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Missionsbeschreibung -

Aven de la Salamandre

ÖFFENTLICH
Höhle: Aven de la Salamandre interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 397 - 2,18 Bilder/min
Datum: [Montag]
Zeitrahmen: 8:30-14:32 [10:03-13:07]
Nettozeit: 3:04 Stunden
Prozentsatz: 68%
Mobil: Stadtmobil
Mannschaft:
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Michael Kreil interne Verknüpfung.Verknüpfung
Peter Lanig interne Verknüpfung.Verknüpfung
Erik Zenkner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

"Essen wie Gott in Frankreich." - 629.000 Treffer bei Google.

Zwei Seeker vor Tropfstein. Zur verdeutlichung der Dimensionen.Selbst der Hardcore-Christ aus dem tiefsten Oberpfälzer Wald - der sich gottesfürchtig kein Bild seines Schöpfers macht - denkt bei diesem Spruch sofort an ein kleines, blasses und eher schmächtiges Menschlein mit tief sitzenden Augen und eingefallenen Wangen. Zumindest sofern er schon einmal versucht hat, in Frankreich Nahrung zu erstehen.

Wer über diesen spitzen Stein stolpert, sollte über eine Armbinde verfügen.Dementsprechend unterernährt verließ man das gute Hotel - nicht ohne vorher noch den Höhepunkt in Sachen Streitkultur erlebt zu haben - in Richtung Loch. Obwohl keinerlei Zeit gewesen war, irgendwelche Gegenstände zu erstehen, war das Fahrzeug voller - sogar viel voller - als bei der Anfahrt. Und das obwohl die leergesoffene Red-Bull-Ersatz-Palette nicht mehr im Fond des Fahrzeuges zum Liegen kam.

Fachmännisch fuhr man nun zum 23-ten Mal die immer gleiche Straße in Richtung Ardeche, um dann plötzlich in eine bis dahin völlig unbekannte Seitenstrasse abzubiegen. Vorbei an Mülltonnen - und noch mehr Mülltonnen - fand man sich nach einiger Zeit auf einer Straße wieder, welche den Eindruck vermittelte, als ob die letzten Befahrer vor einigen Jahrzehnten auch Deutsche waren. Wunderbar. Der Übergang zwischen altem Teer und flacher Vegetation nicht erkennbar. Die breite Straße wand sich durch die weitgehend flache Landschaft. Keine Fahrbahnmarkierungen. Kein Verkehr. Das ganze im beginnenden Herbst bei 20 Grad. Nochmal: Herrlich.

(Orgel-)Pfeife(n)Mit nur leichten Schäden, überwand das Fahrzeug eine französische Panzersperre, nur um einige wenige Meter später vor einer geschlossenen Schranke zu kapitulieren. Die schnell herbeigebrachten Sägen und Wagenheber mussten jedoch unverrichteter Dinge wieder weggepackt werden - die Schranke konnte von Hand geöffnet werden.

Danach wurde zunächst der Weg zum Loch inspiziert und keine weiteren Unwägbarkeiten entdeckt. Ein wenig Großwildscheiße hier, ein paar Zigarettenschachteln dort. Einschlazen. Materialtransport an der Scheiße vorbei und den Entschluss, DREI Seile einzubauen in die Tat umgesetzt.

Seil 1 für Herrn Kreil, Seil 2 für Herrn Zenker und Seil 1 und 3 für Herrn Wipplinger. Korpulenz zahlt sich aus - und weil man auch im hohen Alter noch aus Fehlern lernen kann, wurde der Petzl Stop dieses Mal im Fass gelassen.

Am Boden des imposanten Lochs angekommen (Stichwort Großmeinfelder Windloch, nur 7x größer), wurde im Tropfsteinmeer zunächst ein Ziel ausgewählt, und dann wild blitzend zu diesem vorgedrungen.

Missionsabbruch erfolgte nach einem kreilschen Sturz und 90 Minuten später. Extreme Effizienz, keine einzige Fehlzündung und die Angst vor der Heimreise hatten die Helden zu ungeahnter Produktivität angestachelt.

Der Ausstieg verzögerte sich dann aber doch. Es wurden weitere Bilder gestaltet. Diesmal jedoch leider weitgehend erfolglos. Dafür kam es zu einem beinahe Schädelbruch, als der gute Acentree unter 100 Kilo-Last gegen ein Gesicht schlug. Kein Blut, kein Gehirn - nur Schreie.

Das Leihmobil. Bis an die absolute Grenze beladen.Zu guter Letzt wurde einige Meter unterhalb des Eingangs zum Loch eine Dose Schinkenwurst entdeckt, welche dann einige hundert Kilometer in Richtung Heimat ihren betörenden Geruch im Fahrzeug verströmte.

Fazit: Gold.

 
Erzeuger: Text: Jürgen WipplingerBilder: Jürgen WipplingerBildassistenz: Jürgen WipplingerBildassistenz: Michael KreilBildassistenz: Erik Zenkner 29.01.2012 - 23:32:18

Bilder: Das erste Bild bereits ein Volltreffer. An der Form des Tropfsteins erkennt der CaveSeeker sofort, dass das herabtropfende Wasser seinerzeit einen langen Weg im frien Fall zu überwinden hatte, bevor es am Tropfstein aufschlug.Obwohl sehr viele und auch sehr große Tropfsteine in der Halle zu finden sind, findet sich dank der Dimension des Lochs häufig die Möglichkeit, den Tropfstein vor schwarzem Hintergrund zu fotografieren.Manchmal aber auch nicht.Zwei Seeker vor Tropfstein. Zur verdeutlichung der Dimensionen.Schön zu erkennen, wie die Erde früher noch eine Scheibe war. Bei der Umformung zur Kugel musste in eine andere Richtung weitergewachsen werden. Und dann starb man.Wer über diesen spitzen Stein stolpert, sollte über eine Armbinde verfügen.Staubtrocken und trotzdem noch ein Glitzern am Start. Vermutlich Diamanten.Hier glit schön länger: Wer stürzt, bleibt liegen und wird zurückgelassen.Um dieses Bild zu gestalten, musste der weiteste Weg in Kauf genommen werden. Es hat sich offensichtlich gelohnt.CaveSeeker Suchbild für Anfänger.Es findet sich auch der eine oder andere verstorbene Krüppel am Wegesrand.Und schon wieder: Glitzern.Im Zentrum: Ein Trümmerfeld.Manchmal wachsen sie anders.(Orgel-)Pfeife(n)Abhängen beim Aufstieg.
 
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