19:30: Müller bei Maccionis Brötchengeber. Voll motiviert wurde die
frisch gewaschene Ausrüstung eingeladen und in einer nach Pommes duftenden
Wolke zur Rakete gebraust.
20:30: Brennendes Fahrzeug vor Parsberg. Keine Toten, nur Bullen - oder besser
gesagt Moosbüffel.
20:45: Stop am Gasthaus zum goldenen M. Mit verwundertem Erstaunen
gefolgt von blankem Entsetzen wird das konvexe
Reproduktionspotential
der anwesenden mit Minirock bekleideten Dorfjugend begutachtet.
21:00: Maccioni lernt Karten lesen und versucht das GPS zu verwenden.
Bier
verhindert auch nur kleinste Erfolge.
21:30: Ankunft am Parkplatz vor dem Loch. Umziehen bei frischen
Temperaturen. Wipplinger weint, weil 500m zu Fuß überwunden werden müssen.
Maccioni
versucht verzweifelt Wasser zu lassen. Müllers paranoid gepackter
Schleifsack krönt den Eindruck: Alles alte Männer!
22:03: Einstieg ins Loch. Alles schwarz, vergammelt und von der Fledermaus zugeschissen. Es wird sich
ausgiebig Zeit genommen um die einstige Schönheit des Lochs im digitalen Bild zu dokumentieren. Traurig.
Vielleicht sponsort ja die Firma Kärcher eine Generalreinigung. Keine
weiteren Vorkommnisse bei der 100% Bekriechung. Naja. Wipplinger hauts
auf die Fresse, aber nicht schlimm - zumindest nicht für die Anderen.
23:00: Ausstieg und Rückmarsch zum Parkplatz. Langes alte-Männer-labern
über den Sinn des Lebens, die Prostata und andere spannende Dinge.
Mission zur Eisenbahnhöhle wird verschoben aufgrund von akutem
Motivationsmangels.
01:00: Ankunft an der Rakete. Alle Autos in Ordnung, trotz oder aufgrund
der Bewachung durch tschechische Parkplatzbewohner.
Fazit: Mehr als einmal muss man wirklich nicht ins Dürrloch.
Vielleicht nochmal in 1000 Jahren, wenn der Sinter wieder weiss ist.