| Höhle: |
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Lipiska Jama [311] |
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| Lage: |
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Slovenien, Sezana, Lipica |
| Koordinaten: |
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N45°41.023' E13°52.9663' [394m] 0DF2ED00-224B-11DF-B076-001C42000009 |
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| Typ: |
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Ultrarießentropfsteinhöhle mit Schauhöhlencharakter |
| Länge: |
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1294 m |
| Bewertung: |
![Bewertung der Höhle im Bereich von 0 [ähnlich Bierzelt] bis 100 [unvorstellbar]. Es gehen zum einen die Wirkung der Höhle, als auch der Anspruch, den sie stellt mit in die Punktzahl ein.](../../images/fragebollern.gif) |
68 |
| Anspruch: |
![Schwierigkeitsgrad der Höhle im Bereich von 0 [für Rollstuhlfahrer] bis 10 [für extrem schlanke Männer].](../../images/fragebollern.gif) |
5 |
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| Höhlenbuch: |
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| Material: |
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Nichts. Vielleicht wäre ein Spazierstock ganz bequem. |
| Getier: |
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div. Fledermäuse. |
| Verschlossen: |
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immer. Zunächst halbherzig, danach richtig. |
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| Gesamtzeit: |
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6:38 Stunden |
| Bekriecher: |
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| Auszeichnungen: |
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| Spektakuläres: |
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| Missionen: |
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| Wiki: |
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| Beschreibung: |
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Ein wahrlich riesiges Loch.
Direkt am Strassenrand entdeckt der aufmerksame CaveSeeker eine Doline. Eine Doline
wie jede andere auch. In der Gegend nichts besonderes. Bei näherer Betrachtung fällt
jedoch eine Art Klettersteig auf, der zunächst nur bis zu einer Tür aus verrostetem
Baustahl führt.
Türen generell abgeneigt, seilt sich der CaveSeeker stattdessen direkt in die Doline
ab - vorbei an der Tür und unter Nichtbeachtung des Klettersteigs.
Nun befindet man sich in einer schon sehr geräumigen Halle,
die allerdings nicht sehr vom einfallenden Tageslicht profitiert: alles tot. Am Boden
lassen sich jedoch ein paar kleinere - aber dennoch quicklebendige - Versinterungen
ausmachen. Die Hoffnung ist geweckt.
So steigt man aufrechten Schrittes den Eingangschuttberg hinab. Kein Bücken. Kein
Kriechen. Einmal eine Leiter. Dann der Schock: Eine zweite Tür. Diesmal massiver
und nicht umschiffbar.
Für solche Fälle hat der CaveSeeker immer reichlich Werkzeug
am Start. In diesem speziellen Falle glücklicherweise funktionierende
des passenden Schlüssels. Hinter der Tür angekommen - es musste
sich tatsächlich kurz gebückt werden - wurde sofort klar, dass auch hier selbst drei
Scurions nicht ausreichen würden. Um den Dimensionen des Lochs gerecht zu werden,
müsste wohl ein Flakscheinwerfer zum Einsatz kommen.
Die zunächst nur haushohen Tropfsteine - die aufgrund ihrer
Grösse bereits schon nicht mehr ausreichend beblitzt werden konnten - werden mit
jedem weiteren Meter durch noch höhere Exemplare abgelöst. Am Ende steht man in einer
riesigen Halle, die von zwei 20 Meter hohen, aktiven Tropfsteinen dominiert wird.
Bis hierhin hat man nie den Klettersteig verlassen. Aber seinen Körper bereits ca.
20 - oder auch 60 - Meter (je nach persönlichem Zustand) in die Tiefe gewuchtet.
Da das Loch insgesamt allerdings 230 Meter tief sein soll, liegt hier der größte
Brocken noch vor einem im Dreck.
Dann das Unfassbare: Schlufen. Nicht nur einmal - nein zweimal.
Und das auf ca. 10 Metern Strecke. Beinahe ist man versucht, die Mission aufgrund
dieser Strapazen abzubrechen. Doch dann steht man in einem Gang, der an Größe schwer
zu schlagen sein wird. Für Franken: Eine Druckröhre mit einem Durchmesser von 60
Metern. 30 Grad nach unten führend. Über 30 Minuten lang. Und das bei strammem Marsch.
Hin und wieder steht ein vereinzelter Tropfstein am Wegesrand. Aber nur selten -
und wenn, dann handelt es sich um eher traurige Exemplare. Kompletter Charakterwechsel
hier unten.
Am tiefsten Punkt angekommen, steht man an einer weiteren
Tür. Hier wird nach einem weiteren Fluss gegraben - so hört man. Offenbar will der
Slovene endlich seinen eigenen Anschluss ans Mittelmeer. Unterirdisch.
Fazit: Ein sehr, sehr großes Loch, dass man nicht bis zum Ende gesehen haben muss.
Die 20 Meter Tropfsteine in der Halle der Giganten, sollten allerdings - zumindest
einmal - auf jeder Netzhaut angekommen sein.
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| Erzeuger: |
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eiswolfi
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23.03.2010 / 17:07:26 / 412 / 192.35.17.13 / KOMMENTAR / BBE 150
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vertraulich link |
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| Links: |
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| Skizze: |
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| Legende: |
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