| Höhle: |
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Leutenbacher Tropfsteinhöhle Verknüpfung |
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| Mission: |
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424 - Überkopfgroße Hindernisse |
| Datum: |
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[Dienstag] |
| Zeitrahmen: |
![Gesamtmissionszeit von Abfahrt bis Ankunft. [Kernzeit verbracht im Hohlraum].](../../../images/fragebollern.gif) |
17:30-22:33 [19:22-20:29] |
| Nettozeit: |
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1:07 Stunden |
| Prozentsatz: |
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100% |
| Mobil: |
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Evasion |
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| Mannschaft: |
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| Auszeichnungen: |
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| Wiki: |
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| Besprechung: |
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Schauplatz des nerven-zerreißenden
Geschehens war das wunderschöne Leutenbacher Tal. Man parkte das robuste Evamobil
gekonnt in einer hüfthoch bezeckten Sommerwiese und markierte gekonnt die Region.
Den zu bezwingenden Berg vor Augen, musste die notwendige Motivation - wie so oft
- erst durch massiven Selbstbetrug zusammengekratzt werden: "Der Heumann hat gsacht...",
"Schee werds wern...".
Typisch für Franken, prophezeite das Navigationsgerät einen anstrengenden Aufstieg,
der irgendwann später am Berg auch tatsächlich den Schweiß in den Schlaz drückte.
Schnell fand man sich - hin und her gerissen zwischen Null-Bock und Neugier - an
den steilsten Hängen der Fränkischen Schweiz wieder, konnte der fantastischen Landschaft
aber nur sehr wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Überleben war wichtiger.
Merksatz : Wer
vor dem Höhlengang und nach einem Gang zum Schachtelwirt, dort nicht sofort den Stuhlgang
folgen lässt, wird während des Höhlengangs beständige Probleme im Heckbereich haben.
Nach einer besonders langen Suchphase, fand man schließlich ein fettes Durchstiegsloch
und gleich daneben auch die Leutenbacher Tropfstein Höhle. Glücklicherweise
genoss man vorher doch noch die atemberaubende Aussicht, die sich vom Felsen über
dem Loch bietet.
Man schob sich ins Loch. Herr Bugelmüller voraus. Herr Wipplinger von allen überholt
und gewohnheitsmäßig als Letzter. Da man nichts erwartet hatte, war die Enttäuschung
nichts vorzufinden nicht allzu groß.
Wichtig : Kein Tropfstein im ganzen Loch. Und: Im Gegensatz zum alten
MacBook Air, hat das neue keine Tastaturbeleuchtung mehr. Was scheiße ist.
Am Ende angekommen, entpuppte
sich eine Kuhle im Boden als Massengrab. Die Vertiefung im Boden stellte ein ausbruchsicheres
Gefängnis für einige Feuersalamander dar, die dort zahlreich verendet sind. Wie sicherlich
allen bekannt ist, sind Feuersalamander nachtaktive Amphibien im dezenten schwarz-gelb-Tarn.
Tagsüber ziehen sie sich in dunkle Verstecke, wie z.B. Höhlen zurück. Die Leutenbacher
Tropfsteinhöhle scheint jedoch kein wirklich gutes Versteck zu sein.
Man prüfte geübten Auges
den Zustand aller Exemplare und stellte bei den Tieren schnell den weitgehend irreversiblen
Zustand der Verwesung fest. Nur ein Exemplar hob stark reaktionsverzögert den kleinen
Kopf: Kemal.
Kemal - ein Jungtier - schien den Kampf noch nicht aufgegeben zu haben. Schnell befand
man Kemal solle ein Chance erhalten seinen Mit-Lurchen von dieser schrecklichen Höhle
berichten zu können - hob ihn behandschuht aus dem Loch.
Während die Kameraden mit dem Ablichten der Höhle beschäftigt waren, bahnt sich Kemal
in Zeitlupe - aber zielstrebig - seinen Weg zum Höhlenausgang. Immer wieder wurde
er durch Hindernisse - wie z.B. überkopfgroße Steine - aus der Bahn geworfen. Er
fühlte sich außer Stande, seinen kleinen Körper um ein Hindernis herum zu bewegen.
Er versuchte den direkten Weg. So sah man sich erneut gezwungen einzugreifen und
ihm den richtigen Weg zu zeigen.
Als man sich wieder auf den
Heimweg machte, hatte Kemal schon ein gutes Stück Weg zurück gelegt. Ob er die Höhle
jemals wieder verlassen hat, ist nicht überliefert. Aber wir glauben an Kemal. Ganz
fest.
Es war noch hell, als man aus dem Loch kroch - und so ließ man es sich nicht nehmen,
noch einmal auf den Felsen die Aussicht über das schöne fränkische Tal zu belächeln.
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| Erzeuger: |
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 29.01.2012 - 23:32:17 |
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| Bilder: |
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