeker offenbar einige Wochen der mentalen Vorbereitung, um dieses Loch endlich bezwingen zu können, siehe Kacna. Oder er fällt einst im Schutze der Nacht ein. Im Endeffekt war - außer Frau Bartos - aber jeder froh, das Weite suchen zu können.

    Der CaveSeeker: Direkt am Loch. Ein paar größere Formationen. Mit Mensch.Es folgte die Vorfahrt zur Logarcek. Mit dem Kono-Mobil schafften es die Alten den Spuren des einheimischen Landmaschinenfahrers zu folgen - bis direkt an den Eingang. Das Alter hat sich diesen Komfort verdient. Ohne Zweifel.


    Die Herren Konopac und Wipplinger - letzterer trotz verlorenem Kreuzband - sowie Frau Bartos waren zügig im Loch unterwegs: Es galt sich ca. 18 Meter abzuseilen. Herr Seeleitner allerdings - seineszeichens oberbayerischer Sicherheits- und Gummibärenbeauftragter - benötigte einige -Minuten, um die erste und einzige Umsteigstelle des Tages zu meistern.

    Zunächst war der Hohlraum exakt so wie er in Erinnerung geblieben war: trostlos - und totgehatscht. Doch dann wurde an exakt der richtigen Stelle rechts abgebogen und die Dinge wendeten sich zum Guten. Erst als eine für den Angstneurotiker nur sehr, sehr schwer zu überwindende Querung mit bereits eingebautem Seil zu bezwingen war, wurde der Vorwärtsdrang doch sehr einschneidend und ausgiebig gebremst.

    Frau Bartos in der 7-Sekunden/Stunden-Querung.Immerhin zieht hier ein größerer Schacht in dunkle Tiefen und will am lehmigen und steil abfallenden Rand umrundet werden. Der Franke hätte zwar an dieser Stelle nicht einmal im Traum daran gedacht, ein Seil einzubauen - und das nicht nur wegen seinem berüchtigtem Geiz. Das Gehirn des Oberbayern hingegen verbindet ein fest eingebautes Hilfsseil sofort mit einer unüberwindlichen Problemstelle.

    Nur zum Spaß wurde die Zeit genommen, die der Knie-Älteste benötigte, um die Querung zu meistern: 7 Sekunden, welche auf Video dokumentiert wurden. Der Oberbayer hingegen hatte vorher bereits gefühlte 7 Stunden benötigt - und diese Zeit schaffte er nur, weil ihm von zwei Seiten motivierende Drohungen zugerufen wurden. Baldiges Ableben wurde ebenfalls mehrfach in Aussicht gestellt. Die Kamera von Frau Bartos zeichnete diese Querung und die Zurufe zwar in Teilen auf, aber als der Speicher volllief, löschte Frau Bartos kurzerhand diese oberbayerische Dokumentation des Leidens.

    Während der nun schon sehr langen Befahrung und der noch nicht abgeschlossenen Querung aller Kameraden äußerte Frau Bartos wiederholt Sorge über ihre Hunde. Diese saßen eingesperrt im Auto, welches zwar im Wald im Schatten stand, aber vielleicht... Herr Konopac, weit in der Höhle voraus, kam desöfteren zurück um Frau Bartos zu beruhigen und um sich über den Stand des Fortkommens des Oberbayern zu erkundigen.

    Dieser befand sich noch immer in der 7-Sekunden-Querung. Herr Konopac beschloss, da noch weitere Querungen, diesmal ohne Seil, angestanden hätten, das Drama zu beenden und als Blitzsklave für Herrn Wipplinger zu dienen. Alternativ hätte er Frau Bartos aus dem Loch zu den Hunden begleitet. Keine Bilder, undenkbar! Also entsann er einen Plan, zumal die besten Fotomotive eh schon passiert wurden.

    Genau 10 Meter hinter der Querung, war dann für Herrn Seeleitner, welcher seinen Alptraum endlich hinter sich hatte, und Herrn Wipplinger sodenn abrupt Schluss: Herr Konopac berichtete vom knietiefem Schlamm 90 Meter weiter, der vor dem bereits durch ihn gesichteten Siphon lag. Links wäre ein durch den Schlamm unereichbares Seil. Rechts im Siphon seien sicher die Olme, jedoch ebenfalls unerreichbar. Die Lüge mit der Schlammhöhe wurde zwar durch Herrn Wipplinger sofort a ls solche enttarnt - schließlich waren die konopacschen Stiefel nur maximal knöchelhoch mit feuchtem Dreck bedeckt - wurde aber dennoch dankbar angenommen.

    Die Aussage Der Rückweg war - wie immer - geprägt von der Erstellung einiger Fotos. Aber nur solange bis man wieder am bereits vorher bekannten Bereich der Höhle angekommen war. Ab da lieferten sich die Herren Konopac und Wipplinger ein Alte-Männer-Rennen durchs Loch. Und obwohl Herr Wipplinger zuerst am Ausstieg war, ließ er es sich nicht nehmen, Herrn Konopac zuerst aufzusteigen zu lassen - aus Freundlichkeit oder Kräftemangel ist ungewiss.

    Herr Wipplinger folgte schwer versehrt, während Frau Bartos ungeduldig auf ihren Part als Dritte wartete. Sogar Herr Seeleitner, von allen mit Bedacht auf den letzten Platz verwiesen, war ungewohnt zügig an der Oberfläche - aufwärts bereitet offenbar weniger Probleme.

    Und ... den Hunden ging es gut.

     
    Erzeuger: Text: Jürgen WipplingerText: Roland KonopacBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Florian SeeleitnerBildassistenz: Roland KonopacBildassistenz: Johanna BartosAnfahrt: Roland Konopac 29.01.2012 - 23:32:17

    Bilder: Der Wendepunkt. Direkt nach der 7-Sekunden-Querung und vor der Stelle der Lüge.Mensch an Sinterbecken.Hier ist schön zu beobachten, dass der Boden den Lochs stellenweise sehr stark von Lehm geprägt ist. Frau Bartos fast bis zum Hals im Dreck.Beeindruckender Neusinter.Die Aussage Von innen beleuchtetes Loch im Boden.Wenig Wasser im Loch. Wenn, dann ist es dreckig. Nur nicht hier.Neben Sinterfällen können auch Sinterstürze fotografiert werden.Immer wieder gern gesehen: Hinterleuchtete Sinterfahnen.Ein trockengefallenes, aber dennoch gut erhaltenes Sinterbecken am Wegesrand.Bis dato nicht nicht gesehene Excentrics. Schwacher Trost für die nicht vorgefundenen Olme - aber immerhin.Sinterbecken auf aktivem Sinterhaufen.Frische Makkaronis. Immer wieder schön.
     
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