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Missionsbeschreibung -

Buso della Pisatela

ÖFFENTLICH
Höhle: Buso della Pisatela interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 384 - 6:30 Uhr
Datum: [Freitag]
Zeitrahmen: 7:55-19:22 [12:43:-18:26]
Nettozeit: 5:43 Stunden
Prozentsatz: 24%
Mobil:
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Erik Zenkner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Italien, Riva del Garda, Freitag, 4:30:
Die letzte leere Bierdose wird vom Helden dieser Mission auf den Tisch geknallt. Ab ins Bett.

Italien, Riva del Garda, Freitag, 6:30:
Hochfahren aus unruhigem Schlaf. Dr. tritt an, die Protagonisten zu wecken.

Italien, Riva del Garda, Freitag, 7:55:
Abfahrt. Die Sonne brennt. Der Held sitzt nach 2 Stunden schlaf relaxt am Steuer, und navigiert das Fahrzeug 100 Minuten lang über drei Berge. Keine Autobahn, kein Tunnel. Nur ein schmales Weglein, welches am Rande des Abgrundes in dem Fels geschlagen wurde.

Dem Italiener seine Landschaft deutet auf schlimme Löcher hin.Beim Verlassen der befestigten Straße kurz vorm Loch, ist derjenige klar im Vorteil, der nicht mit seinem eigenen Fahrzeug unterwegs ist. Glücklicherweise trifft dieses auf den Helden zu. Nach einem letzten scharfen Bremsmanöver verlässt man den streng riechenden Wagen, um sich in fränkisch anmutender Umgebung auf die 70Meter-Höhle vorzubereiten: Keine Gummistiefel, keine Getränke, keine Nahrung, kein SRT Material.

Nach 70 Metern. Noch immer fränkisch.Die Fotoschachtel fest am Mann wird ins Loch eingerückt. Es hieß, es würde sich um ein sehr schönes Objekt handeln. Doch nachdem die ersten 70 Meter ohne Sinter überwunden waren, lud ein fest eingebautes Seil zum Abseilen ein. Ohne SRT Material eher schwierig. Schnell war klar, dass der Alte Mann sich im Loch dringend um die Fotoschachtel und deren Inhalt kümmern musste, während das Restkontingent zurück zum Fahrzeug schlufte, um das fehlende Material herbeizuschaffen.

Ca. 500 tote Stechmücken später, hatten alle drei ihre Fallgurte angelegt, und drangen weiter ins Loch ein. Nur der Bestäuber blieb zurück.

Der Klettersteig.Zunächst genoss man die italienischen Einbauten, und erwartete jederzeit DEN SEE - und damit das Ende des Lochs. Nur DER SEE wollte einfach nicht auftauchen. Hin und wieder machte man sich Gedanken, ob DER SEE vielleicht ausgetrocknet wäre, oder aber einfach zu klein wäre, um gesehen zu werden - aber immer wieder ging es weiter ins Loch. Ohne Ende.

Traurige Sinterpracht.Dann: Nach der letzten Abseilstrecke, stand man in einer sehr großen Halle, die den Eindruck vermittelte, erst gestern entstanden zu sein. Auch hier: KEIN SEE. Nur ein Telefonkabel, welches weiter in die Tiefe führte.

Also kroch man am Kabel entlang weiter und immer weiter, um endlich EINEM SEE, der allerdings nach eingehender Untersuchung KEIN SEE war, sondern ein Bachlauf - dem natürlich weiter gefolgt werden musste - gegenüber zu stehen.

Kriechen am Rande des Baches.Nirgends fand sich etwas, das es Wert gewesen wäre fotografiert zu werden - nur immer noch mehr Bach und noch größere Hallen. Zwischendurch eine Flasche italienischer Schaumwein.

Schließlich siegte die Vernunft - zumindest beim Helden - und man begann sich zurückzuziehen. In der großen Halle musste dann noch überprüft werden, ob der Fluss unter dem Geröll auch einen Ursprung hat. Dieser Ursprung wurde auch nach etlichen hundert Metern, die gegen die Fließrichtung überwunden wurden, nicht entdeckt.

Übernächtigt, ausgetrocknet und weitgehend verhungert gab man auf. Das Loch ist für den, der mit 70 Metern gerechnet und dann mit 6000 oder mehr Metern konfrontiert wird, nicht auf einmal zu bekriechen.

 
Erzeuger: Text: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen Wipplinger 29.01.2012 - 23:32:18

Bilder: Nach 70 Metern. Noch immer fränkisch.Die erste große Halle.Der mutmaßliche See.Kriechen am Rande des Baches.Traurige Sinterpracht.Zwischendurch hängt mal ein Seil von der Decke.GrabungsutensilienDer Klettersteig.Nochmal Klettersteig.
 
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