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Missionsbeschreibung -

Affeckinger Spaltn

ÖFFENTLICH
Höhle: Affeckinger Spaltn interne Verknüpfung.Verknüpfung
Mission: 149 - Katastrophentourismus
Datum: [Mittwoch]
Zeitrahmen: 16:17-01:13 [20:04-21:25]
Nettozeit: 1:21 Stunden
Prozentsatz: 100%
Mobil: Höhlenpuma
Mannschaft:
Thomas Lindner interne Verknüpfung.Verknüpfung
Jürgen Wipplinger interne Verknüpfung.Verknüpfung
Oliver Wolfram interne Verknüpfung.Verknüpfung
Auszeichnungen:
Wiki:
Besprechung:

Schmied Wolfram am einem der zahlreichen Ausgänge auf hohem Niveau.Ein kleiner Teil der Division Mittelfranken erbarmte sich kurzfristig um einer Lochsuche beizuwohnen, die Herr Lindner bereits mehrmals durch Lobpreisen des unerschöpflichen Potentials des südlichen Frankenjuras einberufen hatte. Eigentlich war es den Franken aber egal ob es hier Höhlen gibt oder nicht - man wollte nur mal wieder ein ordentliches Hochwasser begutachten und davon ein paar anständige Bilder machen...

Fast planmäßig wurde der Zustieg zur Höhle angetreten. Unten angekommen konnte dann das Hochwasser endlich aus nächster Nähe bestaunt werden. Der Zugang zum umworbenen Hohlraum wurde aber durch selbiges erfolgreich verwehrt. Hilflos in den Fluten vorbeitreibende Kleinkinder wurden nicht beachtet.

Herr Lindner schlug deshalb sofort die Alternative des Zugangs von oben vor: „Ned so schlimm, Schachtzeig brauch ma ned, a Seil langt scho!“ Kurze Zeit später hing also das Seil an einem Baum. Die komplette Schachtausrüstung wurde in die Säcke gepackt und in klassischer Art nach Hans Dülfer rutschten die Caveseekers der Reihe nach runter - der eine elegant, die anderen eher anders. Denn die Abseilstelle war länger und erheblich steiler als zunächst vermutet. Zum Glück war es mittlerweile stockdunkel, der unweigerliche Blick in den gähnenden Abgrund und folgende Panikanfälle blieben dadurch aus.

Die Affeckinger Spalte entpuppte sich als überraschend ansprechender Hohlraum in dem lustig umhergekrochen werden kann. Im lustigen oberen Teil wurden in schmucken Spalten einige korrekte Versinterungen vorgefunden die Herr Wipplinger fachkundig als dokumentierenswert einstufte.

Die Freude am Hohlraum konnte nur durch den Gedanken an den unweigerlich anstehenden Wiederaufstieg an der Absteilstelle zeitweise beeinträchtigt werden. Die Aufenthaltszeit in der Höhle wurde durch die Bilddokumentation des Herrn Wipplinger beträchtlich verlängert. Eigentlich war man ja auf relativ rasches Eindringen und Ausfahren eingestellt und hatte deshalb kollektiv an angemessener wärmender Unterbekleidung gespart. Selbst Handschuhe waren nicht im Einsatz.

Ungelenkt, verdreckt und mit vollgeschissenen Hosen: Der CaveSeeker auf der Flucht.Mit entsprechenden Unmutsäußerungen wurde daher nicht gegeizt. Irgendwann war die Unterkühlung stärker als die Muffe vor dem Wiederaufstieg. Dank klassischer Anseil- und Sicherungsmethode erreichten tatsächlich alle gesund wieder die Fahrzeuge.

Abschließend wurden bei Abschlussbier und Spezi das Durchlebte verarbeitet und die anwesenden Eingeborenen studiert.

Fazit: Ein lohnender Hohlraum, das nächste Mal nicht bei Hochwasser dafür mit langer Unterhose!

 
Erzeuger:
Bilder: Schmied Wolfram am einem der zahlreichen Ausgänge auf hohem Niveau.Versinterungsfreie Bereiche.Hohlraum von Pflanzenbefall geplagt.In Eingangsnähe ist deutlich die Grünfärbung des Gesteins zu erkennen.Der Primärspalt.Nochmal.Und nochmal.Am Boden: Herr Lindner.Einige verkeimte Versinterungen bieten dem Helm paroli.Ungelenkt, verdreckt und mit vollgeschissenen Hosen: Der CaveSeeker auf der Flucht.
 
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