Ungewisses Koordinatensystem. Wenns mit WGS84 nicht klappt, dann ist es meißt ED50.
Typ:
Spalt/Schacht/Canyonhöhle
Länge:
1600m, etwa 130m tief
Bewertung:
95
Anspruch:
7
Höhlenbuch:
?
Material:
wenigstens 1 Seil
Getier:
Fledermäuse
Verschlossen:
nie
Gesamtzeit:
13:30 Stunden
Bekrochen durch:
Spektakuläres:
Missionen:
Beschreibung:
Vom Parkplatz geht man annähernd 2 Stunden zum Höhleneingang, welcher sich
nahe der Großen Spielberghöhle befindet. Wenige Meter in der Höhle ist bereits klar,
wie die Höhle zu ihrem Namen kam.
Schnell ist die erste Abseilstelle von 10m Höhe erreicht. Unbedingt anzuraten ist
genaue Ortskenntnis und/oder ein Plan. Allerdings enthält der gängige Höhlenplan
nicht alle Verzweigungen - das macht die Sache ein wenig spannender.
Man folgt von der Verzweigungshalle dem Bachbett über die Kaskaden zur zweiten Abseilstelle.
Eine Rundtour zurück über den Weißen Gang ist möglich, aber trotz Markierungen schwer zu finden.
Die Seile des zweiten Abseilens 15m muß man im Falle der Rundtour natürlich von oben ausbauen.
Spektakulär und nur für stärkere Nerven ist der Überstieg. In der Bärenhalle findet sich der
Abzweig zum Weißen Gang, der heute leider überhaupt nicht mehr weiß ist. Sollte man unerwartet
dennoch eine weiße Decke finden, ist man in einem unkartierten Teil gelandet und garantiert falsch.
Von der Bärenhalle führt ein enger Spalt in die tieferen Höhlenteile mit dem aktiven Flußbett des Canyons.
Nach etlichen Metern auf und ab kann man zum Flußbett absteigen. Um im Canyon nicht naß zu weden muß man
den gesamten Weg ausspreizen.
Kurz vor der letzten Abseilstelle nach ganz unten ist linkerhand oben der Schluf in die Regenhalle.
Dort wird der ungeübte schnell naß. Aus der Regenhalle gibt es einen zweiten Weg nach ganz unten.
Auf diesem Weg findet sich etwas Schmuck.