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Missionsbeschreibung - so wars.
Höhle: Große Schlüssellochhöhle interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 96 - Erdbeeren ohne Sahne
Datum: vertraulich Vertrauliche Informationlink [Sonntag]
Zeitrahmen: 7:00 - 20:40 [10:30 - 17:30]
Nettozeit: 7:00 Stunden
Prozentsatz: 60
Mobil: diverse Höhlenmobile
Mannschaft:
Roland Konopac interne Verknüpfung.Verknüpfung
Besprechung:

An die Franken: hier schwitzt man schon, bevor man am Höhleneingang steht.

Herr Konopac hat sich, da er aus Gewichtsgründen auf Wechselwäsche verzichtet hat, nach halben Weg nahezu vollständig entkleidet - in der Hoffnung die Wäsche möge trocknen.

Leider war dem nicht so und das naße Zeug mußte am Höhleneingang herhalten. Immerhin war man nach kaum 1,5 Stunden Aufstieg angekommen.

Abseilen und Vordringen verliefen in der verzweigungsreichen Höhle problemlos. Am Überstieg mußte Herr Konopac sich jedoch Material zur Selbstsicherung borgen.

Die 5m lange rostige Leiter im unteren Höhlenteil gab Rätsel auf. Im nachfolgenden Canyon wurde Herr Konopac Zeuge einer nie vorher beobachteten Technik: Ein sportlicher Mitstreiter schwang sich ausschließlich an den Armen im Canyon von Fels zu Fels.

Wenn das die Übergewichtigen gesehen hätten. Respekt! Herr Konopac übte lieber Liegestütz und kam damit ebenfalls trocken durch den Canyon - Dafür grüßt der Muskelkater.

Eine weitere Überraschung gab es in der Regenhalle. Hatte doch tatsächlich ein Forscher des VHM einen Regenschirm dabei.

Der Weiterweg durch einen engen Schluf belohte mit reichem Sinter. Bis hierher ist man etwa 100m abgestiegen. Für die letzten Meter bis ganz unten hat die Zeit, der Proviant und ein weiteres Seil gefehlt.

Der Fotoapparat streikte nun ebenfalls. Größtes Problem war die starke Nebelbildung bedingt durch die Feuchte und Anstrengung. Es war zeitweise nicht mehr möglich die eingen Füße zu sehen, geschweige den Gang vor einem. Zudem hatte Herr Konopac Hunger - Anlaß genug umzudrehen.

Ein Verhauer auf dem Rückweg führte in einen nicht kartierten Gang mit einer über weite Strecken schneeweißen Decke.

Leider haben irgendwelche Fachmänner (etwa die Sinterräuber aus dem Silberloch) untere Wandteile bereits großzügig mit Lehm verschmiert.

Froh wieder draußen zu sein, gab es vom VHM Bier und am Auto sogar frische Erdberren, jedoch ohne Sahne. Ein tolles Vorbild für alle Caveseekers - wo meist nur schnell die Rollstühle ausgepackt werden, und dann jeder wortlos in eine andere Himmelrichtung davonrollt.

Bilder: Eingang, zur Verschleierung unscharf. Scharfe Bilder kann schließlich jeder machen.Der Namesgebende Teil, für alte Herren praktisch: die Armlehnen.Der erste Schacht.Dieser Plan wurde mutterseelenallein aufgefunden - ein Eigentümer nicht.Der zweite Schacht.Der Überstieg oben.Das Loch darunter.Bergmilch nahe der Bärenhalle.Hier bekommt der eine oder andere 100 Kiloranzen Probleme ...Der Canyon.Etwas Sinter.Noch etwas mehr Sinter.Wasser, Leiter, Rost und Nebel - aber kein Hirn.Hooligans am Werk - und auch kein Hirn.
 
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