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Hohlraumbeschreibung - hier stehts.
Höhle:

Leitplankenschacht

Lage: Blaubeuren, Baden-Württemberg
Koordinaten:
Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ: Gegrabener Schacht mit Potential auf richtig mehr
Länge: 20 m
Bewertung: 12
Anspruch: 3
Höhlenbuch: ---
Material: Nix, für Neurotiker Schachtausrüstung
Getier: Extrem viele mutierte und angriffslustige Stechinsekten
Verschlossen: immer
Gesamtzeit: 2:00 Stunden
Bekrochen durch: Jürgen WipplingerRichard Müller
     
Spektakuläres: Blick nach Oben - eigentlich schön, wenn da nicht das Gesicht wäre...
     
Missionen:
     
Beschreibung:

Analog zur Grabung am Aachtopf findet man auch unweit des Blautopfes eine weitere erfolgversprechende professionelle Grabungsstelle. Nur hier steht der Erfolg leider noch aus, wenn es aber zum Durchbruch kommt, dann hat man das Blautopfhöhlensystem angeschnitten und kann in Zukunft auf langwierige und gesundheitsgefährdende Tauchgänge durch den Blautopf verzichten.

Grabungsstelle - schön eingerichtet.Und so gräbt der Schwabe seit Anfang 2006 fleissig ein senkrechtes Schächtlein in eine Doline, die er sich vorher in jahrelanger Vorarbeit ausgesucht hat. Die Absicherung der Schachtwände erfolgt durch feuerverzinkte, in handliche Stücke gesägte Autobahnleitplanken, welche zum Kilopreis beim Schrotthändler zu bekommen sind. Diese Schachttechnik hat mehrere Vorteile: Zum Einen verfault eine Leitplanke normalerweise nicht, zum Anderen hat die typisch gewellte Form den Vorteil, dass man bequem herauf und herunterklettern kann. Bei einer Tiefe von 20 Metern (Stand Mitte 2006) kann man es den vorsichtigeren Naturen aber durchaus empfehlen zumindest bei ersten Mal Schachtausrüstung anzuziehen. Zum beachtlichen Grabungsfortschritt ist zu sagen, dass die ersten 19 Meter leicht bewegbares Geröll waren und nun eher ekelhafter Lehm rumliegt. Ein Wünschelrutengänger hat aber schon für 22m den Durchbruch vorhergesagt und somit sollten die letzten 2 Meter nur noch eine Frage der Motivation sein.

Kameradschaft Süd.Rund um die Grabunggstelle ist ausser einem ansehnlichen Schutthaufen und nicht wirklich viel zu sehen.

Wenn man aber schon in der Gegend ist, sollte auf jeden Fall der Blautopf mit seinen Heerscharen von Touristen jeglicher Altersklasse besichtigt werden. Hat man sich dann auch ein freies Stück Geländer erkämpft kann man sogar die blauen Wassermassen bewundern und dem Herrn Hasenmeyer in seinem Speleonauten zuwinken.

 
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